Geschichten aus dem Kräutergarten

Der Antheringer Kräutergarten besteht seit mehr als 25 Jahren und das Team um Frieda Aigner hat in dieser langen Zeit viele Geschichten erlebt, die es wert sind, aufgeschrieben zu werden. Es ist daraus das Buch „Geschichten aus dem Kräutergarten“ enstanden.

Von Karl Traintinger

Die Texte beschreiben in unterschiedlichen literarischen Formen das Arbeitsjahr und das Leben mit und im Kräutergarten. Die MitarbeiterInnen haben in den vielen Jahren des gemeinsamen Gartelns eine ganz spezielle Beziehung zu ihren Kräutern entwickelt, die weit über reine Pflanzenpflege hinausgeht. Da gehört der botanische Hintergrund der Pflanzen genau so dazu wie die Weiterverarbeitung der Kräuter nach der Ernte.

Das Titelbild sowie die weiteren Aquarelle im Buch stammen von Manuela Haberlander – Zierhut, die Blätter- und Blütendrucke von Grete Koller und Sigrid Fleischhanderl.

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Das Buch ist im Gemeindeamt Anthering und bei den MitarbeiterInnen des Kräutergartens erhältlich.
TIPP: Jedes Jahr findet am 15. August das Antheringer Kräutergartenfest statt.




Ein Besuch beim Seli im Atelier

Vor einigen Tagen stattete ich unserem Cartoonisten Thomas Selinger in seinem Atelier in der Salzburger Auerspergstraße 45 einen Besuch ab.

Von Karl Traintinger

Es ist immer wieder spannend, an welchen Bildern er gerade arbeitet und welche fertigen und halbfertigen Arbeiten zu sehen sind. Zudem ist das auch eine Gelegenheit, sich mit kleinen Geschenken für  verschiedene Anlässe z.B. Geburtstage einzudecken.

Bei einem Espresso haben wir uns auch über ein zukünftiges gemeinsames Projekt unterhalten. Nächstes Jahr wird die Dorfzeitung 20 Jahre alt (online seit 10/ 1998) und das könnte der Anlaß für ein gemeinsames Buchprojekt sein. Als Thema wären die Cartoons von Seli, die in der Dorfzeitung publiziert wurden, ergänzt mit den dazugehörigen Texten von mir, ein möglicher Ansatzpunkt.

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Ateliereröffnung ARTASYL

Es ist ganz einfach zu klein geworden, das Atelier in Lamprechtshausen. Aus diesem Grund übersiedelte nach über einem Jahrzehnt im Flachgau die Malerin und Plastikerin Christiane Pott – Schlager  nach St. Pantaleon ins benachbarte Innviertel.

Von Karl Traintinger

Das Eröffnungsfest fand unter großer Beteiligung von Freunden, Künstlerkollegen, Politikern und Einwohnern von St. Pantaleon und Umgebung statt. Christiane Pott – Schlager ist in St. Pantaleon  keine Unbekannte, sie hat vor Jahren das Stahlsymposion in Riedersbach geleitet und 2015  die Edelstahlskulptur „Buntstiftspäne“ vor der dortigen Volksschule realisiert.

Das Atelier ARTASYL ist eine Mischung aus Ausstellungsraum und Arbeitsstätte, in dem auch große Bilder Platz finden. Es gibt keine fixen Öffnungszeiten, aber nach telefonischer Voranmeldung ist man jederzeit willkommen.

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Weitere Infos zur Künstlerin Christiane Pott – Schlager

Homepage ARTASYL>

Christiane Pott – Schlager in der Dorfzeitung:

16. 05. 2012 Altar Christophoruskapelle Ostermiething
30. 03. 2011 Ruf an die CAFA Pekling
29. 08. 2010 Stahlsymposion Kraftwerk Riedersbach
06. 07. 2010 Unbändige Freude verleiht Flügel
22. 05. 2010 Visionäres Kulturprojekt in Lamprechtshausen verwirklicht
24. 08. 2003 Der Spaziergang
22. 02. 2003 Die Chinesische Wand
31. 12. 1999 Kunststation KNIE – Auslaufmodelle 1999
07. 09. 1999 Stahlsymposion Kraftwerk Riedersbach
15. 07. 1999 Pott -Schlager | Zenz/ Eisen II Verbindungen
23. 04. 1999 Kunstastation KNIE: TIEF EINATMEN

Veranstaltungshinweis:

Portrait einer Landschaft

Malereien und Zeichnungen
Vernissage, 1. Juni 2017 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 2. Juni – 31. August 2017
Bensdiktus-Saal und 1. Stock, Gemeindeamt Lamprechthausen




