Das neue Jomei-Phone 32 ist da!

Dieser Tage wurde das brandaktuelle Jomei-Phone 32 der Öffentlichkeit vorgestellt. Obwohl frühestens im Dezember lieferbar, hat der Run auf das neue Smartphone schon begonnen.

Die Vorbestellungen für das 3875 € teure Luxus-Smartphon sprengen jeden Rahmen. Insider vermuten, dass der eingebaute Müsliriegel als Lebensretter, den Hype ausgelöst hat. Es wurde auch auf einige althergebrachte Funktionen verzichtet, telefonieren geht nur mehr mit speziellen Zubehörteilen, die als Extras zu kaufen sind.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch der mitmenschliche Aspekt, werden doch pro verkauftem Handy 0,14 Cent an Hilfe für deutsche Merkel-Flüchtlinge gespendet.




Gebrauchskunst im Kreisverkehr

Michael Honzak, Teufelstrommler, Meisterkoch, Zeichner und Plastiker aus der Wallerseestadt Seekirchen präsentiert einen seiner Vorschläge für die Verschönerung von Kreisverkehrinnenflächen: Die Petflaschen-Plastik.

Die leuchtende PetflaschenplastikMichel Honzak: „PetFlaschen auf Baueisen …… Plastikmüll sinnvoll verwerten und schauts super aus … besonders bei Nacht …“

Bemerkenswert und zugleich genial bei der Petflaschen-Plastik ist die doppelte Bedeutung des Namens!

Der Seekirchner Multimediakünastler hat sich schon seit längerer Zeit einen Namen als unkonvetioneller Ideengeber gemacht. Ich erinnere nur an den Seekirchner Skulpturenweg. Die Kreisverkehr-Innengestaltung wurde bis jetzt noch nicht umgesetzt. Es ist halt wie so oft im Leben, dort wo der Gulden geschlagen wird, ist er nicht viel wert. (kat)




Kommt der EU-Fusel?

Die EU plant wieder einmal einen Anschlag auf die alpenländischen Geschmacksnerven, hört man aus gewöhnlich gut informierten, landwirtschaftlichen Kreisen.

In Österreich gibt es die jahrhundertealte Regelung, dass Bauern eine gewisse Menge Schnaps ohne Versteuerung brennen dürfen und für den verbeibenden Rest nur vergleichsweise wenig Steuern zahlen müssen. Neben diesen Abfindungsbrennern gibt es noch das Maria-Theresien-Brennrecht, auch das große Brennrecht genannt. Diese Steuervergünstigungen sind der EU schon länger ein Dorn im Auge.

Sollte sich bei diesen Brennrechten wirklich etwas ändern, wäre das wahrscheinlich das Aus für die vielen kleinen Schnapsbrenner, die es zuhauf in den Dörfern gibt. Das Abernten der eigenen Bäume, das Einmaischen und letztendlich das Brennen würde sich nicht mehr rentieren. Es wäre ewig schade, um die vielen guten Zwetschkenschnäpse und Obstler, die nicht zuletzt auch auf vielen Almen und Schihütten angeboten werden.

Wahrscheinlich läßt sich das Schnapsproblem halt viel einfacher lösen als die wirklichen Probleme in der EU. Brexit und Flüchtling vs. Austriaschnaps. Womöglich stehen wieder EU-Sanktionen im Raum, wer weiß das schon? (kat)




Der kleine Grenzverkehr

Oft werden wir Österreicher von unseren lieben deutschen Nachbarn, nicht zuletzt wegen der bei uns angeblich weit verbreiteten Gemütlichkeit, belächelt.

Freilich, es mag schon stimmen, dass die Germanen in der Ausübung mancher Aktivitäten oft akkurater sind wie der Rest der Welt. Trotzdem, hin und wieder übertreiben sie es auch. Und ob das immer der bessere Weg ist, darf auch hinterfragt werden. Im Folgenden ein Beispiel.

