Karl Traintinger: Renke vom Waginger See

Klare Augen sind unter anderem ein Zeichen für Frische.

Klare Augen sind ein Zeichen für Frische.

Hin und wieder fällt die Salzburger Schranne, wenn der Donnerstag ein Feiertag ist, auf einen Mittwoch, so auch heute. Gegen halb sechs in der Früh brach ich mit meinem Sohn in Richtung Salzburg auf und freute mich auf einen schönen Wochenendeinkauf zu einer Zeit, wenn die Standler noch zum „Ratschn“ Zeit haben.

ktraintinger300_biggerVon Karl Traintinger

Nach dem Frühstücken beim Würstlstand, ein Paar Frische mit Kremser Senf,  machten wir uns auf zum Kneidl, den Fischer vom Waginger See, um für das Mittagessen einzukaufen. Wir entschieden uns für 2 Renken, die am Vortag gefangen wurden.  Bei dieser Gelegenheit sahen wir auch den kapitalen Waller in der Vitrine, der einige Tage zuvor aus dem See geholt wurde, der größte Wels, an den sich der Fischer erinnern kann.

Danach besorgten wir uns noch ein schönes Häuptel Feldsalat beim Punz-Hörmann aus Wals-Siezenheim und einige heurige Kartoffel. Einem feinen Mittagessen stand nun nichts mehr im Weg.

Gegen Mittag zu wurde der Salat gewaschen und in der Schleuder vom Wasser befreit. In die Marinade kam gutes Olivenöl, Birnenbalsamessig, weißer Balsamico, Estragonsenf und etwas Salz. Die Erdäpfel wurden mit ein wenig Kümmel im Topf gekocht und anschließend mit Butter und frischer Petersilie angebraten. Nach dem Waschen kam in den Bauch der Renken etwas Rosmarin und Knoblauch, bevor sie im Olivenöl in der Pfanne bruzelten. Nach kurzer Zeit konnte serviert werden, es war eine Freude, den Fisch zu verspeisen. Als Wein wurde eine frische blumige Muskat Cuve aus 2008 vom Sierndorfer Kirchenried von Karl Zissler aus Sierndorf an der March NÖ serviert.

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3 Kommentare zu "Karl Traintinger: Renke vom Waginger See"

  1. Laubfrosch Laubfrosch | 24. Juni 2011 um 07:16 |

    Die Wildfangfische aus dem Wagingersee schmecken allesamt hervorragend, sind aber auch deutlich kleiner als die selbe Gattung von Zuchtfischen. Genau deswegen liebe ich sie, es sind keine Mastfische in kleinen Teichen, sie konnten, bis sie erwischt wurden, tun und lassen was sie wollten. Normalerweise wird an den heimischen Seen nachhaltig gefischt, hoffentlichist das im benachbarten Bayern nicht anders!

  2. Heide-Maria Müller | 28. Juni 2011 um 16:51 |

    Lieber Karl !
    Du bist ein richtiger Feinspitz- bei deinen Beschreibungen und den schönen Photos läuft einem das Wasser im Mund zusammen. LG Heidi

  3. Rochus Gratzfeld Rochus Gratzfeld | 30. Juni 2011 um 20:16 |

    das ist er wohl, derKARL.

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