Rosemaria Ott – HautNah

Am 18. März 2017 wurde mit der Ausstellung „HautNah“ die Galerie RAUMeins in der Laufener Rottmayrstraße eröffnet. RAUMeins soll ein Begegnungsraum für Bildende Kunst, Literatur, Musik und manches mehr werden, so Rosemaria Ott.

Im Laufe ihres 30-jährigen Schaffens fand Rosemaria Ott zu einem eigenwilligen, transparent-amorphen Stil in der Textilkunst. Samen, Gräser, Blüten unterzieht die Salzburger Künstlerin in Begegnung mit anderen Materialien einer organischen Verwandlung. Gleichsam fossiliert in neuen Strukturen werden Fundstücke aus der Natur in einem unerwarteten Kontext sichtbar, treffen auf Gewebe, Farben, Materialien und finden so gemeinsam zu neuem Ausdruck. Eine Kunst der Gegensätze, eine Seelenlandschaft kristalliner Reliefs im Spiel mit Licht und Dimension.

Für ihre Bilder, Tableaus und Installationen trennt Rosemaria Ott kostbare Gewebe auf, spaltet Fäden, presst Naturmaterial und schöpft in einem energetischen Akt etwas Neues. Losgelöst vom Gegenständlichen findet sie in der textilen Kunst eine eigene Sprache. Natur, Körper, Mikro- und Makrokosmos, Spiritualität und Sinnlichkeit sind wesentliche Themen ihres umfangreichen, abstrakten Werkes, das erstmals im eigenen Schauraum in Laufen präsentiert wird. (Alex Obermaier)

 

ngg_shortcode_0_placeholderDie Vernissage wurde vom „BrucknBlech“ musikalisch umrahmt.

RAUMeins für Kunst und Kultur
83410 Laufen, Rottmayrstraße 6
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 14 – 18 Uhr
Ausstellungsdauer Rosemarie Ott: 19. März – 30. April 2017

 




Zu Besuch in Assmannshausen am Rhein

Jetzt, Mitte März, ist von dem sonst hier herrschenden Massentourismus nichts zu spüren. In Assmannshausen am Rhein. Busse spucken ab und an schon am frühen Morgen Chinesen aus. Das wars dann aber auch. Wenige Kreuzfahrtschiffe machen zu dieser Jahreszeit halt.

Von Rochus Gratzfeld

Es ist beschaulich. Die Stadt ist uralt. Wie der Asbach aus Rüdesheim. Zerschnitten wird sie von der Bahnlinie. Erinnert mich an Bilder aus  Asien. Die Häuser. Backstein und Fachwerk. Mittelalter. Im Zentrum der Wein. Nirgends auf der Welt habe ich je steilere Weingärten gesehen.

Fast senkrecht geht es hinauf und hinunter. Ist Knochenarbeit hier. Der Weinbau. Die Lagen sind weltberühmt. Der Tropfen wird seinem Ruf gerecht. Verwöhnt von vielen Sonnenstunden, umschmeichelt von Vater Rhein.

In den Weinbergen lässt sich trefflich Wandern. Was aber eine Portion Kondition erfordert. Oft geht es steil bergauf und bergab. Jedenfalls dort keine Chinesen angetroffen. Dafür grandiose Ausblicke gehabt. Auf den Fluss, auf Burgen aus Zeiten des Rittertums. Manches erinnert an die Wachau. Hier der Rhein, dort die Donau. Vielleicht ist die Wachau lieblicher, der Rhein robuster. Ist Ansichtssache. Jedenfalls verbindet der Rhein-Main-Donau-Kanal die ähnlichen Regionen. Und an die Donau zieht es mich schon morgen wieder. An den Rhein kehre ich erst im nächsten Jahr zurück. Worauf ich mich freue.

Zur Geschichte von Assmannshausen siehe: http://www.assmannshausen-am-rhein.de/html/geschichte.html

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FUNK IN YO FACE! FUNK@LOSOPHY im UNIKUM

Einmal jährlich treffen sich 6 Musiker, die das ganze Jahr über in unterschiedlichsten Formationen spielen, zu einem Konzert im UNIKUM in Laufen. Das kleine Lokal von Walter und Jasmin Ostermayer ist dann wie jedes Jahr zum Bersten voll. Ja, und da darf es auch laut sein.

