Thilo Braun im Wieder-Kochen

Am Freitag, dem 17. November fand im Wieder-Kochen in Oberndorf unter großem Publikumsandrang die Vernissage der Ausstellung mit Bildern des Salzburger Künstlers statt. 

Dr. Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Thilo Braun kam am 15. August 1970 in Salzburg praktisch taub und überdies autistisch auf die Welt. Nach seinen Schul- und Kindergartenbesuch im Landes-Gehörlosen-Institut arbeitete er zuerst in den Geschützten Werkstätten. Seit 3 Jahren ist er in St. Virgil angestellt.

Über die Malerei hat er einen Weg gefunden, sich seiner Umgebung mitzuteilen. In St.Virgil unterstützt ihn dabei seine Betreuerin Lydia Planck-Huber, künstlerisch begleitet ihn Jonas Arturas als Zeichenlehrer. Thilo arbeitet mit unterschiedlichen Materialien, der Bogen spannt sich dabei von Acryl auf Leinwand bis hin zu Bleistiftzeichnungen.

Thilo Braun im Wieder-Kochen in Oberndorf

Thilo Braun mit seinen Eltern und Karin Podhajsky von der Impulswerkstatt für Gastrosophie

Thilo Braun hat bereits mehrere Male in der Stadt Salzburg ausgestellt. Zwei seiner Bilder finden sich im heurigen Kunstkalender der Lebenshilfe.

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Edmund Rilling: Variatio delectat

In der vergangenen Woche konnte man im KulturKeller Surheim Arbeiten von Edmund Rilling sehen. Der 72-jährige Freilassinger Künstler zeigte einen Querschnitt seines Schaffens zum Thema: “Variatio delectat – Abwechslung macht Spaß.”

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Die unterschiedlichen Techniken und Arbeitsmaterialien der einzelnen Werke repräsenieren die verschiedenen Schaffensperioden des gebürtigen Oberösterreichers. In fast allen Bildern ist die klar strukturierte Bildsprache eines Grafikers erkennbar.

Norbert Höhn konnte bei der gut besuchten Vernissage zahlreiche kunstinterssierte Besucher begrüßen. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von Hagen Schiffler an der Geige und Michael Hiemke am Klavier.

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Weitere Infos:
Kulturkreis Saaldorf-Surheim >
Edmund Rilling in der Dorfzeitung >


WALDwillKUNST

Sarród ist ein kleines Dorf in Ungarn, gelegen nahe dem Neusiedlersee. Als der seine größte Ausdehnung hatte, war Sarród einstmals ein Ort mit Hafen. In den Zeiten des „Kalten Krieges“ – unter Kontrolle der damaligen Sowjetunion – wurde der Ort von der Landkarte gelöscht. Sollte einfach nicht vorhanden sein. Zu nahe an Österreich. Zu verlockend als Ausgangspunkt für eine Flucht in den Westen.

Rochus Gratzfeld: salzburgANDERSVon Rochus Gratzfeld, Salzburg und Sarród

Heute ist Sarród ein vergleichsweise wohlhabender Ort. Gelegen im Viereck Wien – Sopron – Györ – Bratislava. Viele Österreicherinnen und Österreicher haben sich hier einen Zweitwohnsitz geschaffen. So auch wir.

Kunst und Kultur haben in Ungarn einen hohen Stellenwert. Wenngleich deren Inhalte regimebedingt einem stetigen Wandel unterworfen waren und sind. Dennoch. Jede Stadt sowieso und sogar jedes Dorf haben ein kulturelles Zentrum, bieten nicht nur Volkskunst. So finden beispielsweise in Sarród in jedem Sommer Kunstwochen statt, die zu den unterschiedlichsten Themen Workshops für junge und weniger junge Interessierte anbieten.

Meine Frau, Sonja Schiff, und ich, beide sind wir kunstinteressiert und kunstschaffend. Neben der eigenen Kunst hat es uns seit unserem Miteinander immer interessiert, anderen Künstlerinnen und Künstlern Raum zu bieten. So gründeten wir in Salzburg die WANDERGALERIE. Sie sollte leerstehende Gebäuden zu Leben auf vorgegebene Zeit erwecken. Ein Höhepunkt war die Organisation und Veranstaltung eines Streetart-Events in einem Abbruchhaus in Elisabeth-Vorstadt. Schließlich scheiterten wir aber an den Auflagen der Stadt, die wir weder erfüllen konnten noch wollten. So gehört die WANDERGALERIE der Vergangenheit an.

