Unbändige Freude verleiht Flügel

(Foto: Karen MaCaw 2010)

„Einen Luftsprung habe ich gemacht, als ich erfahren habe, dass ich den Karl-Weiser- Preis 2010 erhalten habe!“  freut sich Christiane Pott-Schlager und die Dorfzeitung gratuliert herzlich zur verliehenen Auszeichnung.

Die „Karl-Weiser- Stiftung“ wurde 1991 von der verstorbenen Stadträtin a. D. Martha Weiser gegründet und vergibt alljährlich einen Preis für Bildenden Kunst. Der Preis ist verbunden mit einem Preisgeld und einer Einzelausstellung in der Berchtoldvilla Salzburg, dem ehemaligen Wohnhaus der Familie von Karl Weiser. Im November 2010 wird es also eine große Einzelausstellung von Christiane Pott-Schlager in der Berchtoldvilla Salzburg geben.

Und sie fliegt doch … (Foto: Karen MaCaw 2010)


Seit 1. Juli sind monumentale Stahlplastiken der Künstlerin im Rahmen der 58. Europäischen Festspielwochen in Passau (D) auf der Innwiese/ Nähe Nikolakloster zu sehen. Anbei einige Bilder vom Aufstellen der Arbeiten.

MEDITATIONEN IN STAHL

Die monumentalen bis zur Absolutheit reduzierten Stahlplastiken der Bildhauerin und Malerin Christiane Pott-Schlager verstehen sich als Meditationen und Ruhepole. Sie scheinen die Härte des Materials Stahl aufzulösen und sanft den großen Raum zu erobern.

Seit über 15 Jahren beschäftigt sich die Bildhauerin, die an der Hochschule „Mozarteum“ Klavier, Malerei und Bildhauerei studiert hat, mit dem Material Stahl und experimentiert bis an die Grenzen der Bearbei-tungsmöglichkeiten. Die Frage nach den Urformen der Menschheit sind zentrale Momente ihrer künstlerischen Auseinandersetzung.

„Weichteile“ nennt sie ironisch brechend eine klar gestaltete Monu-mental-Serie, rätselhaft, ruhend und abgeschlossen wirkt. Die rostigen „Denkmäler“ bilden Gegenwelten von elementarer Aussage und Fluchtorte im Sinne von innerem Rückzug.  (Artasyl)

Vorschau:
27. August 2010 ab 19.00 Uhr:  Abschlußpräsentation des diesjährigen  Internationalen Stahlsymposion in Riedersbach in der Gipshalle der EnergieAg Oberösterreich. Diesmal sind 20 Bildhauer und Bildhauerinnen eingeladen 3 Wochen lang in Stahl zu arbeiten. Dabei sind natürlich ober/österreichische, aber auch deutsche, italienische, ungarische und australische KünstlerInnen. (Künstlerische Leitung: Christiane Pott-Schlager)

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