Thilo Braun im Wieder-Kochen

Am Freitag, dem 17. November fand im Wieder-Kochen in Oberndorf unter großem Publikumsandrang die Vernissage der Ausstellung mit Bildern des Salzburger Künstlers statt. 

Dr. Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Thilo Braun kam am 15. August 1970 in Salzburg praktisch taub und überdies autistisch auf die Welt. Nach seinen Schul- und Kindergartenbesuch im Landes-Gehörlosen-Institut arbeitete er zuerst in den Geschützten Werkstätten. Seit 3 Jahren ist er in St. Virgil angestellt.

Über die Malerei hat er einen Weg gefunden, sich seiner Umgebung mitzuteilen. In St.Virgil unterstützt ihn dabei seine Betreuerin Lydia Planck-Huber, künstlerisch begleitet ihn Jonas Arturas als Zeichenlehrer. Thilo arbeitet mit unterschiedlichen Materialien, der Bogen spannt sich dabei von Acryl auf Leinwand bis hin zu Bleistiftzeichnungen.

Thilo Braun im Wieder-Kochen in Oberndorf

Thilo Braun mit seinen Eltern und Karin Podhajsky von der Impulswerkstatt für Gastrosophie

Thilo Braun hat bereits mehrere Male in der Stadt Salzburg ausgestellt. Zwei seiner Bilder finden sich im heurigen Kunstkalender der Lebenshilfe.

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Am Arbeitsplatz Schlachthof

Schlachthöfe sind keine Ponyhöfe. Es sterben dort Tiere und das ist niemals schön. Solange wir Fleisch essen wollen, wird es nicht ohne diese Betriebe gehen.

Schlachthöfe sind aber auch die Arbeitsstätten zahlreicher Menschen. Die Fotoarbeiten zeigen Räume vor der Schlachthalle, Räume in denen es noch kein Blut gibt; Räume die aber einen ganz eigenen Charakter haben.

Diese Fotoserie zeigt einen Teil der Personalräume auf einem kleinen Schlachthof. Die Männer waschen ihre Arbeitskleidung selbst. Messer und Schutzhandschuhen sind wichtig, der Beruf des Metzgers ist sehr gefährlich. Alle Räume sind mit weißen Fliesen, die leicht zu reinigen sind, ausgestattet. Hygiene ist ein zentrales Thema.

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Infos:
Karl Traintinger: Wegschauen ist bequem >
Karl Traintinger: Grillen ist einfach schön >


München im Oktober ohne Fest und Wies´n

Die Hauptstadt des Freistaates Bayern hat weit mehr zu bieten, als das bierselige Oktoberfest. An einem Herbstwochenende nahm ich mir die Zeit, zu einem kleinen kulturellen Stadtspaziergang in der Millionenmetropole.

Dr. Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Angereist mit der Bahn und nach dem Einchecken in ein Hotel am Bahnhof war der erste Weg zur Neuen Pinakothek. Diese Galerie zeigt Kunst des 19. Jahrhunderts, mit vielen prominenten Namen: Edgar Degas, Carl Spitzweg, Édouard Manet, Claude Monet, Caspar David Friedrich, um nur einige zu nennen. Es ist immer wieder beeindruckend, die weltberühmten Werk im Original zu sehen.

Der kulinarische Höhepunkt am Abend war ein Besuch im Spatenhaus an der Oper. Das Essen war nicht billig, aber jeden einzelnen Cent wert. Die gefüllte Kalbsbrust war einfach sensationell. Die Pointe am Rand, der urbayrische Kellner stammte aus Oberösterreich, wie man an seinem Dialekt sofort hören konnte.

München Neue Pinakothek

Am Sonntag besuchte ich drei Ausstellungen im Haus der Kunst. Beeindruckend waren die großformatigen Arbeiten des aus  BarticaGuyana stammenden Malers Frank Bowling. Der 1936 geborene Künstler, der in England und New York lebt, zählt zu den Meistern des abstrakten Expressionismus und der Farbfeldmalerei.

Dem deutschen Fotografen Thomas Struth ist eine große Ausstellung gewidmet. Der zur Düsseldorfer Photoschule zählende Struth hat sich in den 1970er und 1980er Jahren mit seinen Serien Unbewusste Orte und Porträts durchgesetzt. Typisch für den Fotografen sind seine Arbeiten mit Großformatkameras. Leider durfte in diesem Ausstellungsbereich nicht fotografiert werden.