Deutschland ist eine große Autonation. Aber nur weil die deutschen Autofahrer endlose Kolonnen und Staus auf ihren Straßen gewohnt sind und vielleicht auch lieben, ist das eigentlichn kein Grund, alle anderen Verkehrsteilnehmer damit zu nerven. Ich weiß schon, beim Urlaubfahren staut es und das war schon immer so.

Trotzdem, die seit der Flüchtlingskrise andauernden Grenzkontrollen an manchen Grenzen zwischen Österreich und Deutschland (Autobahngrenze am Walserberg, Saalachbrücke von Salzburg nach Freilassing, fallweise auch zwischen Oberndorf und Laufen, etc.)  sind schon mehr als fragwürdig und auch mit den kommenden Wahlen schwer zu erklären.

In einer grenzenlosen EU sind die neuen Tendenzen der immer mehr werdenden Grenzkontrollen und Limes-Bauten einzelner Mitgliedsstaaten schon mehr als kritisch zu beurteilen. (kat)




Die EU igelt sich ein

Menschen ertrinken im Mittelmeer. Ja, es sind Flüchtlinge, solche von denen es schon so viele bei uns gibt. Die Lage für die NGO´s auf ihren Rettungsschiffen wurde so gefährlich, dass sich manche von ihrem Hilfseinsatz (z. B. Ärzte ohen Grenzen, …) zurückgezogen haben.

Sichtbare Lösungen für die Verhinderung der gefährlichen Flucht der Menschen von Afrika nach Europa hat die EU bis jetzt nicht wirklich präsentiert. Die kommenden Wahlen wirken sich auch schlecht auf das Überleben am Meer aus, plötzlich wollen fast alle Parteien auf die eigenen Leute schauen, wie es so schön heißt. Grenzzäune und Grenzkontrollen sind wieder ein Thema.

Italien und Griechenland haben das Pech, die ersten Anlaufstationen zu sein. Dort wird geholfen, so gut es irgenwie geht. Freilich, in Griechenland wurde von der EU zuallererst den Banken geholfen. Die Flüchtlinge sind da ein ganz anderes Thema. Die Hilfe der europäischen Gemeinschaft ist da schon eher bescheiden.

Ein Durchschnittseuropäer kann es sich ganz einfach nicht vorstellen, was es heißt, nicht zu wissen, ob es am nächsten Tag etwas zu essen gibt. Oder am übernächsten Tag. Freiwillig verläßt niemand seine Heimat!

Es ist auch ganz normal, das der Handel mit Afrika moralisch oft sehr fragwürdig ist. Der Gewinn wird meist nur unter ganz wenigen Geschäftsleuten aufgeteilt (Beispiel: Tomaten>).

Ja, es ist mir schon klar, dass wir nicht alle Flüchtlinge aufnehmen können. Trotzdem ist es schwer zu verstehen, warum so wenig passiert.
Ja, das Problem muss vorort gelöst werden, das ist schon klar, trotzdem sollte alles unternommen werden, dass das Mittelmeer nicht zum Massengrab wird! (kat)




Holländische Zeckeneier

Durch ein kleines Mißgeschick im Informationsfluß ist die europäische Bevölkerung leider viel zu früh auf den aktuellen Feldversuch mit Fipronil bei den Humanis aufmerksam geworden.

Dieser Wirkstoff wird in der Tiermedizin schon lange mit gutem Erfolg gegen Zecken- und Flohbefall eingesetzt. Die bewährtesten Formulierungen sind die benutzerfreundlichen Spot-On Präperate. Da diese Medikamentenform  jedoch im Humanbereich eher unüblich ist und wahrscheinlich auch nicht gut toleriert wird, ist man auf der Suche nach neuen Formulierungen.