UWL Gotthard Eder in Lamprechtshausen

Gotthard F. Eder beim Durchstöbern der alten Aussendungen. Foto vom 20. 6. 2011. Copyright: KTraintinger

Gotthard F. Eder gründete (Proponentenkomite: G. Eder, Franz Oberascher, der ursprünglich als Spitzenkanditat vorgesehen war, Hfrt.Mag Schopp, Hannes Gisser), kurz vor der Wahl, die UWL (Unabhängige Wählergemeinschaft Lamprechtshausen) im Jahre 1989 und war für die folgenden 15 Jahre in der Gemeindepolitik aktiv tätig.Wurde er anfangs noch belächelt, änderte das sich schlagartig, als er in der 2. Periode mit 3 Mandaten in das Gemeindeparlament einzog.

Informationsmaterial der UWL

Aktuelle „UWL-INFO“ Ausgabe März 1993
Themen: Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung vom Jänner 1993, Aktuelles zur Westumfahrung, Vorschau auf die Wahlen, Initiative gegen Gewerbegebiet Ost
UWL-INFO“ Ausgabe März 1993

Postwurf zur Gemeindevertretungswahl 1994
Winterliches Familienbild mit UWL Kandidaten
Wir „Unabhängigen“ stellen uns vor >

Postwurf zur Bürgermeister- und Gemeindevertretungswahl 1994
Am 6. November 1994 fanden in Salzburg und damit auch in Lamprechtshausen die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen statt. Erstmals stellten sich 4 Bürgermeisterkandidaten der Wahl: Gotthard Eder (UWL), Gottfried Schlager (FPÖ), Franziska Resinger (SPÖ), Georg Junger (ÖVP). Die UWL (Unabhängige Wählergemeinschaft Lamprechtshausen) präsentierte sich als erste „unabhängige“ Liste.

Das Ziel war die für viele unverständliche Entwicklung Gewerbegebiet zur Käserei, Beharren auf der Ostumfahrung und Feuerwehr-Standort hinter der Gemeinde so gut es geht noch zu verhindern. Weiters die Dorferneuerung wieder zu beleben, sichere Geh- und Radwege zu bauen, günstiges Bauland für die Lamprechtshausener Jungfamilien zu schaffen und vor allem endlich die WEST-Umfahrung zu verwirklichen.
UWL Postwurf Oktober 1994 >

Postwurf kurz vor der Wahl 1994
Wahlfolder mit Kandidatenliste, Wahlprogramm und Projektvorschlag der Westumfahrung.
UWL Wahlfolder 1994 >

Postwurf für Gotthard Eder als Bürgermeister 1994
Die Gründe, warum Lamprechtshausen Gotthard Eder als Bürgermeister 1994 braucht.
Wahlfolder Gotthard Eder zum Bürgermeister 1994 >

Wahl-Info 1 / Februar 1999
Feuerwehr-Zentrumsplanung in der „Sackgasse“, Wahlprogramm Lamprechtshausen 2000
Wahl-Info 1 / Februar 1999 >

querschläger – Neue Volxmusik aus Salzburg
Die UWL unterstützt die Salzburger Grünen, Konzert beim Stadler
querschläger >

Gemeindevertretungswahl 1999
„Nur gemeinsam verändern wir etwas!“
„Nur gemeinsam schaffen wir die Zukunft!“
Entscheidungshilfe zum 7. März
Diesmal UWL Liste 4
Postwurf: Nur gemeinsam verändern wir etwas!

Erstmals veröffentlicht am 20. 6. 2011 auf der Seite des Lamprechtshausener Dorfschreibers.




1920. Notgeld in Lamprechtshausen: Fünfzig Heller

In der Zwischenkriegszeit zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg um 1920 gab es in der Gemeinde Lamprechtshausen eigene Geldscheine (Notgeld), da allgemein ein großer Mangel an notwendigem Kleingeld herrschte.Es wurden 10, 20 und 50 Heller Scheine ausgegeben.

Von Karl Traintinger

August Thalmayr jun. aus Oberndorf und ein Zaunrith aus Salzburg zeichneten für die Grafik und die Ausführung verantwortlich. Auf der Vorderseite aller 3 Scheine ist das „Schloß Lambrechtshausen (Pfarrerstöckl mit der Pfarrkirche) um 1190“ und auf der Rückseite Franz Xaver Grubers „Geburtshaus (es ist jedoch das Arnsdorfer Schulhaus)“ zu sehen.

Der Textfehler „Grubers Geburtshaus“ wurde bemerkt und der Garfiker mußte den erhaltenen Betrag von 2000 K für den Entwurf des Notgeldes an die Gemeinde zurückzahlen. Der Eingang der Zahlung ist in der Gemeindekasse mit 30. 10. 1920 belegt.

