Am Arbeitsplatz Schlachthof

Schlachthöfe sind keine Ponyhöfe. Es sterben dort Tiere und das ist niemals schön. Solange wir Fleisch essen wollen, wird es nicht ohne diese Betriebe gehen.

Schlachthöfe sind aber auch die Arbeitsstätten zahlreicher Menschen. Die Fotoarbeiten zeigen Räume vor der Schlachthalle, Räume in denen es noch kein Blut gibt; Räume die aber einen ganz eigenen Charakter haben.

Diese Fotoserie zeigt einen Teil der Personalräume auf einem kleinen Schlachthof. Die Männer waschen ihre Arbeitskleidung selbst. Messer und Schutzhandschuhen sind wichtig, der Beruf des Metzgers ist sehr gefährlich. Alle Räume sind mit weißen Fliesen, die leicht zu reinigen sind, ausgestattet. Hygiene ist ein zentrales Thema.

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Infos:
Karl Traintinger: Wegschauen ist bequem >
Karl Traintinger: Grillen ist einfach schön >


blurred FOTOKOLLEKTIV

Im Rahmen des heurigen Kulturseptember Obertrum am See” präsentierte das blurred FOTOKOLLEKTIV in den alten Gärhallen der Brauerei Sigl eine bemerkenswerte Fotoausstellung.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Die 9 Fotografen der Gruppe setzten sich in unterschiedlicher Weise mit dem Thema Fotografie auseinander und zeigten ihre Werke in verschiedenen Räumen. Die Eigenart dieser Räume verschmolz mit den Bildern zu einem großen Ganzen. Einzigartig und skurril. Diese Ausstellung war ein schönes Beispiel für die künstlerische Autorenfotografie und ihre perfekte Präsentation im zur Verfügung stehenden Raum, abseits einer Galerie mit weißen Wänden.

Begleitet wurde das Ausstellungsprojekt mit einem Instawalk zum Thema: “Mein Obertrum, anders gesehen”. Die Bilder können online auf Instagram unter dem Hashtag #MeinObertrum besichtigt werden.

Die Ausstellung in Obertrum am See hat mir sehr gut gefallen und ähnliche Projekte wären auch in anderen Gemeinden wünschenswert. Der künstlerischen Fotografie wird in unseren Breiten leider noch etwas zuwenig Aufmerksamkeit gezollt.

Die teilnehmenden Fotografen stammen aus Salzburg und Oberösterreich.

Die Themen der Arbeiten:

Rudolf Gmeinbauer “FUSSREISEN”
Angelika Wienerroither “Es wird dagewesen sein”
Sigrid Riepl “Der rote Faden”
Alexandra Neubacher “2nd floor”
Gerhard Kowald “still.LEBEN.migration”
Rudolf Hameter “auf Alex Soth´s Spuren ..”
Michaela Fellner “umad-®-um”
Walter Tichy “Unseen Places”
Christian Strelli “At Home”

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Infos zum blurred FOTOKOLLEKTIV>


Wie echt sind Fotos wirklich?

Bilder werden in unserem Umfeld immer wichtiger. Fotos sind der Blickfang für alles Mögliche. Sie sollen in Zeitungen dazu animieren Texte zu lesen oder auf Werbeplakaten zum Kauf von “lebenswichtigen” Produkten anregen, um nur 2 Beispiele zu nennen.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Die Technik des Fotografierens an sich hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert, die Zeit der analogen Kameras ist vorbei. Freilich gibt es noch einige Künstler und Freaks, die die alte Technik noch verwenden, aber wie gesagt, es sind nur wenige. Die Digitalkameras sind in den Haushalten angekommen.

War das Fotografieren früher in die Aufnahme des Bildes und die Ausarbeitung (Fotohändler, eigene Dunkelkammer)  unterteilt, ist es heute so, dass der digitalen Aufnahme (Digitalkamera, Handy) die Bildbearbeitung am Home-PC folgt. Es werden nur mehr ganz wenige Bilder ausgearbeitet, in der Regel haben Bildschirme die Papierbilder abgelöst. Man weiß inzwischen, dass Schwarz-Weiß-Fotos in guter Qualität Jahrhunderte überdauern, Farbfotos und Dias werden hingegen immer blasser und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie unbrauchbar werden. Wie lange die Fotos auf Festplatten und Speicherkarten verwertbar bleiben, kann niemand genau sagen. Wieviele Fotos werden für immer verschwinden?

