Gelbgrüner Saftling oder Ledertäubling, bunte Pilze im Wald und auf der Wiese.

Grüne Pilze in der Politik

Die Österreichischen Grünen positionieren sich für die kommenden Nationalratswahlen, eine Verjüngungskur im Kader ist angesagt. Wahrscheinlich auch schon lange notwendig, denn die Sesselkleberei wurde früher immer den anderen Parteien vorgeworfen.

Vergessen sind die Querelen mit den Jungen Grünen. Die packeln jetzt, wie man vor einigen Tagen gehört hat,  mit der KPÖ; die parlamentarischen Grünen sind ihnen ideologisch ganz einfach zu mittig. Selbst alte Haudegen mit einem großen Bekanntheitsgrad werden basisdemokratisch abgewählt. Giftgrüne Politpilze denken dann über eigene Kandidaturen nach und träumen von der eigenen Unersetzlichkeit im parlamentarischen Gefüge.

Vielleicht schafft man es im Dreikampf der Großen Drei, der blauen FPÖ, der türkisen ÖVP und der violetten SPÖ doch, das Zünglein an der Waage zu spielen.  Ob die personellen Rochaden bei den Grünen so kurz vor einem Urnengang taktisch klug waren, wird das Wahlergebnis zeigen.

Wohin die pinken NEOs driften, ist noch ungewiss, der stürmische Aufwind bei der ehemals besseren ÖVP ist zur Zeit nicht einmal ein laues Lüftlein. Die Sternschnuppe um das Team Stronach hat bei der letzten Wahl kurz aufgeleuchtet und ist dann irgendo im politischen Nirwana verglüht. (kat)

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2 Kommentare zu "Gelbgrüner Saftling oder Ledertäubling, bunte Pilze im Wald und auf der Wiese."

  1. Klaus Hinterholzer | 30. Juni 2017 um 22:48 |

    Es schmerzt ungemein, wenn man zuschauen muss, wie sich die Grünen selber zerlegen.

  2. Bernd Salomon Bernd Salomon | 28. Juli 2017 um 11:24 |

    Die pilzgrüne Liste wird von Tag zu Tag interessanter! Es ist kaum zu glauben, wie weit der originalgrüne Selbstzerfleischungsprozess schon fortgeschritten ist.

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