Weidmannsheil, irgendwie?

Da sind sich auf der Schmitten bei Zell am See doch glatt zwei höchstprominente Jäger in die Haare gekommen. Kaum zu glauben, dass so etwas unter den bewaffneten Spaziergängern tatsächlich möglich sein soll.

Der eine, seines Zeichens Landesjägermeister in Salzburg behauptet, dass der andere in seinem Revier einen Hirsch geschossen und damit gewildert hätte. Der andere versichert, er hätte das Tier in seinem eigenen Revier, etwa 50 m daneben erlegt, es hätte sich aber verwundet zum Nachbarn geschleppt. (ORF Salzburg)

Naja, wenn es um den Verdacht der Wilderei geht, da wird es bei den Jägern gefährlich, Trophäen oder gar das Wildbret spielen dabei plötzlich eine eher eine untergeordnete Rolle. Interessant ist eigentlich nur, dass der Tierschutz in diesem Konflickt gar keine Rolle spielen dürfte. Mit einem perfekten Blattschuss hatte das Erlegen dieses Hirschen wohl gar nichts zu tun. Ich habe immer geglaubt, ein angeschossenes Tier würde gesucht werden, das hätte etwas mit Jägerehre zu tun, oder so. (kat)