Im ehemaligen Luftschutzkeller ist in 14 kabinettartigen Räumen Film- und Medienkunst aus der umfangreichen Sammlung von Ingvild Goetz zu sehen. Dieser, nur von außen zugängige Bereich, ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

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Das Mittagessen in der “Goldenen Bar” im Haus der Kunst war mit einer Portion Münchner Weißwürste mit Breze höchsterfreulich. Bei einem Besuch im Haus der Kunst sollte man wenigstens auf ein kleines schwarzes Heißgetränk dort vorbeischauen, es lohnt sich!

Nach dem kulturellen ging es zum Sport. Im angrenzenden Englischen Garten kann man den Eisbach-Surfern bei der Arbeit zuschauen. Das Reiten auf der Eisbachwelle verlangt Geschick und Können. Damit die Surfbretter nach dem finalen Sturz nicht abtreiben, sind sie mit einem Seil an einem Bein gesichert. Absolut sehenswert.

Nach einem Spaziergang durch den Englischen Garten zum Odeonsplatz und einem kleinen Abstecher in ein Kaffeehaus ging es mit dem Zug wieder zürück nach Salzburg. Es war ein schönes Wochenende, das in ähnlicher Weise sicherlich wiederholt werden wird und jedermann/ -frau empfohlen werden kann.


Lamprechtshausen: Aus der FPÖ wird die FDL

Die Knittelfelder FPÖ-Versammlung 2002 ging auch an der FPÖ Lamprechtshausen nicht spurlos vorbei, aus der FPÖ wurde die FDL.

Im Oktober 2002 kam ein Postwurf in die Häuser, der die für die Freiheitliche Partei Österreichs dramatische Situation und deren Auswirkung auf Lamprechtshausen zu erklären versuchte. Anfang Juni 2003 war es dann soweit, es kam die neue FDL (Freie Demokraten Lamprechtshausen).

Auszug aus der Aussendung:

FPÖ – ORTSGRUPPE
bzw. FPÖ – Gemeindefraktion LAMPRECHTSHAUSEN

Oktober 2002/ An einen Haushalt/ Postgebühr bar bezahlt.

Cover FDL Gemeindeinfo

Cover 1. FDL Gemeindeinfo

Liebe Lamprechtshausnerinnen und Lamprechtshausner!

Aufgrund der politischen Geschehnisse der letzten Wochen innerhalb unserer Gesinnungsgemeinschaft geben wir nachstehende Erklärung ab:
Wie in den Medien ausführlich berichtet wurde, hat unsere Ortsgruppe heftigst gegen den von Dr. Jörg Ilaider und Mag. Ewald Stadler mit hörigen Delegierten angezettelten Rücktritt unseres in wesentlichen Punkten erfolgreichen Freiheitlichen Regierungsteam mit Vizekanzlerin Dr. Susanne Riess-Passer protestiert. Österreich und unserer Gesinnungsgemeinschaft ist dadurch großer politischer Schaden zugefügt worden. Das ist besonders tragisch, da ja Dr. Jörg Haidcr seit 1986 in Österreich auch sehr viel Positives bewegt hat.

Leider hat auch eine einstimmige Resolution unserer Ortsgruppe ( 17 Anwesende) unter Führung von Martin Mühlfellner an die FPÖ Landesführung wenige Tage vor der „Knittel folder Au0ehnung” nichts mehr bewirkt. Bei der erweiterten Landesparteileitungssitzung am 17. September forderte Vizebgm. Gottfried Schlager in einem weiteren Resolutionsantrag unter anderem den sofortigen Parteiaustritt von Mag. Ewald Stadler.

Weiters reuige Abbitte gutbezahlter Basisscheinfunktionäre, die sich der Revolte gegen unser Regierungsteam angeschlossen haben. Die Resolution mit insgesamt 5 punktuellen Forderungen wurde abgeschmettert. (Wir hoffen, dass der neue Bundesparteiobmann Mathias Reichhold mit viel Kraft und Ausdauer die FPÖ – Gesinnungsgemeinschaft wieder stabilisieren kann).

