SCHAUSPIELHAUS



„Illusionen einer Ehe“ – ein amüsantes Ehegemetzel

Das Schauspielhaus Salzburg eröffnet die Saison 2017/18 mit einer spritzigen, niveauvollen französischen Boulevardkomödie des 1956 in Tunis geborenen Autors Eric Assous. Die Österreichische Erstaufführung des mit dem renommierten Prix Molière ausgezeichneten Stückes fand am 17. September 2017 im Studio statt.


Nichts – Was im Leben wichtig ist

Janne Tellers Jugendroman aus dem Jahre 2000 löste in Dänemark wegen seiner nihilistischen Thesen einen Skandal aus. Inzwischen ist der Roman, in viele Sprachen übersetzt, sogar Schulstoff geworden und hat den Weg auf die Bühnen gefunden.


Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Den Bestseller des schwedischen Autors Jonas Jonasson bringt Christoph Batscheider als überdimensionales Kasperltheater, in dem acht Schauspieler 46 Rollen übernehmen, auf die Bühne des Schauspielhauses Salzburg. Bei der Premiere am 12. Mai 2017 sorgte der rasante, aufregende Roadtrip von vier schrägen Vögeln für beste Unterhaltung.


„Der Theatermacher“ – Shakespeare, Voltaire und ich…

Robert Pienz inszeniert im Schauspielhaus Salzburg Thomas Bernhards viel gespieltes Künstlerdrama, welches 1985 am Salzburger Landestheater in der Regie von Claus Peymann uraufgeführt wurde. Kräftigen Applaus gab es bei der Premiere am 3. Mai 2017 vor allem für Harald Fröhlich als monologisierenden Staatsschauspieler Bruscon.


„Kudlich – eine anachronistische Puppenschlacht“

Der von der Theaterallianz, einer bundesweiten Plattform für das zeitgenössische Theater in Österreich, 2016 erstmals vergebene Autorenpreis ging an den oberösterreichischen Dramatiker Thomas Köck. Sein am Schauspielhaus Wien uraufgeführtes Stück über den Bauernbefreier Hans Kudlich (1823-1917) war am 27. und 28. April 2017 im Schauspielhaus Salzburg zu Gast.




Biedermann und die Brandstifter – zum Löschen zu spät

Mit einer spritzigen, auf 90 Minuten eingedampften Inszenierung von Max Frischs politischer Parabel über die Fähigkeit des Menschen, voraussehbare Katastrophen auszublenden, begeisterte Regisseur Peter Raffalt das Premierenpublikum am 22. Februar 2017 im Schauspielhaus Salzburg. Viel Applaus für ein groß aufspielendes Ensemble und einen überragenden Marcus Marotte.


„Wut“ – Götter im Schlachthof

Elfriede Jelinek verfasste den Text des 2016 an den Münchner Kammerspielen uraufgeführten Stückes als Reaktion auf die Pariser Terroranschläge im Jänner 2015, die der Redaktion der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ und einem koscheren Supermarkt gegolten hatten.


„Ein seltsames Paar“ – ein Komödienklassiker im Schauspielhaus Salzburg

Die 1965 uraufgeführte Boulevardkomödie, 1968 mit Walter Matthau und Jack Lemon erfolgreich verfilmt, gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Stücken von Neil Simon. Die köstlichen Turbulenzen, die das Zusammenleben eines Chaoten mit einem Ordnungsfanatiker nach sich zieht, bieten beste Unterhaltung, nicht nur in der Silvesternacht.


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