Bernhard Gössnitzer: Grüne Kümmelsuppe

Die Kümmelpflanze wächst auf Wiesen und ist zwischen Mai und Juli erntereif, zuerst als grüne Pflanze, dann ausgereift, trocken wie Stroh mit den bekannten trockenen Früchten, die vielen Speisen ihren aromatischen Geruch verleihen.

Text + Fotos: Bernhard Gössnitzer

Grünen Kümmel kann man ausgezeichnet zu einer Suppe verarbeiten. Hier eine Anleitung:
Die Früchte ohne Stängel mit beliebiger Wasser und einigen Scheiben Zwiebeln sowie altbackenen Brötchen oder Weißbrot Schnitten in einem Dampfdrucktopf etwa 10 Minuten kochen. Dann passieren und wieder in den Topf geben, fertig kochen. Mit etwas Sauerrahm, ein Stückchen Butter, Salz und Pfeffer würzen. Schnittlauch und Petersilie kurz mit kochen. Fertig zum Servieren.

Das ist ein Rezept mit sehr wenig Energieaufwand, und eine gute Möglichkeit mit wenigen und billigen Zutaten- Wasser, Zwiebel, grüner Kümmel, Salz, Pfeffer und altem Brot- eine frisch duftende Suppe zu machen.

Das Brot dient als Bindemittel. Wenn auf Butter und Rahm verzichtet wird, hat man eine völlig fettfreie Speise zubereitet. Sehr gut auch als Soße zu vegetarischen Speisen, wie z. B. Pellkartoffeln.

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1 Kommentar zu "Bernhard Gössnitzer: Grüne Kümmelsuppe"

  1. Rochus Gratzfeld | 11. Juli 2012 um 22:49 |

    sounds more than lecker!

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