Alle Jahre wieder – die Mettenwürstel

23. Dezember 2008 | Von | Kategorie: Dorfschlaraff

MettenwürstelWeihnachten naht und es gibt die traditionellen Diskussionen um das traditionelle Essen. Am Heiligabend zu Mittag Zwiebelrostbraten oder doch eine Beiriedschnitte kurzgebraten? Oder nur eine Wurstsemmel und ein paar Kekse? 

Von Karl Traintinger.

Zum Feiertag kommt dann alle Jahre wieder der Vogel in die Pfanne, eine Ente oder ein Gansl, schön fett und knusprig mit Blaukraut und Erdäpfelknödel und am Stefanitag folgt der Schweinsbraten, der aber durchaus verhandelbar ist.

Absolut nicht verhandelbar sind am Heiligabend die Mettenwürstel in einer guten Rindssuppe. Das Typische an den Mettenwürsteln ist die Herstellung aus Brät, das neben Schweinefleisch auch Kalbsfleisch enthält. Die Mettenwürstel sind nicht gebrüht und werden nur einmal im Jahr, eben zu Weihnachten, hergestellt. Interessanterweise wird von den auswärts studierenden Kindern immer die Anzahl der zur Verzehr geplanten Mettenwürstel angemeldet. Dazu gehört dann noch Mautner Markhof Kremser Senf, frissche Semmel vom Antheringer Bäcker, frisch geriebener Kren und ein Trumer Pils.

Bis spät in die Nacht wird dann erörtert, wer am meisten gegessen hat und ob die Mettenwürstel diesmal auch so gut wie im letzten Jahr waren. So nach und nach geht es dann ins Bett, etwas früher die Frauen und etwas später die Männer, so wie halt alle Jahre wieder. Eine Programmänderung ist auch heuer nicht vorgesehen.

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2 Kommentare auf "Alle Jahre wieder – die Mettenwürstel"

  1. Tischler sagt:

    Bei uns gibt es immer eine weihnachtliche Nudelsuppe mit Frankfurter Würstl und Leberknödeln drinnen, eigentlich die klassische Hochzeitssuppe. Einfach herzustellen uns schmeckt genial, die Basis ist natürlich eine gute, herzhafte Ochsenschleppsuppe.

  2. Tischler sagt:

    Geniale Teile, diese Mettenwürstel; mehr als 4 Paar habe ich noch nie geschafft! Auch bei uns zuhause sind das die Klassiker am Heiligen Abend.

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