Bühne

„Joseph“ – der prophetische Träumer

Das schwungvolle Musical „Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat“ von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice wurde 1968 von der Londoner Court School uraufgeführt. Im Salzburger Landestheater begeistern Jugendliche in einer mitreißenden Inszenierung von Carl Philip von Maldeghem das Publikum.


Nichts – Was im Leben wichtig ist

Janne Tellers Jugendroman aus dem Jahre 2000 löste in Dänemark wegen seiner nihilistischen Thesen einen Skandal aus. Inzwischen ist der Roman, in viele Sprachen übersetzt, sogar Schulstoff geworden und hat den Weg auf die Bühnen gefunden.


Erstes österreichisches Gutmenschentheater

Das Cabaret Dada de Salzbourg lässt das Publikum einen Blick hinter die Kulissen des Theaters, dieser gekünstelten Kunst, werfen und verspricht „einen Abend gegen die eigene Abschaffung – grotesk, absurd und ganz, ganz gut gemeint“. Beste Unterhaltung, nicht nur für Theaterliebhaber.


Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Den Bestseller des schwedischen Autors Jonas Jonasson bringt Christoph Batscheider als überdimensionales Kasperltheater, in dem acht Schauspieler 46 Rollen übernehmen, auf die Bühne des Schauspielhauses Salzburg. Bei der Premiere am 12. Mai 2017 sorgte der rasante, aufregende Roadtrip von vier schrägen Vögeln für beste Unterhaltung.


„36 Stunden“ – Die Geschichte vom Fräulein Pollinger

Pia Kolb und Max Pfnür gastieren mit der Bühnenfassung von Ödön von Horváths 1928/1929 verfasstem, erstem Roman im OFF-Theater in Salzburg. Eine unsentimentale, doch berührende Tragikomödie über die Sehnsucht und Suche der Menschen nach etwas Glück und Liebe in der hoffnungslosen Zeit der großen Weltwirtschaftskrise.


„Forever 27“ – „Jung, berühmt, tot.“

Mit einem mitreißenden, dynamischen Rockballett, in dem sich alles um den mysteriösen Club mit 27 Jahren verstorbener Musiker dreht, verabschieden sich Peter Breuer und sein famoses Ensemble von der Probebühne im Rainberg.


„Der Theatermacher“ – Shakespeare, Voltaire und ich…

Robert Pienz inszeniert im Schauspielhaus Salzburg Thomas Bernhards viel gespieltes Künstlerdrama, welches 1985 am Salzburger Landestheater in der Regie von Claus Peymann uraufgeführt wurde. Kräftigen Applaus gab es bei der Premiere am 3. Mai 2017 vor allem für Harald Fröhlich als monologisierenden Staatsschauspieler Bruscon.


„Der Gott des Gemetzels“- entfaltet seine Macht

Helmut Vitzthum inszeniert Yasmina Rezas bissig pointierte Komödie, die 2011 von Roman Polanski verfilmt wurde, mit einem grandios aufspielenden Quartett. Ewa Rataj, Sinikka Schubert, Hans Jürgen Bertram und Volker Wahl liefern sich geschliffen scharfe Wortgefechte, die schließlich in Handgreiflichkeiten münden.


„Kudlich – eine anachronistische Puppenschlacht“

Der von der Theaterallianz, einer bundesweiten Plattform für das zeitgenössische Theater in Österreich, 2016 erstmals vergebene Autorenpreis ging an den oberösterreichischen Dramatiker Thomas Köck. Sein am Schauspielhaus Wien uraufgeführtes Stück über den Bauernbefreier Hans Kudlich (1823-1917) war am 27. und 28. April 2017 im Schauspielhaus Salzburg zu Gast.



„Der nackte Wahnsinn“ – vor und hinter der Kulisse

Michael Frayns irrwitzige Chaos-Komödie über die beruflichen und privaten Schwierigkeiten einer drittklassigen Schauspieltruppe feierte am 1. April 2017 in der Regie von Thomas Enzinger am Salzburger Landestheater Premiere. Es darf gelacht werden.



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