UWL Gotthard Eder in Lamprechtshausen

Gotthard F. Eder beim Durchstöbern der alten Aussendungen. Foto vom 20. 6. 2011. Copyright: KTraintinger

Gotthard F. Eder gründete (Proponentenkomite: G. Eder, Franz Oberascher, der ursprünglich als Spitzenkanditat vorgesehen war, Hfrt.Mag Schopp, Hannes Gisser), kurz vor der Wahl, die UWL (Unabhängige Wählergemeinschaft Lamprechtshausen) im Jahre 1989 und war für die folgenden 15 Jahre in der Gemeindepolitik aktiv tätig.Wurde er anfangs noch belächelt, änderte das sich schlagartig, als er in der 2. Periode mit 3 Mandaten in das Gemeindeparlament einzog.

Informationsmaterial der UWL

Aktuelle „UWL-INFO“ Ausgabe März 1993
Themen: Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung vom Jänner 1993, Aktuelles zur Westumfahrung, Vorschau auf die Wahlen, Initiative gegen Gewerbegebiet Ost
UWL-INFO“ Ausgabe März 1993

Postwurf zur Gemeindevertretungswahl 1994
Winterliches Familienbild mit UWL Kandidaten
Wir „Unabhängigen“ stellen uns vor >

Postwurf zur Bürgermeister- und Gemeindevertretungswahl 1994
Am 6. November 1994 fanden in Salzburg und damit auch in Lamprechtshausen die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen statt. Erstmals stellten sich 4 Bürgermeisterkandidaten der Wahl: Gotthard Eder (UWL), Gottfried Schlager (FPÖ), Franziska Resinger (SPÖ), Georg Junger (ÖVP). Die UWL (Unabhängige Wählergemeinschaft Lamprechtshausen) präsentierte sich als erste „unabhängige“ Liste.

Das Ziel war die für viele unverständliche Entwicklung Gewerbegebiet zur Käserei, Beharren auf der Ostumfahrung und Feuerwehr-Standort hinter der Gemeinde so gut es geht noch zu verhindern. Weiters die Dorferneuerung wieder zu beleben, sichere Geh- und Radwege zu bauen, günstiges Bauland für die Lamprechtshausener Jungfamilien zu schaffen und vor allem endlich die WEST-Umfahrung zu verwirklichen.
UWL Postwurf Oktober 1994 >

Postwurf kurz vor der Wahl 1994
Wahlfolder mit Kandidatenliste, Wahlprogramm und Projektvorschlag der Westumfahrung.
UWL Wahlfolder 1994 >

Postwurf für Gotthard Eder als Bürgermeister 1994
Die Gründe, warum Lamprechtshausen Gotthard Eder als Bürgermeister 1994 braucht.
Wahlfolder Gotthard Eder zum Bürgermeister 1994 >

Wahl-Info 1 / Februar 1999
Feuerwehr-Zentrumsplanung in der „Sackgasse“, Wahlprogramm Lamprechtshausen 2000
Wahl-Info 1 / Februar 1999 >

querschläger – Neue Volxmusik aus Salzburg
Die UWL unterstützt die Salzburger Grünen, Konzert beim Stadler
querschläger >

Gemeindevertretungswahl 1999
„Nur gemeinsam verändern wir etwas!“
„Nur gemeinsam schaffen wir die Zukunft!“
Entscheidungshilfe zum 7. März
Diesmal UWL Liste 4
Postwurf: Nur gemeinsam verändern wir etwas!

Erstmals veröffentlicht am 20. 6. 2011 auf der Seite des Lamprechtshausener Dorfschreibers.

