Volker Klüpfel, Michael Kobr: Himmelhorn

kluftiTitel: „Himmelhorn“ Kluftingers neuer Fall
Autoren: Volker Klüpfel, Michael Kobr
Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: Droemer HC
ISBN-10: 3426199394
ISBN-13: 978-3426199398

Klappentext:
Der neunte Fall der Bestseller-Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr führt den Kult-Kommissar Kluftinger in die Allgäuer Alpen, genauer gesagt auf das Himmelhorn, einen der gefährlichsten Berge des Allgäus. Natürlich liebt Klufti die Berge – wenn sie kässpatzenförmig auf seinem Teller aufragen. Doch der neueste Streich von Gesundheitsfetischist Langhammer befördert den Kommissar samt E-Bike tief in die Allgäuer Alpen, wo die beiden prompt auf drei Leichen stoßen: ein bekannter Dokumentarfilmer und zwei einheimische Bergführer, die einen Film über die Erstbesteigung des Himmelhorns drehen wollten. Wie es scheint, waren sie dem als äußerst gefährlich geltenden Gipfel nicht gewachsen. Die Ermittlungen im Umfeld der Toten führen Klufti in sehr abgelegene Alpentäler und zu deren starrköpfigen Bewohnern, die noch wortkarger sind als er.

Rezension von Elisabeth Pichler

Vor zwei Jahren trieb sich Kommissar Kluftinger in „Grimmbart“ im gräflichen Umfeld eines alten Schlosses in Bad Grönbach herum, um einen Mord aufzuklären. In „Himmelhorn“ hingegen geht es hoch hinauf in die Allgäuer Alpen. Auf dem gefährlichen Himmelhorn verunglücken drei Bergsteiger. War es ein Unfall oder doch, wie Kommissar Kluftinger sofort vermutet, ein heimtückischer Mord mit Kollateralschaden? Dieser Kriminalfall hält jede Menge Überraschungen bereit, denn eigentlich ist jedem Mitglied der verfeindeten Familien ein Mord zuzutrauen.

Auch im Privatleben des kultigen Kommissars tut sich so einiges: Klufti wird zum Soap-Fan, soll die Ehe seines Busen-Feindes Langhammer kitten, beginnt an der Börse zu zocken und fiebert der Geburt seines ersten Enkelkindes entgegen. Im Kommissariat versucht die neue Chefin, Frau Birte Dombrowski, ihre trägen Mitarbeiter auf Vordermann zu bringen. Teambildende Unternehmungen sollen dabei helfen. Auch amouröse Schwingungen beleben das Betriebsklima.

Während Roland Hefele bei der umtriebigen Sekretärin Sandy leichtes Spiel zu haben scheint, dürfte sich der Streber Richie Maier bei der Chefin wohl die Zähne ausbeißen. Dabei bemüht er sich doch so, die geforderten gruppeninternen Fortbildungen durchzuziehen, und gibt ein Weißwurstfrühstück als „Fachseminar für Pathologie in der Ermittlungsarbeit“ aus. „Himmelhorn“ ist ein spannender, überaus witziger und sehr charmanter Krimi, der Lust auf eine Reise ins Allgäu macht.

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