Die Buringer Schottergrube in Lamprechtshausen

 
 
Kommentare zum Artikel vom 20. Juni 2011 im Dorfschreiber:

Dr. Werner Linnemayr sagt:
3. August 2011 um 15:42

Buringer Schottergrube in der Nähe des heutigen Rückstaubeckens Pladenbach. Vollgefüllt mit Fässern, einem alten Puch 500, etc., etc. Das Problem: nur 10 m Schotter trennt den Grubenboden vom Wasserhorizont, aus dem Jahrzehnte das Trinkwasser für Bürmoos gewonnen wurde. Das war der Grund, daß Wasser in Königsberg gesucht wurde. Mehr Einwohner = erhöhter Wasserverbrauch. Schon 1985 habe ich als neu ernannter Sprengelarzt darauf hingewiesen, daß die Grube saniert gehörte. Sie wurde zugeschüttet. Eine ähnliche Fragwürdigkeit befindet sich als Mülldeponie der Gemeinde Dorfbeuern/ Michaelbeuern an der Strasse von Michaelbeuern nach Gresenberg. Sie ist planiert, umzäunt und mit Bienenkästen verschönt. Was ist darunter? Nähere Auskünfte im persönlichen Gespräch.

Walter Wendtner sagt:
23. November 2011 um 11:32

Nach dem Planieren + Auffüllen der Schottergrube wurde diese lange Zeit auch zum Einschießen von neuen und Reparierten Gewehren vom Büchsenmacher Riener Giselbert benutzt.

Noch ein Zusatz zum Kommentar von Dr. Linnemayr über die Trinkwasserentnahme:
In keinem der jährlich durchgeführten Untersuchungsbefunden gab es bis dato eine Grenzwertüberschreitung nach der Trinkwasserverordnung. Es dürfte mit Sicherheit die kompakte Deckschicht und der starke Grundwasserstrom dafür verantwortlich sein, da auch weitere Grundwasserstrom abwärts liegende Brunnen keinerlei Beeinträchtigung aufweisen.