Zunehmend mehr stellt sich auch die Frage, wie echt sind die präsentierten Bilder wirklich?  Von Werbeaufnahmen weiß man, dass sehr viel Arbeit dahintergesteckt wird, um Models perfekt ausschauen zu lassen. Die Foodfotografie zaubert Gerichte auf die Bilder, die zum Hineinbeißen anregen. Bei Fotografien ist heutzutage fast alles an Retusche möglich, es ist nur abhängig von der Versiertheit des Bildbearbeiters. Es stellt sich die Frage, was ist original und wieviel oder welche Bearbeitung ist erlaubt, um noch als das Original zu gelten? Im künstlerischen Bereich ist das kein Thema. Über alle anderen Einsatzmöglichkeiten von Fotos sollte man hin und wieder nachdenken!

Ich möchte Ihnen gerne einige Fotos von mir vorstellen, die ich in der letzten Zeit auf Sozialen Medien (500px, Instagram, facebook) publiziert habe. Die Bearbeitung ist leicht zu erkennen, die Bilder werden zum Großteil nächstes Jahr in einer Austellung gezeigt.

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Ein Klick auf das Foto und sie sehen das Bild in Bildschirmgröße!


Südsteiermark

Im Rahmen einer Gruppenausstellumng hat Karl Traintinger eine Fotoserie bestehend aus 4 Bildern zum Thema Südsteiermark präsentiert. Es ging dabei um ein Stimmungsbild zu dieser berühmten österreichischen Weingegend.

Alle Fotos wurden digital aufgenommen und anschließend am Computer bearbeitet. Auf diese Weise entstand auf den Arbeiten die für diese Gegend so typische Stimmung.

Die im Jahr 2015 entstandenen Fotoarbeiten wurden auf Hahnemühle William Turner Foto-Papier in der Größe von 30 x 30 cm ausgearbeitet und im einem dunklen Erlenholzrahmen mit weissem Passepartout präsentiert.

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Hermann Hermeter: Eine eiskalte Nacht am Berg

Am Rossfeld bei Berchtesgaden liegt die höchstgelegene Panoramastraße Deutschlands. Sie führt die Besucher unmittelbar in die einmalige, hochalpine Bergwelt des Berchtesgadener Landes.

Von Karl Traintinger

Von der Panoramastraße aus sieht man den Hohen Göll, den Kehlstein, das Tennen- und Dachsteingebirge, den Untersberg und hat einen wunderschönen Blick in das Berchtesgadener sowie Salzburger Land.

Hermann Hermeter ist es in seinen Bildern gelungen, den grandiosen Nachthimmel über dem Rossfeld einzufangen. Die imposanten Bergmassive beeindrucken durch ihre Brillinanz vor den dahinziehendne Wolken. Das Spielen mit Schärfe und Unschärfe verleiht den Arbeiten ihren ganz besonderen Reiz.

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Der Gollinger Wasserfall

Nach einer kurzen Wanderung in den Gollinger Ortsteil Torren (“torren” romanisch: tosender Wildbach) erreicht man schnell die Wasserfall-Arena und kann den über den Felsen herabstürzenden Wildbach  beobachten.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Es ist nur das rauschende Wasser zu hören, alle anderen Geräusche sind wie weggefiltert. Die Luft ist feucht und schwer. Die ganze Umgebung ist so nass, wie man es von Wiesen kennt, auf denen der morgendliche Tau liegt. Tiefe Atemzüge lassen mich die Natur spüren. Nach kurzer Zeit breitet sich innere Stille aus. Ein paar Minuten nur und schon ist die Hektik des Tages vergessen. Loslassen und im Rauschen des tosenden Baches verschwinden. So schön kann Meditation im Tennengau sein. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass man keinen Stress hat; nur vielleicht etwas mehr zu tun, mehr aber schon nicht.

Fotos: KTraintinger, Dorfbild


Karl Traintinger: Métro Paris

Die Pariser Métro hat ein ganz eigenes Flair, die Verbindungen sind sehr gut, wenn auch für den Neuling etwas gewöhnungsbedürftig. Schier endlos lange Gänge und sehr viele Treppen verlangen vom Métrobenutzer eine gute Kondition. Hin und wieder findet man Rolltreppen und Aufzüge, es sind aber so wenige, dass es Mitmenschen mit Beeiträchigungen der Mobilität sicher schwer haben, die U-Bahn umfassend zu nutzen.