Die Zukunftshoffnung in der Parasitenprophylaxe wäre eine geringe Zufuhr von Fipronil alle 2-3 Wochen über beipielsweise ein Frühstücksei gewesen. Über den Feldversuch wollte man die optimale Wirkdosis gegen Zecken, Flöhe und vielleicht auch Gelsen ermitteln.  Eier als Medikamententransportmittel hätten den ungeheueren Vorteil, dass sie in vielen Lebensmitteln (Eierteigwaren, Eierlikör, Ham and Eggs, etc.) mehr oder weniger  geschmacksneutral verarbeitet werden. (kat)




Wiener Schnitzel EU-Norm

Darf man den neuesten Gerüchten aus der EU Glauben schenken, sind die klassischen, dunkelgoldgelben Schnitzel ein Auslaufmodell. Sie dürfen in Zukunft aus gesundheitlichen Gründen nur mehr lichtgelb, so die neue Farbbezeichnung, serviert werden.

Aus gewöhnlich gut informierten Kreisen wird berichtet, dass es für „Bochanes“ (Lieblingsspeisen vom Herrn Karl | Helmut Qualtinger) in Zukunft Farbkarten geben soll, mit denen die Köche den maximal zulässigen Bräunungsgrad feststellen können. Angeblich wurde schon eine EU-Farbkarten-Beschaffungskommission eingerichtet.

Es heißt also frei nach Geier Sturzflug: Geniessen Sie das Schnitzel, solange es noch geht„! Individuelle Bräunungsgrade der Schnitzelpanier sind in der EU unerwünscht. Josef Hader hätte künftig, wie im tragischkomischen österreichischen Roadmovie Indien dargestellt, keinen Job mehr als beamteter, niederösterreichischer Schnitzeltestesser.

An der dazupassenden Pommes Frittes Verordnung wird noch gearbeitet. (kat)

 




Der Schadensbericht

Heinz Schaden zieht die Konsequenzen aus dem SWAP Urteil und wird am 20. September 2017 im Gemeinderat, dem höchsten, demokratischen Gremium der Stadt Salzburg, sein Amt als Bürgermeister  zurücklegen.

Seit 1999 hatte er dieses Amt im Schloss Mirabell inne und er hat, wie er betonte, stets zum Wohle der Stadt gearbeitet. Eigentlich hätte er einen ruhmreicheren Abgang verdient. Es gab keine persönlichen Bereicherungen, er hatte nur das Pech, dass erstmals in der jüngeren Geschichte ein Politiker für seine Entscheidungen vor einem Gericht zur Rechenschaft gezogen wurde. Man darf gespannt sein, ob in anderen Bundesländern und Städten einmal ähnliche Aufdeckungsverfahren folgen werden.

Für Heinz Schaden mag dieses Urteil persönlich sehr bedauerlich sein, in einem Rechtsstaat kann es aber nicht anders gehen. (kat)




SWAP. Es gab keinen Schaden

Die beim Salzburger Finanzskandal beteiligeten Politiker und Spitzenbeamten waren sich selbst immer ihrer Unschuld bewußt. Bis auf Monika Rathgeber, die die Weisungen immer mehr wie pflichtbewußt und ohne genauer zu hinterfragen ausgeführt hat. Und das bedauert sie heute.

Der Oberstaatsanwalt hat das etwas anders gesehen und geklagt. Bürgermeister Heinz Schaden, Ex-Landeshauptmann-Stellvertreter Othmar Raus, der ehermalige Leiter der Finanzabteilung Hofrat Eduard Paulus und alle anderen Angeklageten wurden vom Gericht für schuldig befunden und zu bemerkenswert heftigen Strafen verurteilt. Es wurde mit dieser Verurteilung ein sehr deutliches Zeichen gegen alle Freunderlwirtschaft gesetzt, erstmals wurden politische Fehler geahndet.

Freilich, ob irgendjemand wirklich hinter Schloss und Riegel kommt, bleibt zu bezweifeln. Jetzt kommden die Nichtigkeitsbeschwerden und was sonst noch alles an juridischen Gegenmaßnahmen möglich ist. Trotzdem, es war der Schritt in die richtige Richtung, Salzburg hat ein schönes Stück vom politischen Sumpf trockengelegt. 

Die Leistungen von Heinz Schaden für die Stadt Salzburg bleiben von diesem Urteil unberührt, er hat die letzten Jahrzehnte als Bürgermeister gut und solide gearbeitet. (kat)

Die Unschuldsvermutung >




Salzburger Festspiele 2017

Die sommerlichen Festspiele sind eröffnet und die Mozartstadt ist wie alljährlich fest in der Hand von tausenden Musik-, Theater- und Kunstfans aus aller Welt.