WALDwillKUNST

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Nun gut. Was lag näher, als unseren Streckhof nebst dazugehörigem Wäldchen zu einem Ort der temporären Kunstpräsentation aufzubauen. In diesem Sommer haben wir damit begonnen. Mit Erfolg, aus unserer Sicht und Wohl auch aus Sicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aus Sicht der Besucherinnen und Besucher. Wichtig war es uns, zum Auftakt eine bunte und internationale Mischung von Künstlerinnen und Künstlern zur Teilnahme motivieren zu können. So präsentierten dann folgende Künstlerinnen und Künstler bei uns ihre Werke:

Barbara Ambrusch-Rapp, Villach
István Bessenyei, Sarród
Sári Ember, Budapest
Rochus Gratzfeld und Michaela Gründler, Salzburg und Sarród (Gemeinschaftsarbeit)
Rochus Gratzfeld, Salzburg und Sarród
Helmut Krenn, Salzburg
Sabine Kristman-Gros, Landau
Bernhard Meyer, Darmstadt
Sonja Schiff, Salzburg und Sarród
Ronni Zettner, Saltillo México

Unterstützt wurden wir bei Vorbereitung und Durchführung von der jungen Kunsthistorikerin Orsolya Mácsadi aus Sopron, die auch alle Übersetzungsarbeiten ehrenamtlich erledigte.

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Einen Eindruck von den Werken und der Veranstaltung vermitteln die Fotos (Alle Fotos Rochus Gratzfeld und Orsolya Mácsadi.)

WALDwillKUNST 2018

In 2018 wird WALDwillKUNST fortgeführt. Im Juli oder August. In Sarród. Ein Termin steht noch nicht fest. Künstlerinnen und Künstler können sich wie folgt einbringen:

– Malerei, Zeichnungen
– Fotografie, Fotografik
– Installationen
– Objekte
– Skulpturen (Stahl, Stein, Holz, Ton)
– Lesungen
– Musik, Gesang
– Tanz
– Performance

Ganz besonders freuen würden wir uns über Beiträge von Menschen mit Migrationshintergrund und von Roma und Sinti.
Möge es gelingen!


STATTBESETZUNG.kunstimöffentlichenraum

Die offene, jurierte Jahresausstellung des Kunstvereines Traunstein e.V. und die nachwirkenden Folgen, ein Projekt während der Chiemgauer Kulturtage 2017, fand vom 6. – 30. Juli 2017 statt.

Von Ursula Dräxlmaier (Text und 2 Fotos)

Die Präsentationsbedingungen für die Bilder waren dieses Jahr stark verändert, standen doch die normalerweise zur Verfügung stehenden Ausstellungsflächen in der Städtischen Galerie Traunstein und in der dazu gehörenden Klosterkirche wegen größerer Baumaßnahmen nicht zur Verfügung.

Bauzaun, KlosterkircheEs fanden sich aber andere Möglichkeiten: Die Alte Wache im Rathaus, das Landratsamt mit dem Projekt “angekommen”; die evangelische und die katholische Kirche stellten ihre Räumlichkeiten zur Verfügung und banden die ausgestellten Bilde mit ein in ihre Gottesdienste. Diese Ausstellungen gingen am 30. Juli zu Ende.

Das Projekt “Kunst im öffentlichen Raum” ist nach wie vor zu besichtigen. Es handelt sich dabei um den Bauzaun rund um das Sanierungsprojekt “Städtische Galerie und Klosterkirche”. Im Vorfeld konnten wir Künstler je 2 geeignete Bilder zur Auswahl stellen, die auf Bannern aufgezogen wurden und für die Dauer der Baustelle die Bauzaun – Segmente dekorativ gestalten.

Eine Super-Idee!