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2 Kommentare zu "UWL Gotthard Eder in Lamprechtshausen"

  1. Gotthard Eder Gotthard Eder | 16. Mai 2017 um 10:56 |

    Lieber Karl,
    WOW! Das ist toll geworden! Gratuliere!
    (Originalkommentar vom 7. Juli 2011)

    Endlich ein Forum, wo wichtige Geschehnisse des Dorfgeschehens aus der Vergangenheit auch der Nachwelt in Erinnerung behalten werden. Die ganze Mühe, die hinter diesem Mammutprojekt „Kandidatur als UNABHÄNGIGE LISTE“, stand, erstmals in der Lamprechtshausener Lokalpolitik, wo max. 3 etablierte Parteien sich die Pfründe immer „harmonisch“ aufgeteilt hatten, ist damit nicht umsonst gewesen.
    Ein großes Konvolut an Schrifttum und Aufzeichnungen liegen im Archiv. Freue mich, wenn du Dir soviel Mühe machst, dieses zu sichten und nach Deinem Gutdünken in Deine Chronik aufnimmst …. Hab´ da auch großes Vertrauen zu Dir. Autoren und Redakteure sind auch nur Menschen und sehen oft subjektiv viele Dinge anders ….

    Auch unsere Kandidatur – meine Meinung und ich bekomme das auch heute noch bestätigt – hat ihre positiven Spuren in der Gemeindeentwicklung hinterlassen. Das steht fest. Ich bin stolz 15 Jahre mitgewirkt zu haben, die Weichen für Lamprechtshausen – nicht nur einmal – etwas anders gestellt zu haben. Im Nachhinein gesehen, absolut zum Wohle der Gemeindeentwicklung. Wie man sieht an allen Ecken und Enden: Lamprechtshausen ist seither anders geworden, freundlicher, offener, moderner.

    Wenn auch da und dort manche Dinge noch immer recht langsam vorwärts kommen, es bewegt sich auf jeden Fall. Sehr vieles im Guten: Betriebsansiedlungen, die sich sehen lassen können, ein Kreisverkehr, der inzwischen von einer großen Mehrzahl der Bevölkerung begrüßt wird. Der Schul-und Kindergartenbetrieb wurde mit viel Aufwand großartig ausgebaut. Das Zentrum entwickelte sich – auch Dank eines aufgeschlossenen Grund- und Gebäudeeigentümers – in den letzten 10 Jahren zu einem Impulszentrum.

    Ärzte, Geschäfte, Apotheke (ein über lange Jahre mühsam betriebenes Unterfangen…), Die erweiterte Ortszentrumsentwicklung (viele Wohnungen und Häuser sind entstanden, viele scheinen in den nächsten Jahren noch zu entstehen) ein neuer Bahnhof – ich erinnere mich, noch zu unserer Zeit hatten wir bereits über lange Jahre dieses Zukunftsprojekt auf dem grünen Tisch. Und jetzt wird bereits gebaut! Vieles, vieles ist – wie man sieht – in Bewegung geraten.

    Last but not least, die UMFAHRUNGSGESCHICHTE.
    Bei einer meiner letzten Sitzungen 2004 wurde endlich der Grundsatzbeschluss (1 Gegenstimme) gefasst, statt der OST- der WEST-Umfahrung in Zukunft den Vorzug zu geben. Man möchte meinen, nach 14 Jahren heftiger Überzeugungsarbeit, mein schönstes Abschiedsgeschenk!
    Ist doch damit abgewendet worden die schönsten Siedlungsräume von Lamprechtshausen mit einer Umfahrung zu belasten. Wieder dieses Misch-Masch an Verkehrs-Betriebs-und Wohnlandschaften entstehen zu lassen…. In allen künftigen Flächenwidmungsplan-Beschlüssen wird – sofern es jemals überhaupt finanziell noch möglich ist – diese WEST-Trasse als künftige Umfahrungstrasse aufscheinen. Wasser wird bis dahin den PLADENBACH noch genug runterrinnen….