Die Neuinszenierung von Hoffmannsthals Jedermann ist weit interessanter als die neue Liste von Peter Pilz, mit der er für die Nationalratswahlen im kommenden Herbst kandidieren wird und von zweistelligen Prozenten träumt. Unzählige Galerien buhlen mit ihren Festpielausstellungen um Interessenten.

Es bewegt viel eher die Gemüter in der Stadt, wenn der Schauspieler Michael Ostrowski vor dem Triangl seinen 2 Kameraleuten erklärt: „Jetzt fragn mir amoi den Wirtn, ober der Jedermann schon da war.“ Die Mozartstadt ist in Aufruhr, wenn am Jedermann am Domplatz gebastelt wurde. Tobias Moretti war sensationell als Teufel, aber als Jedermann?

Salzburg ist im sommerlichen Kulturrausch, feiert und das ist gut so. Auch deswegen liebe ich diese Stadt. (kat)




Kindesmissbrauch kann nicht verjähren

Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Medienlandschaft, in mehr oder weniger großen Abständen wird über Kindesmissbrauch berichtet. Häufig sind Institutionen betroffen, in denen man Kinder in Heimen unterbrachte und Hierarchien und Abhängigkeiten ausgenutzt wurden.

Dabei spielt es eine eher untergeordnete Rolle, um welche Heime es sich handelte. Der Bogen spannte sich von kirchlichen Heimen und Schulen, über weltberühmte Kinderchöre bis hin zum Mißbrauch in staatlichen Jugendheimen.

Es gibt keine Entschuldigung dafür und es ist hoch an der Zeit, diese Missstände aufzuzeigen und Verfehlungen zur Rechenschaft zu ziehen. Nur dann kann man hoffen, dass derartige Fehlgriffe in Zukunft nicht mehr passieren! Kindesmissbrauch verjährt nicht. (kat)

Infos:
547 Regensburger Domspatzen misshandelt >
Finanzchef George Pell des Vatikans wegen Kindesmissbrauchs angeklagt >
Mikado. Mißbrauch von Kindern >
Missbrauch: Wien-Heime öfter betroffen als Kirche gesamt >
Missbrauch in DDR-Jugendheimen – Kinder als Staatsfeinde >




Die Edelweiß-Fighter

Die österreichische Luftraumüberwachung wird neu aufgestellt.Darf man aktuellen Pressemeldungen glauben, dürften die Einsatztage unserer Abfangjäger vom System Eurofighter Typhoon gezählt sein, die Ausmusterung dieses Prestigefliegers steht unmittelbar bevor.

Verteidigungsminister Doskozil initiierte dieser Tage die Beschaffung eines würdigen Nachfolgejets für die veralteten Saab 105 Oe Jettrainer und des Tranche 1 Typhoon Eurofighters. Peter Pilz, ein ehemliges Grün-Urgestein mit Aufdeckerqualitäten, läßt seine Erfahrungen nach dem aktuellen parlamentarischen Eurofighter Untersuchungsausschuß einfliessen, heisst es aus gewöhnlich gut informierten Kreisen.

Die mindestens 18 Stück des künftigen Verteidigungsfliegers sollen bis 2020 kommen und die Langlebigleit der alten Saabtonnen, die Schnelligkeit und Wendigkeit der teuren Eurofighter und die Wendigkeit und Abgebrühtheit der einkaufenden Staatvertreter vereinen. Die ersten Probeflüge mit den neuen zur Auswahl stehenden Modellen haben schon begonnen, die Testpiloten zeigen sich begeistert. Einzig die notwendige Bewaffnung ist noch ein Thema.

Die Finanzierung ist so kurz vor anstehenden Neuwahlen kein Problem, in den letzten Sitzungen einer Legislaturperiode gibt es, wie die Erfahrung gezeigt hat, häufig nur ein stimmenhaschendes Durchwinken. (kat)