Einweihung der Käserei Lamprechtshausen in der Käsereistraße 1

Die Käserei auf einem Fotos vom 14. 8. 2011

Die Käserei auf einem Foto vom 14. 8. 2011

Die Einweihung der Käserei in Lamprechtshausen fand am Samstag, den 13. Juni 1981 statt. Der Festgottesdienst wurde von Dechant Konsistorialrat Bernhard Schwan zelebriert. Die Festgäste begrüßte Obmann Josef Liedl, Bäckerbauer in Wildmann. Johann Junger, Simonbauer in Willenberg und Vorsitzender des Aufsichtsrates gab einen Baubericht.

Die Festansprache hielt Komm. Rat Dr. Hans Leobacher, der Generaldirektor des Raiffeisenverbandes Salzburg. Grußworte gab es von: Bürgermeister Franz Größlhuber (Hanisenbauer in Röd), Ök. Rat Alois Kronthaler (Obmann der Alpi Milchindustrie), Franz Bruckmoser (Jungbauer vom Menkgut in Asten), Ök. Rat Richard Dürnberger (Präsident dr Landeslandwirtschftskammer Salzburg), Landesrat Dipl. Ing. Anton Bonimaier.

Nach dem Festakt gab es ein gemeinsames Mittagessen im Festzelt der Landjugend Lamprechtshausen, die zu diesem Zeitpunkt ihr 30- jähriges Bestehen feierte. Festlich umrahmt wurde die Feier von der Trachtenmusikkapelle Lamprechtshausen und den Stille-Nacht-Schützen Arnsdorf.

Dem für den Bau verantwortlichen Vorstand und Aufsichtsrat der Käsereigenossenschaft Lamprechtshausen gehörten folgende Personen an:
Josef Liedl, Obmann, Bäckerbauer in Wildmann
Christian Eder, Obmannstellvertreter, Mesnerbauer in St. Alban
Johann Junger, Vorsitzender des Aufssichtsrates, Simonbauer in Willenberg
Martin Furtner, Vorsitzrnder Stellvertreter des Aufsichtsrates, Niedernbauer in Holzleiten
Johann Maislinger, Lenzbauer in Arnsdorf
Ök. Rat Johann Eder, Riedlkam
Martin Buchner, Adlmann in Lamprechtshausen
Friedrich Scharl, Peterbauer in Außerfürth
Johann Barth, Huber in Arnsdorf
Johann David, Scharinger in Schwerting
Nikolaus Fersterer, Aigner in Lamprechtshausen
Johann Wengler, Schober in Gresenberg
Franz Sigl, Aigner in Aigen/ Gresenberg
Siegfried Armstorfer, Vierthaler in Asten
Markus Meier, Edtbauer in Nopping

Der Oberkäser war Walter Hager.

Der Beschluß zur Zusammenlegung der 4 Lamprechtshausener Käsereigenossenschaften wurde 1979 gefaßt, der Bau der neuen gemeinsamen Käserei am 5. Oktober 1979 begonnen.

Obmänner seit der Gründung der 4 Genossenschaften
Asten:
Rupert Armstorfer, Simon Bruckmoser, Johann Lindner, Josef Preisenschuh, Franz Arnstorfer, Johann Junger
Arnsdorf:
Matthäus Barth, Martin Furtner, Martin Buchwinkler, Johann Kreuzeder
Riedlkam:
Franz Riefler, Andreas Bruckmoser, Johann Niederstrasser, Gottfried Riefler, Andreas Armstorfer, Siegfried Bruckmoser, Christian Eder
Lamprechtshausen:
Martin Buchner, Martin Mühlfellner, Simon Kreuzeder, Martin Bruckmoser

Der Standort im Osten von Lamprechtshausen wurde deshalb gewählt, weil man davon ausging, dass es bald eine Ortsumfahrung von Lamprechtshausen geben würde und so die Verkehranbnindung ideal werden würde. Geplant war die Umfahrung zwischen der Ortsgrenze und der Käserei, gekommen ist sie bis heute nicht.

Vor den Betritt Österreichs zu EU schlossen sich die Käsereien Seekirchen, Schleedorf, Fischach, Haunsperg, Lamprechtshausen, Kothgumprechting, Irrsdorf zur Salzburger Landkäserei zusammen, die somit zum größten Käseerzeuger des Landes Salzburg wurde. Seit 1996 gibt es die Marke „KÄSEHOF“, das erste unter diesem Namen vermarktete Produkt ist der Emmentaler. Im Herbst 2010 erwirbt die Alpenmilch Salzburg (51 % Milchhof Salzburg reg. Gen.m.b.H. und Tauernmilch Bischofshofen reg. Gen.m.b.H., 49 % MEGGLE AG Bayern) 51% der Anteile an der neuen Käsehof GmbH und wird somit Mehrheitseigentümer.

Festschrift zum Download

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