Die Métro Paris ist das U-Bahn-System der französischen Hauptstadt Paris. Sie ist nach London(1863), Budapest(1896) und Glasgow(1896) die viertälteste U-Bahn Europas. Die erste Metrolinie wurde am 19. Juli 1900 anlässlich der Weltausstellung eröffnet. Das Pariser U-Bahn-Netz ist mit 219,9 km Gesamtlänge und 303 Stationen eines der größten der Welt. Charakteristisch sind die hohe Netzdichte innerhalb der Stadt und die geringen Abstände zwischen den einzelnen Stationen – im Schnitt rund 500 Meter. Durchschnittlich benutzen etwa 4,2 Millionen Menschen pro Tag die Pariser Métro; so waren es im Jahr 2014 insgesamt 1,526 Milliarden Fahrgäste. Damit zählt die Pariser Métro zu den am meisten genutzten U-Bahnen weltweit. Auf die Métro entfallen etwa 36 % des gesamten Verkehrsaufkommens im ÖPNV in der Hauptstadtregion Île-de-France, welches sich auf etwa 4,3 Milliarden Fahrgäste pro Jahr (11,8 Millionen pro Tag) beläuft. Die Station Châtelet – Les Halles, an der sich fünf Métrolinien und drei RER-Linien treffen, ist der größte U-Bahnhof weltweit. Die Métro bedient auch den Gare du Nord, welcher der weltweit am meisten frequentierte Bahnhof außerhalb Japans ist. (Wikipedia)


Karl Traintinger: Göming 2016

Die Gemeinde Göming im nördlichen Flachgau ist knappe 9 km² groß und hat etwa 800 Einwohner. Es ist ein Dorf ohne wirklichen Ortskern am Stadtrand von Oberndorf.

Die Landschaft ist von einer sehr intensiven landwirtschaftlichen Nutzung der Flächen geprägt, die meisten Betriebe haben sich auf die Milchwirtschaft spezialisiert, einige wenige betreiben Rinder- und Schweinemast. Seit einigen Jahren gibt auch einen eierproduzierender Betrieb. Handwerksbetriebe gibt es eher sehr wenige.


Rochus Gratzfeld: Bratislava

Hier damals. Als ich.
War meine Reiseroute.
Frankfurt (Flug)…Budapest…
Budapest (Zug)…Prag…
Prag (Flug)…Frankfurt.
Einmal monatlich.
In Bratislava übernachtete ich in einem Hotelschiff.
Fast direkt unter der Brücke, die in der Altstadt das historisch jüdische Viertel zerschneidet.
Eine große Wunde.
Bis heute.
Plattenbausiedlungen und moderne Hochhäuser kreisen um Barock.
Burg thront.
Spannung.
Der Fluss. Donau.
Mein Hotelschiff von damals auch heute noch.
Karpaten und tiefe Ebene.
Viel Jungvolk. Schön.

Spannungsstadt

Zum Betrachten der Bilder in größerer Auflösung bitte eines auswählen und anklicken!


Rochus Gratzfeld: Von Disteln und Gräsern

Ich lebe viele Monate des Jahres in einem westungarischen Dorf. Sarród. Mein Haus befindet sich wenige hundert Meter Luftlinie entfernt von der Grenze des Nationalparks Neusiedler See. Hier gelten strenge Gesetze betreffend die gesamte Natur.

rochus-4Von Rochus Gratzfeld (Fotos + Text)

Und das ist gut so. Denn sonst gäbe es nicht dies schier unendlich scheinende Vielfalt und Schönheit an Disteln und Gräsern. Disteln. Unkraut. Weg damit. Hier nicht! Sie dürfen leben und die Augen derjenigen Menschen erfreuen, die sich den Blick für das scheinbar Unscheinbare, Überflüssige, Verzichtbare nicht haben nehmen lassen. Für das, welches sich unseren Normen entzieht. So auch die Gräser. Weit ab von Monsanto-Vorstellungen. Von Agrarökonomie. Phantastisch archaisch. Stark. Biegsam, jedoch nicht beugsam. Unzählige Insekten, Vögel finden hier Schutz. Möge dies alles weit über mein eigenes Leben hinaus so. Genauso erhalten bleiben.

In einer kleinen Ausstellung, die am vergangenen Freitag im Kulturhaus von Sarród eröffnet wurde, darf ich meine Eindrücke von hiesigen Disteln und Gräsern bis zu 17. Juli präsentieren. Unspektakulär, leise. Im Ohr nur die Klänge mongolischer Musik, die die Vernissage begleitete.


Harald Eckschlager: Lost Places

„Mit der Einführung der digitalen Fotografie wurde mein Interesse an diesem schönen Hobby wieder geweckt. 2005 habe ich begonnen, mich intensiv mit künstlerischer Fotografie zu beschäftigen, woraus sich sehr schnell eine starke Leidenschaft entwickelt hat.”