Nicht allzu viele Menschen gehen tatsächlich in Ausstellungen, aber im Vorbeigehen oder – fahren in der Ludwigstraße oder bergauf in der Klosterstraße oder gar in einer Rotlichtphase an der Ampel fällt mehr oder weniger der Blick auf “Kunst”!

Ich bin sehr glücklich, dabei sein zu dürfen, meine Äpfel leuchten bei der Einfahrt zur baustelle in der Klosterstraße, während die übergroße Mohnwiese aus der Mark Brandenburg mit anderen farbenfrohen Bildern den Weg zur Schule begleiten.

Ich fände es wundeschön, wenn diese Art der Präsentation weiter Nachahmung finden würde!

Die Bildergalerie zeigt die Kunstwerke, wie sie der Spaziergänger oder Autofahrer sieht. Die Trägerfolie ist zum Teil durchsichtig, das heißt, der Hintergrund kann durchscheinen, je nachdem wie gerade das Licht einfällt. Die Bildfläche ist nicht immer gerade und wirft da und dort Falten. Dies ist bei einer derartigen Präsentation normal und gehört dazu. (Alle Bilder der Diashow: Karl Traintinger)

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Ursula Dräxlmaier in der Dorfzeitung >


Beim Seli im Atelier

Vor einigen Tagen stattete ich unserem Cartoonisten Thomas Selinger in seinem Atelier in der Salzburger Auerspergstraße 45 einen Besuch ab.

Von Karl Traintinger

Es ist immer wieder spannend, an welchen Bildern er gerade arbeitet und welche fertigen und halbfertigen Arbeiten zu sehen sind. Zudem ist das auch eine Gelegenheit, sich mit kleinen Geschenken für  verschiedene Anlässe z.B. Geburtstage einzudecken.

Bei einem Espresso haben wir uns auch über ein zukünftiges gemeinsames Projekt unterhalten. Nächstes Jahr wird die Dorfzeitung 20 Jahre alt (online seit 10/ 1998) und das könnte der Anlaß für ein gemeinsames Buchprojekt sein. Als Thema wären die Cartoons von Seli, die in der Dorfzeitung publiziert wurden, ergänzt mit den dazugehörigen Texten von mir, ein möglicher Ansatzpunkt.

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Rosemaria Ott – HautNah

Am 18. März 2017 wurde mit der Ausstellung “HautNah” die Galerie RAUMeins in der Laufener Rottmayrstraße eröffnet. RAUMeins soll ein Begegnungsraum für Bildende Kunst, Literatur, Musik und manches mehr werden, so Rosemaria Ott.

Im Laufe ihres 30-jährigen Schaffens fand Rosemaria Ott zu einem eigenwilligen, transparent-amorphen Stil in der Textilkunst. Samen, Gräser, Blüten unterzieht die Salzburger Künstlerin in Begegnung mit anderen Materialien einer organischen Verwandlung. Gleichsam fossiliert in neuen Strukturen werden Fundstücke aus der Natur in einem unerwarteten Kontext sichtbar, treffen auf Gewebe, Farben, Materialien und finden so gemeinsam zu neuem Ausdruck. Eine Kunst der Gegensätze, eine Seelenlandschaft kristalliner Reliefs im Spiel mit Licht und Dimension.

Für ihre Bilder, Tableaus und Installationen trennt Rosemaria Ott kostbare Gewebe auf, spaltet Fäden, presst Naturmaterial und schöpft in einem energetischen Akt etwas Neues. Losgelöst vom Gegenständlichen findet sie in der textilen Kunst eine eigene Sprache. Natur, Körper, Mikro- und Makrokosmos, Spiritualität und Sinnlichkeit sind wesentliche Themen ihres umfangreichen, abstrakten Werkes, das erstmals im eigenen Schauraum in Laufen präsentiert wird. (Alex Obermaier)

 

ngg_shortcode_6_placeholderDie Vernissage wurde vom “BrucknBlech” musikalisch umrahmt.

RAUMeins für Kunst und Kultur
83410 Laufen, Rottmayrstraße 6
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 14 – 18 Uhr
Ausstellungsdauer Rosemarie Ott: 19. März – 30. April 2017

 


Fälschungssichere Kunst

Im Kapuzinerhof in Laufen / Obb. stellen zur Zeit 2 Salzburger Künstler aus, denen es unter anderem um die Fälschungssicherheit ihrer Werke geht. Beide haben einen Weg gefunden, der es ermöglicht, auf ewige Zeiten die Bilder eindeutig zuzuordnen.