Von Karl Traintinger

Als Zuhörer hatte man das Gefühl, da spielten gestern Freunde für Freunde. Zuerst wurde gegessen und getrunken und dann ging musikalisch die Post ab. Es gab Funkmusik vom Feinsten.

Bei den einzelnen Titeln wurde mitgesungen, zum Tanzen war einfach kein Platz mehr.  Gespielt wurden Titel, die man kennt: „Ain’t No Mountain High Enough“, „Where Do We Go From Here?“, „Return Of The Mack“, „Easy Lover“, „Eye To Eye“, „Sugar Free“, „Whirlpool & Crazy“ und „Play That Funky Music“, um nur einige Beispiele zu nennen.

Werner Müller meint in seinem Facebook Kommentar zum Konzert: „War ein Hammer Gig“. Dem kann ich mich vollinhaltlich anschließen und es gibt nichts, das den Abend im UNIKUM besser beschreiben könnte!

FUNK@LOSOPHIE im Unikum

Astrid Wirtenberger + Toby Heinz – Vocals
Charles Leiner – Keys
Martin Kursawe – Guitar
Csaba Schmitz – Drums
Diet Kastrowsky – Bass

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Funk@losophy im WEB
Die Dorfzeitung war auch 2015 und 2016 im UNIKUM dabei:
Funk@losophy im UNIKUM 2015
Funk@losophy im UNIKUM 2016




Die Unschuldsvermutung

Cartoon by Honzi

Es gibt keine Schuldigen, solamnge nicht das Gegenteil bewiesen wurde. Und alle Politiker sind sowieso unschuldig. Wer das nicht glaubt, wird abgehört bis er es glaubt. Der Salzburger Finanzskandal ist ohnedies Schnee von gestern.

Wo kämen wir da hin, wenn es plötzlich um Verantwortlichkeiten ginge. Wegen der 4,8 Millionen so ein Theater, das ist doch lächerlich. Es hat doch eh jeder Pensionist 100 € mehr bekommen, einmalig. Was will das Wahlvolk noch? (kat)




Fälschungssichere Kunst

Im Kapuzinerhof in Laufen / Obb. stellen zur Zeit 2 Salzburger Künstler aus, denen es unter anderem um die Fälschungssicherheit ihrer Werke geht. Beide haben einen Weg gefunden, der es ermöglicht, auf ewige Zeiten die Bilder eindeutig zuzuordnen.

Von Karl Traintinger

Die Wege, die dabei beschritten werden sind unterschiedlich. Werner Reiter bringt auf jedem seiner Werke einen Fingerabdruck (fingerprint on art) an und Walter Fabian bespuckt (Sputum-Art) seine Bilder. Sowohl der Fingerabdruck als auch die DNA-Analyse der Spucke sind in einer amtlichen Datenbank registriert. Beide Künstler zeigen Werke in unterschiedlichen Techniken.

Foto: Werner Reiter (links), Walter Fabian (mitte), Lutz Feiler (rechts)

Die beiden Künstler wurden vom Kulturobmann der Stadt Laufen Lutz Feiler vorgestellt.

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Das grüne Album
Wiener Reise durch die Steiermark

Natalie Ofenböck & Der Nino aus Wien bereisten die Steiermark und präsentieren mit dieser CD und dem dazugehörigen Buch einen Überlick über die Erlebnisse in der grünen Mark.

Von Karl Traintinger

Es ist kein Reiseführer im klassichen Stil entstanden. Mitgebracht haben die beiden 15 Lieder, in denen Geschichten und Begebenheiten ihrer Tour erzählt werden, die unterschiedlichen musikalischen Stile zwischen Rock, Rap und Volksmusik geben aktuelle Stimmungen und Gefühlslagen wieder.

Die Gedichte und Briefe an N. im Buch ergänzen die Musik. So nach und nach versteht man diese ganz spezielle Liebeserklärung an die Steiermark.