Folgender Text steht auf den Scheinen:

Vorderseite: Zur Linderung der Kleingeldnot gibt die Gemeinde Lamprechtshausen bei Salzburg Gutscheine aus und haftet für dieses Notgeld und löst selbes bis zum 30. Dezember 1920 im gesetzlichen Gelde ein. jedwege Nachahmung wird bestraft. Mühlbacher, 1. Gemeinderat. Feichtlbauer, Bürgermeister
Rückseite: Stille Nacht, heilige Nacht, wer hat Dich o Lied gemacht? Mohr hat mich so schön erdacht, Gruber zu Gehör gebracht.

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Die Scheine wurden von Franziska Junger (Stacherlgut) und Johann Gann zur Verfügung gestellt.




Salzburger Fischsuppe

Zweimal wöchentlich wird in der Stadt Salzburg dieser kulinarische Klassiker, der nach einem Rezept der Familien Franz und Reinhard Krieg zubereitet wird, auf den Marktständen auf der Schranne und am Grünmarkt verkauft.

Von Karl Traintinger

Es braucht schon etwas Glück und einen regnerischen Markttag, dass man, so wie ich vor ein paar Tagen, gegen halb eins noch eine Portion ergattert. Gereicht wird die würzige Suppe aus heimischen Fischen mit einer Scheibe Weißbrot vom Biobäcker Itzlinger. Fischfans sollten dieses „Marktgericht“ unbedingt probieren!

Die Biofischzucht Krieg hat sich weit über die Grenzen einen sehr guten Namen für ihre Salmonidenzucht (Saibling, Bach-, Seeforelle) gemacht. Die Biofischteiche befinden sich in Hallwang und Werfenweng.

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Der Apfelbaum im Hausgarten

Bei mir im Garten steht ein einzelner Apfelbaum, es ist ein Elstar, der schmackhafte und  saftige Früchte trägt. Die Äpfel schmecken fein – säuerlich und haben ein weiß – gelbliches Fruchtfleisch. Bis vor einigen Tagen stand er in voller Blüte, es war herrlich, den Baum anzusehen. Bienen habe ich noch fast keine gesehen, aber zahlreiche Hummeln waren schon unterwegs.

Von Karl Traintinger

Mitte der letzten Woche kam dann ein Schlechtwettereinbruch mit Schneefall und Frost. In der Nacht klarte es auf und die Temperaturen sanken. Es waren zwar nur einige wenige Grad unter Null, der Schaden an den Blüten ist aber beträchtlich. Man findet fast keine Blüten mehr ohne braune Frostflecken.  Ich bin gespannt, ob es im Herbst noch Äpfel auf diesem Baum geben wird. Letztes Jahr war die Situation ähnlich, die gesamte Ernte betrug damals 3 Äpfel.

Der wirtschaftliche Schaden für Obstbauern ist dramatisch und es ist verständlich, was da alles probiert (Strohfeuer, Einhüllungen mit Folien, …) wurde, um die Ernte zu retten.

ngg_shortcode_5_placeholderFotos: Dorfbild.com

 




Karl Traintinger: Südsteiermark

Im Rahmen einer Gruppenausstellumng hat Karl Traintinger eine Fotoserie bestehend aus 4 Bildern zum Thema Südsteiermark präsentiert. Es ging dabei um ein Stimmungsbild zu dieser berühmten österreichischen Weingegend.

Alle Fotos wurden digital aufgeenommen und anschließend am Computer bearbeitet. Auf diese Weise entstand auf den Arbeiten die für diese Gegend so typische Stimmung.

Die im Jahr 2015 entstandenen Fotoarbeiten wurden auf Hahnemühle William Turner Foto-Papier in der Größe von 30 x 30 cm ausgearbeitet und im einem dunklen Erlenholzrahmen mit weissem Passepartout präsentiert.

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Erstfund einer Weißrandfledermaus in Salzburg

Am Freitag, dem 31. 3. 2017 wurde in der Tierarztpraxis Lamprechtshausen eine schwer verletzte Fledermaus abgegeben. Sie hatte einen gebrochenen Flügel.

Von Karl Traintinger

Da diese faszinierenden Tiere normalerweise nicht unbedingt zu den Patienen der Tierarztpraxis in Lamprechtshausen gehören, wurde eine professionelle Hilfe für die Fledermaus gesucht und in der Fledermausnothilfe (Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung in Österreich – KFFÖ) auch gefunden. In deren Salzburger Aussenstelle wurde das Tier zur weiteren Versorgung dann auch unverzüglich gebracht.