Von Karl Traintinger

Die Wege, die dabei beschritten werden sind unterschiedlich. Werner Reiter bringt auf jedem seiner Werke einen Fingerabdruck (fingerprint on art) an und Walter Fabian bespuckt (Sputum-Art) seine Bilder. Sowohl der Fingerabdruck als auch die DNA-Analyse der Spucke sind in einer amtlichen Datenbank registriert. Beide Künstler zeigen Werke in unterschiedlichen Techniken.

Foto: Werner Reiter (links), Walter Fabian (mitte), Lutz Feiler (rechts)

Die beiden Künstler wurden vom Kulturobmann der Stadt Laufen Lutz Feiler vorgestellt.

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Kunstausstellung Oberdorf 2016

Die schon zur “spätherbstlichen” Tradition gewordene Kunstausstellung in Oberndorf lockte auch heuer wieder zahlreiche Besucher in die Stadthalle. 

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Bürgermeister Peter Schröder konnte zur Eröffnung viele Kunstinteressierte aus Nah und Fern in der Salzachstadt begrüssen. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage vom Jugendorchester Oberndorf. Gezeigt wurden hochwertiges Kunsthandwerk, Aquarelle und Gemälde sowie Fotos vom örtlichen Fotoklub. Die ausstellenden Künstler stammten zum Großteil aus der näheren Umgebung.

Ausstellende Künstler (alphabetisch):
Abdul Rahim Ahadi (Zeichnungen), Christine Brandl (Keramik), Rudolf Brudl (Acryl), Anett Doppler (Schmuck), Ida Duswald (Zeitgenössische Malerei), Fotoclub Oberndorf (Fotografie), Silvia Gärtner (Keramik), Hannelore Klimitsch (Acryl, Mischtechnik), Brigitte Oberndorfer (Malerei, Zeichnungen), Elfriede Reiter (Ölbilder), Dorli Reyer (Malerei), Petra Schmidbauer (Ölbilder), Erika Standl (Aquarell, Acryl), Margit Steinberger (Holzschnitte, Keramikobjekte), Caroline van der Wielen (Fotos auf Holz), Martha Wintersteller (Porzellanmalerei).

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KH Schönswetter: Kreativität war sein Lebenselixier

Im Museum Sigl-Haus ist dem vielseitigen Künstler und Kunstpädagogen eine Sonderausstellung gewidmet. Anlass ist das Gedenken an seinen 75. Geburtstag und 10. Todestag. Prof. Karlheinz Schönswetter (1941-2006) war ein unermüdlicher Anstifter zur kreativen Beschäftigung und zum künstlerischen Schaffen.

omansw85Von Hiltrud Oman (Text) und Karl Traintinger (Fotos)

Einige der Zeichen und Aktionen, die er setzte, sind von der Dekanatskirche St. Georg aus schon von Weitem zu erkennen. Ein kleiner Skulpturenweg vor dem Sigl-Haus fällt ins Auge, er erinnert an die vielen Stahlsymposien in der Riedersbacher Gipshalle (1990-2006), die KH Schönswetter 1990 mitbegründet und bis 2006, mit internationalen Künstlern besetzt, geleitet hatte.

Die Ausstellung dokumentiert die Vielfalt des Schaffens des weitbekannten und vielerorts geschätzten Kunstprofessors. Neben biografischen Stationen aus seinem Leben wird ein Augenmerk auf seine vielen Talente gelegt: Das Zeichnen, das plastische Gestalten, das Malen, das Motivieren und Anleiten zur Kunst, das Organisieren von Kunst-Machen in der Gruppe und vieles mehr. Tausende von Schülern und unzählige Lehrer haben sich von Prof. Karlheinz Schönswetter inspirieren lassen.

