Menschen

Reinhard Lackinger. Noch ein Gedanke zum Thema Immigration.

Eines Tages – 2005 oder so – kam ein junger Mann in unsere Taverne hier in Salvador, Bahia, Brasilien. Er sagte, er sei Deutscher, sprach aber ein sehr rudimentäres Deutsch. Darauf erzählte er, sein Großvater sei in den 60er Jahren von der Türkei in die Budesrepublik migriert. Dieses Bild passte gut zu Tilo Sarrazins Buch, das ich vor einiger Zeit gelesen hatte.


Reinhard Lackinger:
Pfingstpamphlet

Wenn ich an Pfingsten denke, sehe ich die verängstigten und verschüchterten Apostel vor mir. Auch glaube ich, die Gegenwart des Heiligen Geistes zu spüren, der mitten im Raum auf die Jünger herniederschießt, die Burschen mit himmlischem Mut erfüllt. Meine kindlichen Vorstellungen zeigen mir den Wirbelsturm und jenes, in zwölf Flammenzungen geteilte Feuer. Bilder, die mir vom Kathechismusunterricht der Volksschule erhalten blieben sind.


Eine schnurrende Kuh im Kuh-Altersheim

Wie Millionen andere Menschen auch, bin ich Fleischesserin. Seit 50 Jahren. Selbstverständlich weiß ich, dass es eine industrielle Fleischproduktion gibt und auf unserem Erdball milliardenfach täglich Tierleid produziert wird. Ist mir alles bekannt. Wie uns allen.


Reinhard Lackinger: Wir und die Anderen

Wir alle waren „Charlie“ und werden wohl immer zu den Opfern himmelschreiender Ungerechtigkeiten stehen! Wie zum Beispiel nach jenem Gemetzel unlängst in Frankreich! Da waren wir alle bestürzt! Wir alle werden nach wie vor die Schwächeren in Schutz nehmen, sowie den Märtyrern gedenken! Egal wo, so lange die leidtragenden, betroffenen und brutalisierten Menschen den ersten Stock bewohnen.


Christoph Janacs: Schluß mit der Zentralmatura!

Abgesehen von den zahlreichen peinlichen Pannen der letzten Jahre, die Ministerium wie BIFIE in das denkbar schlechteste Licht rückten und hier, weil als bekannt vorausgesetzt, nicht extra aufgelistet werden müssen, zeigen sich bei Konzept und bisheriger Planung bzw. Ausführung der Zentralmatura schwerwiegende Denkfehler, Mängel und Ungereimtheiten, welche einer genaueren Prüfung nicht standhalten können.


Karl Traintinger: Es lässt sich fast alles als Vorteil verkaufen …

Gut Ding braucht Weile. Konnten in früher Urzeit die Lehrer noch die Leistungen der meisten Schüler einigermaßen gerecht und richtig einschätzen, meistens wenigstens, so fahren wir heute schön langsam in ein scheinbar gutes, zentral organisiertes Überprüfungssystem (Beispiel: Zentralmatura), das gleiches Recht für alle definieren soll.


Claudia Braunstein: „Des mach ma ned“

Behinderung und unerfreuliche Erlebnisse im Traditionswirtshaus. Behinderung kann sehr vielseitig sein. In unserem Bewusstsein sind vor allem nach außen sichtbare Einschränkungen verankert. Als klassischer Behinderter gilt ein Rollstuhlfahrer. Für diese Menschen wird nun Land auf, Land ab vollkommen berechtigt Barrierefreiheit hergestellt.


Sonja Schiff: Vom Umgang mit Älteren durch die ÖBB. Ein Erfahrungsbericht.

Zu Beginn eine Klarstellung: Ich fahre viel und gerne mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Einerseits aus ökologischen Gründen, andererseits aber auch, weil man aus meiner Sicht mit dem Zug viel entspannter sein Ziel erreicht als mit dem Auto. Aber heute war selbst ich angefressen auf die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Und wie!!



Reinhard Lackinger: Die vielen Masken des Teufels

Der mir bekannte Rabbiner Uri Fromm schrieb unlängst im facebook, er wolle einige Volumen der Bibel nach Salvador bringen. In meinem Kommentar äußerte ich den Wunsch nach einem Neuen Testament. Uri ignorierte meinen Scherz, sagte aber, er verfüge nur über die Genesis. Als getaufter Katholik, der seit vielen Jahren nur noch Totenmessen beiwohnt, dachte ich daraufhin über die Heilige Schrift nach.


Wolfgang Ecker:
Ich hasse Amerika.

War die Tasche gelb? Ja, kann sein. so ein vergilbtes Gelb dürfte es gewesen sein. Nicht leuchtend, nein, vergilbt. Und dünn war die Tasche. Dünn, weil sie leer war. Eine leere Einkaufstasche. Eine dünne, leere, gelbe Einkaufstasche.



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