FOTOHOF Salzburg: The Sochi Project – An Atlas of War and Tourism in the Caucasus.

Rob Hornstra - Mikhail Pavelivich Karabelnikov (77), Sochi, Russia, 2009 © Rob Hornstra / Flatland Gallery. From: An Atlas of War and Tourism in the Caucasus (Aperture, 2013)
Georgian Military Highway, Gudauri, Georgia, 2013.  © Rob Hornstra / Flatland Gallery. From: An Atlas of War and Tourism in the Caucasus (Aperture, 2013).

Georgian Military Highway, Gudauri, Georgia, 2013. © Rob Hornstra / Flatland Gallery. From: An Atlas of War and Tourism in the Caucasus (Aperture, 2013).

The Sochi Project:
An Atlas of War and Tourism in the Caucasus

Eröffnung: 30. Januar 2014, 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 31. 1. – 22. 3. 2014

Zur Eröffnung spricht Andrew Phelps mit Rob Hornstra und Arnold van Bruggen.

Rob Hornstra - Mikhail Pavelivich Karabelnikov (77), Sochi, Russia, 2009  © Rob Hornstra / Flatland Gallery. From: An Atlas of War and Tourism  in the Caucasus (Aperture, 2013)

Rob Hornstra – Mikhail Pavelivich Karabelnikov (77), Sochi, Russia, 2009
© Rob Hornstra / Flatland Gallery. From: An Atlas of War and Tourism
in the Caucasus (Aperture, 2013)

Buch zur Ausstellung:
Rob Hornstra / Arnold van Bruggen
An Atlas of War and Tourism in the Caucasus, Aperture 2013

Der Fotograf Rob Hornstra und der Autor Arnold van Bruggen begannen 2009 ihr Dokumentarfotoprojekt über die Region um Sotschi in Russland, Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014. „Nie zuvor wurden Olympische Spiele in einer Region abgehalten, die in stärkerem Kontrast zu den Spielen stehen als in Sotschi. Die Konfliktzone Abchasien befindet sich in nur zwanzig Kilometer Entfernung. Im Osten erstrecken sich die kaukasischen Berge in die verarmten abtrünnigen Republiken wie Nordossetien und Tschetschenien. An der Küste stehen die alten Sanatorien aus Sowjet-Zeiten, Seite an Seite mit den teuersten Hotels und Clubs der russischen Riviera. Bis 2014 wird sich die Region um Sotschi bis zur Unkenntlichkeit verändert haben“ so Arnold van Bruggen.
Hornstras fotografischer Ansatz und Van Bruggens einnehmende Geschichten über Menschen, Land und die bewegte Geschichte beider vereinen sich zu einem „slow journalism“, der sich um ein grundlegendes Verständnis dieser kleinen, aber unglaublich komplizierten Region bemüht. Bilder und Texte eröffnen zusammen den komplexen und vielschichtigen Hintergrund dieser unruhigen Region und werfen ein grelles Licht auf Vladimir Putins Bestreben, dass sich die „olympische Familie in Sotschi zu Hause fühlen wird.“

Das Buch „An Atlas of War and Tourism in the Caucasus“ (Aperture 2013) gestaltet vom niederländischen Grafikbüro Kummer + Hermann, bildet nun den Höhepunkt dieses Fünf-Jahres-Projekts und ist ein modernes sowohl fotografisches als auch journalistisches Meisterwerk.

Zahlreiche Werkgruppen ihres Sotschi Projekts wurden bereits ausgezeichnet, darunter auch mit dem Canon Preis für innovativen Fotojournalismus im Jahr 2010, dem Magnum Expression Award im Jahr 2011, dem Sony World Photography Award (in der Kategorie Arts & Culture) im Jahr 2012 und dem World Press Photo Award for Arts & Entertainment Stories im Jahr 2012.

Rob Hornstra, *1975 in Borne, Niederlande. Lebt und arbeitet in Utrecht.
Hornstra ist Dokumentarfotograf und Herausgeber dokumentarischer Arbeiten im Sinne des „slow journalism“. Außerdem ist er der Gründer und ehemaliger künstlerischer Leiter der niederländischen Institution FOTODOK – Space for Documentary Photography. Vertreten wird Hornstra von der Flatland Gallery in Utrecht, NL.

Arnold van Bruggen, *1979 in Texel, Niederlande. Lebt und arbeitet in Amsterdam.
Der Autor und Filmemacher gründete die journalistische Produktionsagentur Prospektor.

Presseaussendung
FOTOHOF
Inge-Morath-Platz 1-3, 5020 Salzburg, Austria
fon +43 662 849296, email: fotohof@fotohof.at www.fotohof.at
opening hours: Tue – Fri 3-7 pm, Sat 11 am – 3 pm Öffnungszeiten: Di – Fr 15-19, Sa 11-13

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