Karlheinz Schönswetter ist in unserer Region bekannt durch seine Schulaktionen, durch die wunderbaren Lichtersäulen im adventlichen St. Georgen, durch die dort initiierten Holzsymposien und den Kreuzweg, ebenso durch die einstige Kunstspirale in Bürmoos, die mit Mitarbeitern der Fa. Miele gestalten worden war. Viel kennt man ja von ihm, doch dass er unendlich viel mehr geschaffen hat und an wie vielen unterschiedlichen Orten (von Wien bis in den Pinzgau), darüber verschafft die Ausstellung einen Überblick.

Dass dies möglich wurde, ist der langjährigen fotodokumentarischen Begleitung der Schönswetter-Aktionen durch Christian Treweller zu verdanken.

KH mit einer Künstlerin im Farbwerk St. Radegund

KH mit einer Künstlering im Farbwerk St. Radegund

Bildtafeln an der Volksschule Lamprechtshausen 2003

Bildtafeln an der Volksschule Lamprechtshausen 2003

Kreativ-Angebote für Museumsbesucher

Ganz im Sinne von KH Schönswetter können sich die Besucher im Museum kreativ betätigen.
Radieren – wie geht das?

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Die Kupferplatte.

Da ist eine Kupferplatte bereit gestellt, in die Besucher mit der Kaltnadel ein Zeichen zur Erinnerung oder zu seiner Ehre eingravieren können. Achtung: Wenn das grafische Zeichen normal lesbar erscheinen soll, muss es spiegelverkehrt eingeritzt werden!

Am Tag der Finissage (2. Okt. 2016) wird der erfahrene Grafiker Christof Paulowitz vor dem Besucherpublikum die Platte mit Druckfarbe bearbeiten und auf einer Handpresse auf Büttenpapier drucken. Die Besucher erhalten zum Andenken ein original gedrucktes Blatt, in Form einer Radierung.

Vernetzen – das gesellschaftliche non plus ultra

Kunigunde Schönswetter beim Vernetzen

Kunigunde Schönswetter beim Vernetzen

Die Töchter Susi Schönswetter und Gabi Treweller haben den Rahmen für einen großen vernetzten Raum geschaffen. Die Idee wurde schon 1997 von Karlheinz Schönswetter geschaffen. Die Herausforderung an die Beteiligten ist, mit bunten Bändern Raum zu schaffen, ihn zu teilen, ihn zu vernetzen, sich dabei selbst zu vernetzen mit anderen Beteiligten. Seit der Eröffnung hat der Netzraum durch das Publikum ganz neue Formen angenommen. Es stehen noch genügend Bänder bereit, um weiter zu machen. Dies kann auch eine meditative Beschäftigung sein. Sicher ist, der Alltag wird in den Hintergrund gedrängt, durch das plastische Schaffen, Verdichten und Abgrenzen von neuem Raum tun sich individuelle Dimensionen auf, … macht wirklich Spaß!

Das Selfie-Projekt

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Karl Traintinger als Bootsmann

Um am Puls der Zeit zu bleiben, sind die Besucher eingeladen ein Selfie mit Skulptur vor dem Sigl-Haus zu machen.

Wie wir´s gerne hätten:
a) Die Skulpturen „verstehen“
Jede Skulptur stellt ein Kunstwerk dar.
Jedem Kunstwerk liegt ein inneres Ansinnen des Bildhauers zu Grunde, eine Vision, ein Appell, eine individuelle Auffassung von einem Thema (Schiff, Pferd, Klang, Wind, etc.).

Versuchen Sie zu erahnen, was die Urheber dieser Werke Ihnen mitteilen möchten und antworten Sie beim photo shooting darauf mit einer entsprechenden Pose oder Geste bei der jeweiligen Skulptur.

b) Selfie posten
Sie können Ihr Selfie bei den social media twitter oder facebook posten unter:
#sigl-haus
#schoenswetter

Die besten Selfies werden auf der Website www.sigl-haus.at veröffentlicht.

Herzliche Einladung zum Mitmachen!

Sigl-Haus Öffnungszeiten:
Sonntag: 13 – 17 Uhr
Bis incl So. 17. Juli 2016, danach vom 11. Sept. bis incl. 2. Okt. 2016.