2 Tage später erreichte die Praxis dann folgende Email:

Betreff: Spannender Fledermauspatient!

Nochmals vielen Dank für das Anliefern des Tieres. Ob der Flügel wieder wird, ist noch fraglich, aber das Tier ist für uns höchst interessant. Es ist nämlich der Erstnachweis dieser Art im Land Salzburg! Es handelt sich um eine Weißrandfledermaus (Pipistrellus kuhlii).

Diese Art wandert von südlich der Alpen am Ostrand der Alpen nach Norden. In Wien ist sie schon so häufig, dass sie dort die bisher häufigste Art, die Zwergfledermaus verdrängt hat.Das hängt vermutlich mit der Klimaerwärmung zusammen. Wir haben jedenfalls schon mit ihrer Ankunft gerechnet…

 




Trio Exquisit live im Schweiger Deli

Zum „Frühlings-Jazz-Brunch“ spielte am 25. März 2017 das Trio Exquisit (Peter Reutterer  – guit, voc; Zsuzsa Kiss – voc, viol,  Thomas Müller – p) im Schweiger Deli in der Itzlinger Hauptstraße in Salzburg auf.

Von Karl Traintinger

Die auf Jazz, Swing und internationale Musik spezialisierte Formation konnte mit Standards wie: Fly Me To The Moon, Autumm Leaves, How Many Roads, Route 66, Summertime, Bei mir bist du schejn, etc. das Publikum begeistern. Bei einigen Stücken hat Hanna Rose mitgesungen.

Apropos Publikum, neben mehreren Musikerkollegen gab es einen hohen Anteil an sehr jungem Publikum in diesem modernen, zeitgeistigen Lokal. Die Stimmung war gut, das Essen schön präsentiert und schmackhaft,  leider haben die für einen Brunch typischen warmen Speisen gefehlt, die hausgemachten Säfte waren eine Sensation. Selbst mit Livemusik ist der Preis von 25 € für das Buffet (ohne Getränke) etwas teuer.

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Peter Reutterer in der Dorfzeitung:
15. Juni 2011 Peter Reutterer: Augen.Blicke
17. März 2013 Jazzbrunch im Mahlwerk mit dem Trio Exquisit um Peter Reutterer

Das Trio Exquisit ist das nächste Mal beim „Querbeat Festival“ in Anthering am 24. 6. 2017 zu hören.




VESSELSKY // KÜHN: wauns amoi so aufaungt

Der Wachauer Mundartdichter Wolfgang Kühn, bekannt aus seinen Auftritten und Publikationen unter dem Label „Zur Wachauerin“, hat sich im Sommer 2015 mit der Sängerin und Songwriterin Irmie Vesselsky zu einem gemeinsamen Musik-Projekt zusammengetan.

Von Karl Traintinger

Das ehrgeizige musikalische Projekt wurde heuer im Herbst mit einer gemeinsamen CD abgeschlossen und die gehört mittlerweile zu meinen Favoriten. Eines vorweg, ein begnadeter Sänger ist Wolfgang Kühn nicht wirklich, maximal Sprechgesang begleitete seine bisherigen Arbeiten. 

Diesmal ist es ganz anders. Kühns tiefe, erdige  Stimme wird vom vielschichten, wunderschönen Gesang von Irmie Vesselsky quasi umsponnen. Ihr jazziges Timbre verleiht den Stücken einen unverwechselbaren Charakter.

Die gesellschaftskritischen Texte des Langenloiser Literaten werden in weiche, gefällige Musikstücke verpackt. Musik aus der Wachau einmal ganz anders, abseits von bodenständiger Volksmusik und Traditionen, neue Musik aus Österreich, Musik die sehr gut gefällt.

Weiterführende Infos>




Im Zeichen des Sterns

Das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart zeigt in beeindruckender Weise die 160-jährige Geschichte des Automobils. Es waren die Herren Benz, Daimler und Maybach, die die bis heute andauernde Erfolgsgeschichte einläuteten.

Von Karl Traintinger

Wir zeigen in unserer Bildreportage Highlights aus der Ausstellung quer durch die Jahrzehnte. Die Einsatzgebiete der Motoren waren und sind vielseitig, der Bogen spannt sich vom Automotor bis hin zum Flugzeugmotor. In den Zwischenstöcken sieht man auf großen Schwarzweißbildern Blitzlichter aus der jeweiligen Zeitepoche. Der Museumsbau kann mit seinem modernen, futuristischen Design überzeugen. Insgesamt kommt man auch als nicht wirklicher Autofreak aus dem Staunen nicht heraus!  Bei einem Besuch un Stuttgart sollte auf alle Fälle Zeit für einen Museumsbesuch bei Merzedes eingeplant werden.

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