Oktober 2012

„Der Held aus dem Westen“ – ein Dorf spielt verrückt

Saisonauftakt feiert die Spielgemeinschaft des Theaters Holzhausen mit einer irischen Tragikomödie von John Millington Synge. Die Bearbeitung von Felix Mitterer und seine Übersetzung in österreichischen Dialekt verlegt dieses „Heldenepos“ von einer Kneipe an der Küste im Westen Irlands in eine abgelegene Hütte am Berg. Die Namen bleiben unverändert und klingen weiter durch und durch irisch.


„Zagreb Dance Company“ zu Gast in der ARGEkultur

Mit ihrer Performance „Under the eyelids“ feierten die Gäste aus Zagreb im Rahmen des tanz_ house festival am 22.10. 2012 Österreichpremiere. Fünf Tänzerinnen und zwei Tänzer reflektierten ihre Wünsche und Sehnsüchte, aber auch ihre Frustrationen und Enttäuschungen. Ihr Résumé:„You can’t control everything.“


Ernest Stierschneider:
Herbst am Wallersee

Mit dieser Fotoserie zum Wallersee schließt sich der fotografische Jahreskreis rund um den Wallersee von Ernest Stierschneider. Es wird wieder ruhiger am See, Herbstfarben dominieren. In der Natur bereitet sich alles auf den bevorstehenden Winter vor. Die Badegäste haben den See verlassen.


Honzis der Woche

Die eiserne Lady der ÖVP, Finanzministerin Maria Fekter, bekommt immer dann, wenn Parteichel Spindelegger eine eigene Meinung kundtun möchte, ganz sonderbare Züge. Gewöhnlich gut informierte Kreise sprechen dann hinter vorgehaltener Mand von einer schotterigen Familiengeschichte, an der man sich leicht die Zähne ausbeissen kann.


R. Gratzfeld. Fotografische Impressionen entlang der Sur

Wenn gegen Ende Oktober am Morgen alles nebelverhangen ist und später sich die Schleier lichten, dann ist der richtige Augenblick gekommen für eine kleine Wanderung von Teisendorf/ Obb. entlang der Sur bis zum Surspeicher. Ende der siebziger Jahre wurde der zuvor brutal eingeengte Fluss schrittweise renaturiert. Es entstand so ein erlebenswertes Biotop, für dessen Erkundung man sich Zeit nehmen sollte.




Erinnerungsstätte Lager Weyer/ Rede von Ludwig Laher vom 20. Oktober 2012

Meine Damen und Herren, wieder einmal hat sich eine kleine Gruppe von Menschen hier an der Erinnerungsstätte versammelt, um an die Opfer der beiden Lager Weyer-St. Pantaleon zu denken, an den Einbruch der Barbarei in die ruhige Provinz. Schon einmal habe ich bei dieser Gelegenheit aus einer meiner Arbeiten zum Thema die Passage zitiert: Erinnern ist ein Lebensmittel, das nicht allen schmeckt. Aber gesund ist es. Vor allem im Hinblick auf die Zukunft.


„planet LUVOS“ – Abschluss der Trilogie über die Auslöschung der Menschheit

Im Rahmen des tanz house festivals 2012 entführt die editta braun company das Publikum in eine surreale Unterwasserwelt. Das Auftragswerk für das Brucknerfest 2012 in Linz setzt sich in tänzerischer Form mit der Selbstzerstörung der Menschheit auseinander. Der Untergang geht jedoch harmonisch vor sich, der Mensch wird zu seinem Ursprung zurückgeführt und freundlich aufgenommen.


Maria Bill auf „Farewell Tour“

Maria Bill, Schauspielerin und Sängerin, wurde 1948 in der Schweiz geboren und lebt seit 1978 in Wien. Mit ihrer LP „Maria Bill“ und daraus dem berühmtesten Lied „I mecht landen“ war sie 1984 einige Wochen unter den Top Ten in Österreich. Am 19. 10. 2012 gastierte sie im Salzburger OVAL.


„democracy – how to peel an onion without crying“

Das tanz house festival 2012 wurde am 16. Oktober mit der Premiere eines Tanztheaters von der Companie cieLaroque/helene weinzierl in der ARGEkultur eröffnet.

Die Truppe ist bekannt für ihre gesellschaftskritischen, politischen Stücke, die stets mit viel Humor serviert werden.

Ein Bericht von Elisabeth Pichler.


Lungauer Wasserspiele

Nach längeren Diskussionen um das neue Murkraftwerk im Lungau wird der Gebirgsfluß immer schwärzer, nicht weil der Sauerstoffgehalt im Wasser weniger wird, sondern deswegen, weil die Landes-ÖVP ihre Zustimmung zum Kraftwerksbau neu überdenken muss, nicht weil die Wahlen näher rücken, sondern wahrscheinlich, weil der Winter vor der Tür steht und alle zusammenrücken.


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