Besuch in den Sommerwochen und außerhalb der Öffnungszeiten möglich, auch für Schulklassen, Gruppen, Großfamilien, etc.
Anmeldung bitte unter:
Tel. 0680 – 500 3647

KH Schönswetter in der Dorfzeitung:
Rochus Gratzfeld: Stahlpark Riedersbach. IN MEMORIAM KH SCHÖNSWETTER
Karl Traintinger: Stahlsymposion 2010
Karl-Heinz Schönswetter: Dorferneuerung 2002 in St. Georgen/ Salzach
Karl Traintinger: Farbwerk Radegund wird zur Akademie
Christiane Pott-Schlager: Stahlsymposium 1999 Riedersbach


Laufener Palette 2016 “Fremdes & Vertrautes”

Seit mehr als 2 Jahrzehnten gibt es in der Laufener Palette eine Künstlergemeinschaft, die einmal jährlich in der Salzachhalle in Salzachstadt Laufen eine Gruppenausstellung organisiert. Die Künstler kommen vorwiegend aus dem Rupertiwinkel, dem Flachgau und dem Innviertel.

Entsprechend dem Vereinsmotte “Bunt wie eine Palette” sind auch die angewanten Techniken sehr vielfältig. Der Bogen spannt sich von klassischer Malerei und Bildhauerei über Fotografie und Keramik bis hin zur feinen Porzellanmalerei.

Ausstellende Künstler:
Rudolf Brudl, Dagmar Brüggemann, Juliana Chakravorty, Waltraud Csecs, Naciye Deng, Magdalena Eder, Klara Erban, Maria Freutsmiedl, Maria Grauer, Maria Gruber, Konstanze Gugg, Volker Hamberger, Jeanette Nausner, H. Sonnenschein, Fiona-Anne Hawlin, Ursula Kirchhofer, Kurt Klausriegler, Johanna König, Rosemarie Krojer, Siegfried Naumann, Nanna Peter, Ishild-Margit Ramstötter, Elfriede Reiter, Martina Riedner, Hedy Rüttinger, Gundrun Schatzl, Antje Schlaud, Petra Schmitt, Greta Schnall, Rita Schoenig, Christine Schwaighofer, Sabine Schwendler, Ewald Seemayer, Marianne Waiwoda, Wolfram Wildner, Manfred Wirrer, Erika Müller


Der Bürmooser Skulpturenpark

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Der Skulpturenpark wurde 2003 anlässlich des 40. Bestandsjahres vom Miele-Werk Bürmoos in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Hauptschule Bürmoos gestaltet. Die Edelstahlplastiken entstanden unter der Anleitung von Prof. Karl-Heinz Schönswetter.

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Kunstschaffende waren: Robert Bichler, Margit Gell, Claudia Maierhofer, Daniela Oberrainer, Maria Perschl, Leonhard Prommegger, Helmut Stegbuchner.

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Die Skulpturen sind ein Ausdruck der Verbundenheit unserer WerkerInnen mit Werkstoff und Arbeitsplatz. (Miele)

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Der Bürmooser Skulpturenpark ist in der Zwischenzeit einem Parkplatz gewichen. Der Platz mitten im Dorf ist offensichtlich zu wertvoll, um ihn auf Dauer der Kunst zu widmen. Ob die Skulpturen eine neue Heimat gefunden haben, ist mir nicht bekannt, meint ein Bürmooser Spaziergänger.

Dorfzeitung:
Der Bürmooser Dorfbrunnen des Zoltan Pap >
Dieser Brunnen stand einmal vor dem Gemeindeamt und wird zur Zeit irgendwo (?) sicher verwahrt. Er gehört auf jeden Fall zur Bürmooser Kunstsammlung.


Jazzbilder in Oberndorf

Foto: Irene Bernatzky

Foto: Irene Bernatzky

Die Saalfeldener Künstlerin Irene Bernatzky stellt zur Zeit ihre Jazzbilder im Wieder-Kochen in Oberndorf an der Salzach aus. Die sehr gut besuchte Vernissage wurde mit Jazz/ Swing und Dixieland Standards, hervorragend intoniert von Dominik Wallner und Jakob Aistleitner, umrahmt. Abgerundet wurde die Ausstellungseröffnung mit Fingerfood aus den Südstaaten der USA.