Serie Lost Places. “Immer schon haben mich von den Menschen verlassene Orte fasziniert. Ob es sich um verfallende Hotels, verlassene Fabriken oder nicht mehr benutzte Krankenhäuser handelt, solche Orte gibt es häufig. Sie sind dem Verfall preisgegeben, verwüstet und zum Teil von der Natur zurückerobert. Jeder von diesen Plätzen erzählt seine eigene Geschichte. Der Fantasie des Fotografen sind keine Grenzen gesetzt, er kann diese Orte auf seine Art und Weise interpretieren.” Harald Eckschlager

Die Serie “Lost Places” gliedert sin in drei Motivgruppen, eine alte Gerberei, ein verfallendes Hotel und ein verlassenes Krankenhaus. Man hat den Eindruck, die Menschen haben die Räume ganz einfach verlassen und alles stehen und liegen gelassen wie es war. Die Fotoarbeiten sind in den Farben reduziert und in Garfik und Struktur hervorghehoben. Es entstehen so Bilder im fast unwirklichen Raum und doch zum Greifen nahe.  KTraintinger

Vita Harald Eckschlager
55 Jahre alt, wohnhaft seit 2002 in Gilgenberg am Weilhart, Beruf: Druckvorstufentechniker
Mitglied im Fotoclub Eggelsberg
Galerie auf 500px


Karl Traintinger: Berlin 2016

Berlin 2016 04

Ein Wochenende in Berlin. Samstag Nachmittag gegen 16 Uhr taucht die Boeing 737-700 im Landeanflug auf Berlin durch die Wolkendecke. Nach einigen Turbulenzen landen wir am Flughafen Tegel, das Wetter ist trocken, einige wenige Sonnenstrahlen lassen auf ein schönes Wochenende hoffen.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Ich bin zum ersten Mal in der deutschen Bundeshauptstadt und freue mich schon auf ein paar erholsame Tage. Mit dem Bus geht es zum Osloer Platz, anschließend mit der U-Bahn zum Rosenthaler Platz in Berlin Mitte zu unserem Hotel. Auffallend ist die große Anzahl an kleinen Lokalen und Geschäften mit zum Teil sehr langen Öffnungszeiten. Die in den Wirtshäusern angebotenen Gerichte sind genau so bunt wie die Menschen in der Stadt, man fühlt sich einfach rundum wohl.

Selbstverständlich darf beim ersten Besuch in dieser Stadt eine Rundfahrt im Doppeldeckerbus ebenso wenig fehlen wie eine Schiffsfahrt auf der Spree. Beeindruckend sind die monumentalen Glasbauten im Regierungsviertel, da hat man wirklich viel Geld in die Hand genommen. Der Besuch der Museumsinsel mit 5 großen Museen wird einen weiteren Berlinbesuch benötigen.

Essenstechnisch ist es eine Freude durch die Stassen der Innenstadt zu wandern, es reiht sich ein Lokal an das andere. Anhand der Online-Kaffeekarte ist es auch kein Problem, die zahlreichen kleineren Kaffeebars und Röstereien zu finden, deren Besuch sich allemal lohnt. Ein Tipp für Feischmecker ist auch die Bäckerei: “Zeit für Brot”, hier kann man den BäckerInnen bei der Arbeit zuschauen, alles wird handgemacht aus Zutaten in Bioqualität. Die lauwarmen Zimtschnecken schmecken sündhaft gut!

Die Tage in Berlin waren informativ und erholsam und haben die Lust auf weitere Besuche geweckt!

Kulinarische Adressen, die einen guten Eindruck bei uns Dörflern hinterlassen haben:
Lokal. Lindenstraße 160 – gehobene bodenständige Küche

Monsieur Vuong. Alte Schönhauser Straße 46 – Köstlichkeiten aus Indochina, vietnamesische Suppen, etc.
enoiteca IL CALICE. Walter-Benjamin-Platz 4 – ein sehr guter Italiener
ZEIT FÜR BROT. Bäckerei mit handgemachtem Brot und Kleingebäck. Den BäckerInnen kann man bei ihrer Arbeit zuschauen!
Röststätte Berlin. Ackerstraße 173 – Kaffeehaus mit Rösterei und mehr.
Kaschk. Linienstrasse 40 – Craftbeer, Shuffleboard & Coffee. Erfreulicherweise führen die auch Schönramer Bier!
Cafe Westberlin. Friedrichstrasse 215, unweit vom Checkpoint Charlie – coffeebar & mediashop

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Einige Berlin-Fotos zum Download: Dorfbild.com