Auf Grund der großen Verärgerung über die Demontage des eigenen Regierungsteams sind schon einige langjährige hochvcrdiente Mitglieder unserer Ortsgruppe aus der FPÖ ausgetreten.
Durch den bevorstehenden Rücktritt von Martin Mühlfellner, als Ortsgruppenobmann und seiner Stellvertreter Hans Kreiseder, Leopold Promok und Gottfried Stadler werden sich weitreichende Veränderungen der FPÖ – Ortsgruppe Lamprechtshausen ergeben.

Davon nicht betroffen ist die Arbeit in der Gemeindestube. Vizebgm. Gottfried Schlager wird mit seinem Team CR Erich Sippl, GV Hans Kreiseder, GV Martin Mühlfellner und GV Gottfried Stadler mit großen Einsatz weiterhin die Belange in der Gemeindestube für die Lamprechtshausner Bevölkerung (zumindest bis zur nächsten GV-Wahl 2004) wahrnehmen!

Downloads:
Aussendung 2002
1. Gemeindezeitung der FDL – Juli 2003


Hannelore Kirchner: Comeback

Die Salzburger Fotografin Hannelore Kirchner und der Verein Hilfe Leben luden gestern in die Academy Bar in die Salzburger Franz-Josef-Straße zur Vernissage der beeindruckenden Fotoausstellung “Comeback – glücklich geheilt”.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Die Acydemy Bar war übervoll, als Phil die Gäste begrüßte. Margit Waldner und Nora Zacharias stellten die Fotografin und den Verein Hilfe Leben vor.

Die Fotoarbeiten zeigen Menschen, die trotz einer Krebserkrankung wieder JA zum Leben sagen. Die in schwarz-weiß ausgearbeitenen Portraits sind sensible Momentaufnahmen von Betroffenen, die ihren Lebensmut wieder gefunden haben und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Jedes einzelne Bild erzählt auf subtile Weise eine Geschichte, auf die sich der Betrachter einlassen kann, wenn er möchte. Es sind ruhige Fotos, deren Betrachtung Zeit braucht. Letztendlich ist die gute Stimmung, die die Bilder vermitteln, ansteckend.

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Die sehenswerte Ausstellung läuft bis Mitte November.

Weiterführende Infos:
Hannelore Kirchner >
Verein Hilfe Leben >


Stimmzettel VP, FP | Lamprechtshausen 1959

„Stimmzettel“ für die Wahl in die Gemeindevertretung von Lamprechtshausen am 25. Oktober 1959.

Kandidatenliste der ÖVP (Österreichische Volkspartei) und der FPÖ ( Freiheitlichen Partei Österreichs).

Kandidatenliste der ÖVP (Österreichische Volkspartei) und der FPÖ ( Freiheitlichen Partei Österreichs).

Kandidatenliste der ÖVP (Österreichische Volkspartei) und der FPÖ ( Freiheitlichen Partei Österreichs).


Edmund Rilling: Variatio delectat

In der vergangenen Woche konnte man im KulturKeller Surheim Arbeiten von Edmund Rilling sehen. Der 72-jährige Freilassinger Künstler zeigte einen Querschnitt seines Schaffens zum Thema: “Variatio delectat – Abwechslung macht Spaß.”

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Die unterschiedlichen Techniken und Arbeitsmaterialien der einzelnen Werke repräsenieren die verschiedenen Schaffensperioden des gebürtigen Oberösterreichers. In fast allen Bildern ist die klar strukturierte Bildsprache eines Grafikers erkennbar.

Norbert Höhn konnte bei der gut besuchten Vernissage zahlreiche kunstinterssierte Besucher begrüßen. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von Hagen Schiffler an der Geige und Michael Hiemke am Klavier.

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Weitere Infos:
Kulturkreis Saaldorf-Surheim >
Edmund Rilling in der Dorfzeitung >


Salt and the City 2017

Letztes Wochenende fand in Salzburg die mittlerweile 3. Bloggerkonferenz Salt and the City 2017 statt. Weit mehr als 100 Teilnehmer*innen aus ganz Europa haben den Weg ins KunstQuartier in der Bergstrasse gefunden.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Eines vorneweg, ja die Salzburger Bloggerszene ist überwiegend jung, weiblich und beschäftigt sich hauptsächlich mit (gesunder) Ernährung, Babies, Mode und Reisen. Veranstalter der Konferenz war der „Verein zur Pflege der Salzburger Bloggerkultur“, der Salt and the City ehrenamtlich, das heißt ohne materiellen Gewinn, ausgerichtet hat.