    Aber immerhin. Das ursprünglich (( seit 1976….) so hartnäckig von den etablierten Parteien im Ortsparlament vertretene OST-Umfahrungsprojekt einschließlich des geplanten Betriebsansiedlungsgebietes bei der Käserei, das konnten wir durch tatkräftige Unterstützung namhafter, kritischer Bürger, verhindern.
    ORTSZENTRUM, DORFERNEUERUNG,(Dorfplatz Lamprechtshausen und Arnsdorf, wenn wir uns erinnern…) WEST- statt OSTUMFAHRUNG, u.a. das waren Themen für die wir wahrlich 3 Perioden Gemeindepolitik heftig gekämpft haben.

    Ich möchte mich heute noch bedanken bei meinen Mitstreitern, die so tapfer den Mut hatten mit mir NEUE WEGE zu gehen. Um nur einge Namen zu nennen: Hannes GISSER, Hr. SCHLOSSER; Ingrid STRASSER, Gerhard LACHNIT; KLAMPFER Hans, Peter ARMSTORFER und die vielen weitere fleißige Helfer/innen, die immer tapfer uns zur Seite standen, teilweise als Kanditaten, teilweise einfach nur als Helfer im Hintergrund.
    Vielen DANK!

    Und es waren UNSERE Themen, die wir von 1989 bis 2004 bestimmen durften und konnten. Wie man sieht, sind nun auch die nachfolgenden Gemeindevertreter unter dem noch in unserer letzten Periode 1999 bis 2004 neu gewählten Gemeindeparlament mit Bürgermeister Hans GRISSNER, Vizebürgermeister Gottfried SCHLAGER und Ing. Bernhard MüHLBAUER, sehr bemüht, sensibel für Lamprechtshausen-Arnsdorf tätig zu sein. Wunder wirken kann in der heutigen Zeit ohnedies kaum mehr ein Volksvertreter.

    Aber er kann aus den vorhandenen Mitteln immer versuchen das BESTE für alle seine BÜRGER zu erreichen – nicht nur für einzelne Privilegierte…. Allerdings, wie heißt es in einem sehr bekannten Zitat?: „Jedem Menschen Recht getan….. ist eine Kunst, die niemand kann“ …… Das gilt in hohem Maße gerade für die Politik … Tagtäglich zu hören und zu lesen …. Möge aber Lamprechtshausen noch recht lange eine rührige, aufmerksame und vor allem erfolgreiche Gemeindevertretung haben …. Das wäre meine Wunsch für ein noch schöneres, menschlicheres und kulturell höchst aktives Lamprechtshausen. Das Fundament durften wir, so möchte ich behaupten, heftig mitbauen und mitgestalten. 15 interessante, aber auch sehr anstrengende Jahre waren es.

    Noch einmal zu Deinem Vorhaben, lieber Dr. Traintinger.
    Dein Engagement, dieses Historie in Zukunft in Dein Projekt „Dorfzeitung“ einzubauen, kann nicht hoch genug gewürdigt werden. Ich finde das in unserere ohnedies so schnelllebigen Zeit wichtig unseren nachkommen so ein bisserl Geschichte zu erhalten. Was passiert oft mit wichtigen Ereignissen: Sie geraten zu schnell in Vergessenheit. Die Nachwelt wird es Dir hoffentlich irgendwann einmal danken. Eine Dorfchronik dieser Art wird es wohl kaum in einem Ort geben.

    Gotthard E d e r

    Kulturell ist mir 2000 bis 2003 ein absolut erfreuliches Werk gelungen: Meine „Stille-Nacht-CD in 15 Sprachen einschließlich allen 6 Strophen in Original-Fassung. Siehe „http://www.stillenacht-cd.at“ (Kleine Eigenwerbung…)

  2. Wohnt Gotthard Eder noch in Lamprechtshausen, ich habe ihn schon seit Jahren nicht mehr gesehen? Er war damals ein umtriebiger Geist mit interessanten politischen Ansätzen, ein Vorläufer der heutigen Namenslisten quasi.

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