Artikel von Bernhard Gössnitzer

Bernhard Gössnitzer: Einkorn-Sterz

Einkorn ist vielleicht die nachhaltigste Getreidesorte zum Kochen. Dieses sehr weiche Korn wird mit Wasser sofort weich und erfordert keine lange Kochzeit. Einkorn wird seit geraumer Zeit wieder angebaut und kann beim Bauern direkt bezogen werden.


Bernhard Gössnitzer:
Hausgemachte Nussbeugerl

Ein sehr vielseitiger Teig, der einst zum Grundkönnen jeder Hausfrau gehörte. So als mürber Germteig bezeichnet, kann man sich gleich mehr darunter vorstellen. Das Triebmittel Germ und das Lockerungsmittel Butter lassen den Teig knusprig und leicht werden. Er hat viel weniger Fettanteil als ein Blätterteig, …


Von Samosas, ägyptischem Spinat, Bohnen und orientalischem Brot

Der ägyptische Spinat ist eine der ältesten Kulturpflanzen des mediterranen Raums. Als Jute Mallow findet man sie im Lexikon. Auch in der altjüdischen Kultur war die Pflanze als Nahrungsmittel wichtig, und von daher wurde sie auch in Europa bekannt. Forschungen bestätigen der Speisepflanze ein noch viel höheres Alter.


Bernhard Gössnitzer. Ganslbraten zu Martini

Eine Gans oder Ente zu braten dazu gehört viel Erfahrung. Meistens merkt die kleinen Fehler niemand, weil man auch die Gans als Speise nicht richtig einschätzen kann, zu selten kommt sie unter Messer und Gabel, als dass man sich ein gutes Urteil machen kann. Aber die Köchin kann sich ihrer Sache sicherer sein, wenn sie folgende Punkte beachtet hat, dass ihre Arbeit gut war.


Bernhard Gössnitzer: Frühkraut

„Frühkraut“ wird der Weißkohl zwischen April und Juli genannt. Das hat seinen Sinn, denn das frische Kraut unterscheidet sich vom Weißkohl des Winters durch seine Luftigkeit.


Bernhard Gössnitzer: Der Bratfisch

Früher, viel Früher waren Heringe und Krabben einige der kulinarischen Wahrzeichen des europäischen Nordens. Da geschah die Produktion noch in überschaubaren Ausmaßen. Regionale Produkte, die heute im Discountladen nebenan „verramscht“ werden. Nahrungsmittel – Experten behaupten heute, dass eine Portion Krabben ausreicht, um eine Ratte zu töten.


Bernhard Gössnitzer: Herbstliches Forellenfilet

Das ist kein Rezept. Es ist eine „Zubereitungs – Idee“ auf die man kommen kann. Es ist, wenn es um die persönliche Ernährung geht sehr leicht wirksam „nachhaltig“ zu sein. Man wählt für seine eigene Mahlzeit Zutaten die im eigenen Land erzeugt wurden. Es kommt zu keinen Flugkilometern samt angehängten Umweltbelastungen.



Bernhard Gössnitzer: Cantuccini di Prato

Bartolomeo Scappi der berühmte italienische Koch einiger Päpste im 16. Jahrhundert, hat über 1000 Rezepte seiner Zeit in seinem Kochbuch „Opera“ überliefert. Lange bevor französische Köche das „Biscuit“ erfanden, kannte man im Kirchenstaat bereits raffinierte Lockerungsmittel für süße Gebäcke.


Bernhard Gössnitzer: Poschinger Affen

Dass es früher einmal viel lustiger zugegangen ist…beim Kochen… das soll uns diese kleine Anekdote über eine sehr feine Bauern – Süßspeise aus dem Oberösterreichischen näher bringen. Es war um 1830. Der Schurli war mit dem Seppel – Onkel nach dem Viehmarkt in Ried im Innkreis noch zum „Ringelspiel fahren“ gegangen und genau dort daneben gab´s in einem Käfig richtige Affen zu bestaunen.


Bernhard Gössnitzer: Kochen. Genussvoll, vielfältig und bunt.

Irrtümer übers Kochen gibt’s genug. Und sie durchziehen Kochbücher und lassen die Leser oft glauben, außerhalb der von „großen“ Köchen gezogenen Linie gäbe es keine „Koch – Kunst“. Der Supermarkt Kunde denkt sich: Der „Haubenkoch“ kann es besser, weil solche Köche für ihren Industrie – Brotausstrich werben.


Bernhard Gössnitzer: Kalte Holundersuppe mit Joghurt

Der Holunder ist Ende August reif. Daraus eine Holundersuppe zu machen, ist eine schöne Aufgabe. Man geht in den Wald und schaut, was die Vögel auf den Büschen übrig gelassen haben. Die Beeren trennen sich leicht von den Dolden und ins kalte Wasser gelegt, schwimmt alles was nicht dazu passt, unreifes und trockenes Zeug, obenauf.


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