Man sollte sich die Zeit nehmen und die Texte lesen und anschließend die Musik hören. Nicht zu laut. Und dazu ein Glas Gelben Muskateller trinken. Und dabei in die Landschaft schauen und träumen.

Autoren:  Natalie Ofenböck & Der Nino aus Wien
Herausgeber: 2016 Steirischer Herbst & Charlie Bader
ISBN: 978-3-200-046481

 




Das Phänomen Stalking
Was können Betroffene tun?

Man könnte meinen, in einem Nest wie Pollykarpsing geht es in jedem Fall gemütlich zu. Doch scheinbar sind gewisse Angleichungen an unsere scheinbar normale Welt nicht von der Hand zu weisen. Dies belegen jüngste Fälle des Stalkings, welche für die Opfer ganz unterschiedliche Konsequenzen haben. In erster Linie ist es der psychische Druck, der hierbei eine große Rolle spielt und gegen den sich jegliche Form der Hilfestellung im besten Fall wenden sollte.

Erste Konsequenzen ziehen

Zunächst haben Betroffene natürlich die Chance, sich an eine offizielle Beratungsstelle zu wenden. Doch gerade der Druck, den der Täter ausübt, sorgt häufig dafür, dass diese Chance nicht ergriffen wird. Sogar nächste Angehörige werden in vielen Fällen nur spärlich eingeweiht. Somit sind die Betroffenen mit ihrem Problem alleine, was nicht förderlich ist, um Abhilfe zu schaffen. Ziel sollte es zu einem späteren Zeitpunkt sein, stichhaltige Beweise gegen den Täter zu sammeln, die selbst vor Gericht Bestand haben. Firmen wie die Lentz Detektei machen es möglich, effektive Ermittlungen privat einzuleiten, um dieses Ziel zu erreichen. Denn nur Beweise, die unter bestimmten Bedingungen gesammelt wurden, können später auch vor Gericht Verwendung finden.

Die eingeschränkten Möglichkeiten der Polizei

Tatsächlich mehren sich die Fälle, in denen es zum belastenden Stalking kommt, auch in Deutschland immer mehr. Vor allem die Großstädte sind immer mehr von diesem Problem betroffen, für das es eigentlich erst seit etwa 25 Jahren einen professionellen Begriff gibt. Das Opfer kann allerdings selbst einige Schritte tun, um es erst gar nicht zu einer solch verfahrenen Situation kommen zu lassen. Wichtig ist zunächst die klare Abweisung des Stalkers, sollte sich dieser noch so sehr bemühen. Häufig gelingt es nur auf einem solch radikalen Wege, das eigene Desinteresse in geeigneter Form zum Ausdruck zu bringen. Dies bleiben also wichtige und klare Wege, die dabei zu beachten sind. Weiterhin ist es natürlich wichtig, Anzeige gegen den Täter zu erstatten. Solange keine klaren Beweise geliefert werden, zeigt sich jedoch das Problem, dass auch die Beamten nicht mehr tun können, als dem Täter eine Verwarnung auszusprechen.

Fazit

Am Ende der Geschichte zeigt sich, wie strittig dieses sensible Thema weiterhin ist. Die Rechtslage lässt häufig keine konsequenten Schritte von polizeilicher Seite zu, da sich die Täter oft nur am Rande einer oder mehrerer Straftaten bewegen. Aufgrund der Häufigkeit des Problems wird es aber notwendig sein, nach fast zehn Jahren wieder rechtliche Änderungen vorzunehmen, die zu mehr Sicherheit beitragen; dies wäre ausgezeichnet.

-pr-




Nun ist es endgültig vorbei …

Heute war der letzte Tag. Badeschluß war schon am 30. Novenber 2016 gewesen und am heutigen Tag konnte man auf einem „alles muß raus“ Flohmarkt ein letztes Souvenir erwerben. Ich nutzte die Gelegenheit, um zum allerletzten Mal im Hallenbad meiner Jugend vorbeizuschauen.