Die drei verantwortlichen Organisatorinnen, Carolina Hubelnig (Ach du gute Güte), Sonja Winkler (Ginger in the basement) und Anita Wienerroither (Küchensprint) kennt man in der heimischen Bloggerszene ganz gut und es ist hocherfreulich, diese 3 Damen einmal im wirklichen Leben bei der Arbeit beobachten zu können.

salt and the city

Caro und Sonja begrüssen die Gäste. Alle Fotos: KTraintinger, Dorfzeitung

Das Besondere dieser Veranstaltung war auch, dass man die Menschen, die hinter den unterschiedlichsten, phantasievollen Bloggernamen stehen, persönlich kennenlernen und ihnen damit ein Gesicht geben konnte.

Traditionellerweise begann Salt and the City am Freitag mit einem Instawalk (#saltandthecity) in den Festspielbezirk der Mozartstadt. Am Samstag folgte das Vortrags- und Workshopprogramm und am Sonntag die Landpartie (Fahrtraum Mattsee, Trumer Brauerei) ins Salzburger Land. Der Salt & the City Pub-Crawl am Samstagabend sorgte für das praktisches Networking unter den Teilnehmern. 

Die Outdoor-Events wurden von Claudia Braunstein (Claudia on tour und Geschmeidige Köstlichkeiten) mitbetreut. Claudia Braunstein steht auch hinter der Website der Salzburger Blogger.

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Folgende Vorträge habe ich gehört:
Arno Fischbacher | Stimmcoach: Voice sells! Wie präsentiere ich mich bei Videos und Live-Einstiegen?
Verena Raffl | Whois Mocca?: My Blog, my Business. Vom Hobbyblogger zum Unternehmer.
Christoph Huber | Webmarketing Experte: Dofollow-Links sind das Böse und andere SEO-Mythen.
Niko Zuparic | Fotograf: F**K was ist mein Style? Und wie verdammt finde ich meine Bildsprache?
Carolina Hubelnig | Kunsthistorikerin: das 1×1 der Bildkomposition
Marlene Scherf | Digital Strategist & Consultant: What the Nudge? Warum klick´ich hier eigentlich drauf?
Viktoria Resch | Das bist du wert! Dein professionelles Bloggerangebot.

Es hätte noch weitere Vorträge und Workshops gegeben, die aber zeitgleich stattfanden. Das ist leider der aktuelle Trend bei vielen Fortbildungsveranstaltungen. Das Hauptprogramm war gut strukturiert und sehr informativ. Neben dem Informationsangebot verdient auch die kulinarische Betreung ein Lob.

Alles in allem hat mir Salt and the City 2017 sehr gut gefallen und ich hoffe auf eine Neuauflage 2018.


blurred FOTOKOLLEKTIV

Im Rahmen des heurigen Kulturseptember Obertrum am See” präsentierte das blurred FOTOKOLLEKTIV in den alten Gärhallen der Brauerei Sigl eine bemerkenswerte Fotoausstellung.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Die 9 Fotografen der Gruppe setzten sich in unterschiedlicher Weise mit dem Thema Fotografie auseinander und zeigten ihre Werke in verschiedenen Räumen. Die Eigenart dieser Räume verschmolz mit den Bildern zu einem großen Ganzen. Einzigartig und skurril. Diese Ausstellung war ein schönes Beispiel für die künstlerische Autorenfotografie und ihre perfekte Präsentation im zur Verfügung stehenden Raum, abseits einer Galerie mit weißen Wänden.

Begleitet wurde das Ausstellungsprojekt mit einem Instawalk zum Thema: “Mein Obertrum, anders gesehen”. Die Bilder können online auf Instagram unter dem Hashtag #MeinObertrum besichtigt werden.

Die Ausstellung in Obertrum am See hat mir sehr gut gefallen und ähnliche Projekte wären auch in anderen Gemeinden wünschenswert. Der künstlerischen Fotografie wird in unseren Breiten leider noch etwas zuwenig Aufmerksamkeit gezollt.

Die teilnehmenden Fotografen stammen aus Salzburg und Oberösterreich.

