Bücher

Arundhati Roy: Die Politik der Macht

Michaela Essler. Globalisierung, Armut und Analphabetentum, religiöser Fundamentalismus, und die Zerstörung der Natur – das sind die Probleme, denen wir uns weltweit gegenüber sehen. Das…



Ludwig Laher: Ohne Anbiederung miteinander zu tun haben. Über das Schriftsteller-Sein auf dem Land.

„Schon längst hatten mich die Schützen – der älteste Verein im Dorf, dessen Präsident noch dazu unser hausmeisterlicher Totengräber war – geplagt, ich solle ihnen eine neue Fahne stiften. Denn die alte, hundertjährige, so ehrwürdig sie war, ging schon langsam in Fetzen. Man stellte mir die begehrenswertesten Vorteile in Aussicht, falls ich die Anschaffung einer neuen Fahne ermöglichte, so zum Beispiel, daß über meinem Grab drei Ehrensalven geschossen würden. Aber ich kannte die Bauern und wußte, daß man ihnen nicht zu rasch nachgeben darf, besonders in materiellen Dingen, will man nicht ihren Respekt verlieren und als Trottel oder Verschwender gelten. Jetzt aber, als eine Art von Opfergabe für sieben glückliche Jahre in diesem Ort, entschloß ich mich, ja zu sagen. Der Jubel war unbeschreiblich.“



Silvia Kronberger: Die unerhörten Töchter

Silvia Kronberger, Salzburger Gemeinderätin und Soziologin, schrieb Buch: „Was heute die Bulemie ist, war früher die Hysterie“ Christine Schweinöster. Was heute die Krankheit Bulemie ist,…



Buchtip von Karl Traintinger: Ludwig Laher – Herzfleischentartung

Im Jahr 1940 errichtete die SA im Innviertler Dorf St. Pantaleon ein „Arbeitserziehungslager“ und nach dessen überhasteter Schließung ein „Zigeuneranhaltelager“. Hunderte willkürlich Inhaftierte werden dort gequält, etliche umgebracht. Lagerarzt ist der dazu genötigte Gemeindedoktor. Lange Zeit konstatiert er irgendwelche harmlose Todesursachen (die „Herzfleischentartung“ bei einer Zigeunerin ist allerdings nicht seine Erfindung. Eines Tages aber schaltet er die Staatsanwaltschaft ein.


Christian Ploier: Die Undine von Anif

„Ob Reichtum von Übel ist? Wer kann das sagen?“ „Weiß nicht“, sagte die Eule. „Vielleicht wissen es die Ameisen. Sie verkehren überall und hören viel.“…


Karl Traintinger: Wortklaubereien. Gedichte

Karl Traintinger hat während seiner Studienzeit in Wien an der Veterinärmedizinischen Universität in der Linken Bahngasse in 3. Bezirk in Gänserndorf im Marchfeld gewohnt und in dieser Zeit als Redakteur und Fotograf bei den Marchfelder Nachrichten (Faber Verlag Krems) gearbeitet. Er gründete damals die Fotogruppe Marchland und hat sich auch mit Literatur auseinandergesetzt.


Franz Kottira, Gedichte

Franz Kottira als Mensch war ehrlich, strebsam, ehrgeizig, treu, konsequent im Leben. Er hatte Gerechtigkeitssinn und verlangte von sich selbst wie von anderen gleichviel. Er verabscheute Feigheit und sogenannte Windfahnen, was ihm auch Gegner schuf. Oft bewies er Mut und Entschlußkraft, für wichtige Dinge auch einzutreten. