Sauberes Wasser und gesunde Böden, bei meiner Ehr!

20. Juli 2008 | Von | Kategorie: Menschen

Laut einer Infotafel des Salzburger Bauerbundes sorgen die Bauern für sauberes Wasser. Ergänzend sollte schon festgestellt werden, daß das saubere Wasser eigentlich schon immer da war und halt durch unsere vorbildlich arbeitenden Bauern im Regelfall nicht veruneinigt wird.

Es ist erfreulich, daß unsere klein strukturierte Landwirtschaft hohe Ansprüche an die Umwelt stellt und größtenteils auf Extremdünger und viele Pflanzenschutzmittel verzichtet. Es wird dies ja auch sinnvoller Weise von der EU gefördert.

Diejenigen Flächen, die für die Energiegewinnung von Wiesen auf Äcker umgestellt wurden, sind da schon problematischer. Abgesehen vom schlechten Wirkungsgrad der Biogasanlagen kann ich mich nicht daran gewöhnen, daß man Getreide zum Verrotten anbaut.

Speziell der Mais wächst ohne chemische Hilfsmittel nicht wirklich gut. Über die im Boden verbleibenden Pflanzenschutzmittelrückstände möchte ich lieber gar nicht nachdenken. Die Biogasanlagen haben mir zur Verarbeitung von anfallenden Abfallprodukten sehr gut gefallen, aber wie es heute läuft, ist absolut nicht in Ordnung. Der Name BIO hat in diesem Fall nichts mit einer umweltfreundlichen Gesinnung sondern nur mit dem Verarbeitungsprozess etwas zu tun. Leider haben viele Biogasanlagen nicht mit BIO zu tun, meint ein ideologisch sehr grüner Spaziergänger!

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3 Kommentare auf "Sauberes Wasser und gesunde Böden, bei meiner Ehr!"

  1. Stanislaus Pschemisl Stani sagt:

    Man sieht, der Wahlkampf hat begonnen. Waren die Herren Agrarpolitiker beim Milchstreik noch unentschlossen, so sind sie jetzt, da es im Herbst um die eigene Wurscht geht, bereits hochaktiv. So ein kleines Nebeneinkommen als Nationalrat ist auch für Bauernbundpräsidenten aus dem Gebirg durchaus erstrebenswert.

  2. Raphaela sagt:

    Sauberes Wasser ist doch ein Geschenk der Natur. Auch die Bauern mußten durch Gesetze gezwungen werden, dieses Geschenk nicht zu versauen. Ich denke da nur an die Gülleausbringung im Winter, die nicht immer problemlos stattgefunden hat. Heutzutage ist der Umweltschutz Gott sei Dank in den Köpfen der meisten Bauern fest verankert. Einzig einige Gasgeberbauern, die noch immer glauben, in der Massenproduktion liegt die Zukunft, werden noch durch die heftigen Umweltkatastrophen, die noch kommen werden, wenn sich nichts ändert, bekehrt werden müssen.

  3. Poseidon Poseidon sagt:

    Lk Präsident Franz Eßl aus dem Lungau ist auf einer Wahlwerbecharmetour unterwegs und erklärt den Milchlieferanten, daß Lieferstreiks nichts bringen, weil der Milchpreis vom Weltmarkt gemacht wird! Helm ab zum Gebet! Vor der kommenden Wahl müssen mögliche Wähler dahingehend getrimmt werden, daß sie mit Kind und Kegel richtig wählen, bei meiner Ehr, wie schon in der Überschrift steht.

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