Die Themen der Arbeiten:

Rudolf Gmeinbauer “FUSSREISEN”
Angelika Wienerroither “Es wird dagewesen sein”
Sigrid Riepl “Der rote Faden”
Alexandra Neubacher “2nd floor”
Gerhard Kowald “still.LEBEN.migration”
Rudolf Hameter “auf Alex Soth´s Spuren ..”
Michaela Fellner “umad-®-um”
Walter Tichy “Unseen Places”
Christian Strelli “At Home”

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Infos zum blurred FOTOKOLLEKTIV>


Andrea Pabinger | Bürgermeisterin

Andrea Pabinger ist die neue Bürgermeisterin von Lamprechtshausen. Sie hat es bereits im ersten Wahlgang geschafft, über 50% der Stimmen zu gewinnen.

Die Dorfzeitung gratuliert ganz herzlich!

Das Ergebnis im Detail:
Andrea Pabingwer VP: 50,8 Prozent
Marina Kaltenegger FDL: 39,5 Prozent
Sonja Widmann SP: knapp 9,3 Prozent
Wahlbeteiligung: 71,8 Prozent (rund 3.000 Wahlberechtigte)


Literatur im Flachgau 2.0

Am 22. September veranstaltete die von Stephanie Prähauser und Monika Pichler gegründete “LiteraturLobbyLand” in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein K.U.L.T. in Hof einen literarischen Abend unter dem Motto: “Einscheunen”.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Haupttreffpunkt der Literatengruppe ist seit der Gründung das Gemeinschaftsatelier am Kreisverkehr in Oberndorf. Das ist auch der Grund, warum man in erster Linie mit der ebenso dort ansässigen Kunstinitiative Kreisverkehr publizierte. In Oberndorf gibt es noch die Autorengruppe “wort.kraft.stoff” und in Anthering eine Schreibwerkstatt. Auch wenn nicht alle bei dieser Veranstaltung lesenden AutorenInnen im Flachgau ihren Wohnsitz haben, treffen sie sich doch regelmäßig im Flachgau, um sich literarisch auszutauschen.

“Einscheunen” von Peter Reutterer

Das ist mein Land, dieses Land der grünen Hügel.

Lange vermochte dieses Land wenig den Hochwäldern und im Sommer träumenden
Teichen meiner nördlichen Heimat entgegenzusetzen.

Aber nun wird dieses Land mein Land, die grünen Hügel an den Bergen
geben mir Ruhe.

Sie geben mir Ruhe, wenn die Zeit des Einscheunens gekommen ist.

Und Raum für Musik.

Um den Kreis der LeserInnen auszudehnen und einen aktuellen Überblick über zeitgenössische Literatur im Flachgau zu geben, bestand die Möglichkeit, SchreiberInnen aus dem Bekanntenkeris einzuladen. Es entstand so ein buntes Mosaik zur aktuellen Flachgauer Literaturszene.

Durch das Programm führte Daniel Mayrhofer, der Obmann der Kulturinitiative K.U.L.T., für die musikalische Begrüßung sorgten Josef Stöllinger und Julian Pertiller von der Trachtenmusikkapelle Hof. Einleitende Worte sprach Thomas Stadler, der auch einen Text der erkrankten Stephanie Prähauser las. Paul Jaeg an der Steririschen Ziehharmonika und Peter Reutterer mit seinem Text “Einscheunen” verabschiedeten das applaudierende Publikum.

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Der Salzburger Flachgau ist offensichtlich ein guter Boden für Literatur. Nach dem Besuch von 2 Literaturveranstaltungen bin ich mir noch immer nicht im Klaren, welche LiteratInnen und Schreibgruppen es bei uns im Flachgau wirklich gibt. Das kürzliche erschienene Büchlein Literaturlandschaft Flachgau ist auch keine Hilfe, wenn es um die Übersicht geht.


Walter Ostermaier und die Dorfzeitung

Der Koch und Patron des “Unikum” in Laufen mit dem von ihm selbst angefertigten Holzschnitt “Dorfzeitung” vor seinem Lokal in der Rottmayrstraße in Laufen, gedruckt auf einem Titelblatt der Tageszeitung “Der Standard”.

Lieber Walter, vielen Dank für das Bild!

Das Unikum in der Dorfzeitung >