Rochus Gratzfeld: Der Wochenmarkt in Verbania

Seit fast vierzig Jahren besuche ich ihn regelmäßig. Den Wochenmarkt in Verbania am Lago Maggiore. Er findet seit all den Jahren immer an Samstagen statt. Zu Jeder Jahreszeit. Bei strahlendem Sonnenschein wie bei strömendem Regen.

Von Rochus Gratzfeld (Text + Fotos).

Hier gibt es nichts, was es nicht zu kaufen gäbe. Und doch hat sich das Schwergewicht deutlich verschoben. Von einer immer noch beeindruckenden und mich vorwiegend interessierenden Vielfalt von Nahrungsmitteln zu Bekleidung, Schuhen und Taschen. Letztere sind immer noch überwiegend hochqualitativ und aus italienischer Produktion und interessieren vor allem meine Frau.

Die Bekleidung stammt hingegen fast ausschließlich aus asiatischen Billiglohnländern und manche Kinderhand wird hier wenig freiwillig eingespannt gewesen sein. Den Verkauf dieser Waren haben ebenfalls AsiatInnen übernommen. Auch hat sich in den letzten Jahren der Verkauf von vereinzelt sehr qualitativen zu meist minderwertigen Waren aus afrikanischen Ländern durch EinwanderInnen massiv erhöht.

Zurück zu den Lebensmitteln. Hier finde ich alles, was mein Bauch begehrt. Obst und Früchte, Fleisch von Rind, Schwein – auch wildem -, Schaf und Ziege. Auch vom Pferd. Eine nicht enden wollende Vielfalt von Salamis, Schinken und anderen Köstlichkeiten. Geflügel in allen Variationen. Schnecken und anderes Getier. Und natürlich Fische und die Früchte des Meeres.

Und Käse über Käse. Besonders schätze ich den aus den Bergen.

Ein Überangebot an Lüsten für den Voyeur und Genießer in mir. Für den Koch. Was dann auch wieder meine Frau erfreut.

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