Es war einmal ……………. das Rumpelstilzchen
7. März 2010 | Von Karl TraintingerGedanken zum Märchenklassiker anlässlich des Tages der Frau. Gibt es heute noch Parallelen oder ist alles ganz anders und viel besser.
Gedanken zum Märchenklassiker anlässlich des Tages der Frau. Gibt es heute noch Parallelen oder ist alles ganz anders und viel besser.
„Wirst du mir von Herrn Nöö erzählen, Tschutscha“, rief die Eule „Von einem Paar Schuhe und der Seele, Ethel. Der Mond ist still im Wasser und ich beginne die Geschichte zu vergessen.“ Der Salzburger Märchenerzähler Christian Ploier erzählt ein Wandermärchen.
Fünf Märchen, am Lagerfeuer der Müllner Pfadfinder mundgeschmiedet, bevor sie aufgeschrieben wurden. Jedes dieser Märchen hat mit einem Sagenhintergrund im Land Salzburg zu schaffen. Und es ist mit großer Liebe für die SalzburgerInnen geschrieben. Meine kleine Liebeserklärung an die Stadt und die Leute. Ein wenig Organgenpunch, Zimt, Schmalz und viel Herz machen das Buch aus. (cp)
Einst als der Teufel noch keine Maßanzüge trug, sondern in der Gestalt eines hübschen Wanderburschen bei den Mädchen sein Glück versuchte, kam er zu einem Tanzabend ins Wirtshaus zu Krutyn.
“Ich kenne dich Tschutscha. Hunde wühlen in den Geschichten.” “Und Eulen?” “Kennen alles von oben.” “Oben wächst nicht viel, Ethel.” “Es ist zum Aussicht halten, Tschutscha.” “Erzähl’ mir Ethel. Erzähl mir die Nacht herbei.” “Höre Tschutscha. So wird es erzählt.”
Hier am Rande der Stadt erzählt man sich von einem seltsamen Paar. Von Ethel, der Eule und Tschutscha, dem Hund. Sie waren ein unzertrennliches Paar. Jeden freien Augenblick nutzen sie um sich Geschichten zu erzählen. Der KRISTALLKÖNIG (unter Eiben erzählt bekommen) Für dieses Märchen musste Tschutscha der Hund spät in der Nacht über einen schneebedeckten
[weiterlesen ...]
Zu einer Zeit, die die Menschen längst vergessen hatten, stand mitten in einem großen Moor ein Birnbaum. Wie er dort hingeraten, wusste keiner zu sagen. Die wenigen Birnen, die er trug, waren von einer zarten, herben Süße. An Sonnentagen reckte er seine Zweige dem warmen Wind entgegen und aus seinem Stamm entwand sich dabei ein
[weiterlesen ...]
“Ob Reichtum von Übel ist? Wer kann das sagen?” “Weiß nicht”, sagte die Eule. “Vielleicht wissen es die Ameisen. Sie verkehren überall und hören viel.” “Die Ameisen. Sie scheuen das Wasser und meiden das Feuer. Was können sie also erzählen”, empörte sich Tschutscha der Hund. “Was würden sie im Wasser erfahren. Wen nennt man dort
[weiterlesen ...]
EIN MÄRCHENERZÄHLER IN BRÜSSEL Wie kommt ein Märchenerzähler, ein Alphornspieler und eine Malerin nach Brüssel? Ganz einfach. Mit dem Schlafwagen (zu dritt in einem weit zu winzigen Abteil!) und auf Einladung des Landes Salzburg. Gritlind Kettl vom EU-Verbindungsbüro in Brüssel organisierte für alle MärchenliebhaberInnen einen Abend der besonderen Art. “Grüß Gott ich bin der Teufel”
[weiterlesen ...]