Von Karl Traintinger

Es sind schöne Erinnerungen, die da beim Fotografieren im leeren Hallenbad durch den Kopf plätschern. In meiner Mittelschulzeit 1967 – 1975 war es fast ein Fixpunkt, mit unserem Turmprofessor Georg Aschauer im Winter einmal wöchentlich ins Hallenbad zu gehen. Freischwimmer, Fahrtenschwimmer und Allroundschwimmer sind die noch immer gültigen Beweise dafür. Die Köpfler vom 3 m Brett waren lange Zeit eine Herausforderung. Es war auch für das Ego extrem wichtig, eine Länge zu durchtauchen.  Die Gummiringe von der tierffvsten Stelle zu holen, konnte auch nicht jeder.

Rechts, gleich neben dem Eingang gab es einen Jausenstand mit den vorzüglichen Salzstangerln mit Schinken, Essiggurkerl, einem Ei und etwas Mayonaise. Es gab nicht Besseres als diesen kleinen Snack nach dem Baden und vor den Nachmittagsunterricht.

Das Hallenbad wurde 1956 errichtet und vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Körner eröffnet. Der Architekt war Josef Havranek, die künstlerische Ausgestaltung übernahmen nach einem Wettbewerb Toni Schneider-Manzell und Josef und Rosita Magnus. In den 60 Jahren des Bestehens wurde das Paracelsus Hallenbad von über 11 Millionen Gästen besucht.  (Weitere Info>)

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Prosit 2017

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Interesse an der Dorfzeitung und freuen uns auf ein Wieder“lesen“ im neuen Jahr!

KTraintinger für das Team




Das Dorf freut sich mit den jungen Eltern

Manche Bräuche sind nicht wirklich alt aber doch wunderschön. Kurz vor Weihnachten sah ich bei einer Fahrt durch Holzhausen ein sehr speziell geschmücktes Haus. Freunde und Verwandte des jungen Massingerbauern Peter hatten zur Geburt seines Sohnes Jakob am 20. 12. 2016 das Bauernhaus geschmückt und dem jungen Burschen einen Sandhaufen zum Spielen geschenkt. Die Tafeln blieben stehen, bis die Mutter, die Scharinger Eva, mit ihrem neugeborenem Sohn vom Krankenhaus nach Hause kam. Die Bewohner des virtuellen Dorfes gratulieren ganz herzlich und wünschen alles Gute! (kat)

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Frohe Weihnachten!

Die Stille Nacht Kapelle in Oberndorf an der Salzach. Hier stand die Pfarrkirche, in der das weltberühmte Lied uraufgeführt wurde.




Weihnachten 2016

Geseënde Kersfees (afrikaans) – Gezur Krislinjden (albanisch) – Etho Bricho (aramäisch) – Честита Коледа – Tchestita Koleda (bulgarisch) – Glædelig Jul (dänisch) – Frohe Weihnachten (deutsch) – Merry Christmas (englisch) – Hyvää Joulua (finnisch) – Joyeux Noël (französisch) – Καλά Χριστούγεννα – Kalá Christoúgenna (griechisch) – Mele Kalikimaka (hawaiianisch) – Nollaig Shona Dhuit (irisch) – Buon Natale (italienisch) – メリークリスマス – Merii Kurisumasu (japanisch) – 聖誕節同新年快樂 – Gun Tso Sun Tan’Gung Haw Sun (kantonesisch) – 크리스마스를 축하합니다 – keuriseimaseureul chukahamnida (koreansich) –
Sretan Božić (kroatisch) – 聖誕快樂 新年快樂 – Kung His Hsin Nien bing Chu Shen Tan (mandarin) – Zalig Kerstfeest (niederländisch) – God Jul (norwegisch) – Maligayan Pasko (phillipinisch)  – Wesołych Świąt Bożego Narodzenia (polnisch) – Feliz Natal (portugiesisch) – Crăciun fericit (rumänisch) – Поздравляю с Новым годом и Рождеством – Pozdrevlyayu s prazddnikom Rozhdestva is Novim Godom (russisch) – Feliz Navidad (spanisch) – God Jul (schwedisch) – Prejeme Vam Vesele Vanoce a stastny Novy Rok (tschechisch) – Noeliniz kutlu olsun (türkisch) – Kellemes karácsonyi ünnepeket kívánok nektek (ungarisch)