Roggenes Hausbrot vom Esserbauern

Stolz präsentiert der Esserbauer das von seiner Frau gebackene Brot.

Am Esserhof von Heidi und Manfred Eisl in Wimpassing, einem Ortsteil von St. Georgen bei Salzburg, wird seit längerer Zeit wieder im alten Brotbackofen  Hausbrot gebacken. Das benötigte Brotgetreide wird auf den eigenen Feldern in Bioqualität angebaut.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Das Brot wird sowohl in der länglichen Struzenform, als auch klassisch rund gemacht und ist ein Sauerteig-Roggen-Dinkel-Mischbrot, das dann im eigenen „Aglassinger Hofladen“ zum Kauf angeboten wird. Es schmeckt herzhaft gut und hat den großen Vorteil, dass genau bekannt ist, welche Inhaltsstoffe verwendet wurden.

Da ist nichts drinnen, das man nicht selber hineingegeben hat, keine Backhilfen, technischen Hilfsstoffe oder gar diese neumodernen Fermente, die angeblich alles können. Da gibt es auch keine Backvormischungen. Es ist ganz einfach ein gut schmeckendes, handwerklich solide hergestelltes Bauernbrot aus Getreide, Sauerteig, Wasser, Salz und Gewürzen. Nicht mehr und nicht weniger.

Roggen

Getreidefelder vom Esserbauern in der St. Georgener Au: Rechts wird Roggen angebaut, links der sehr seltene Laufener Landweizen (alle Fotos: KTraintinger, Dorfbild.com)

Manfred Eisl engagiert sich für die Erhaltung alter, bodenständiger Getreidesorten, wie der Laufener Landweizen eine ist. Diese Getreidesorte ist perfekt an unser Klima angepasst, bringt allerdings deutlich weniger Ertrag als die modernen hochgezüchteten Sorten. Sie verträgt Spritzmittel und Dünger eher gar nicht und das ist letztendlich für uns Konsumenten von Vorteil.

Am biologisch geführten Esserhof werden auch Schweine gemästet und Rinder gehalten und die daraus erzeugten Lebnesmittel werden im „Aglassinger-Hofladen“ zum Verkauf angeboten.

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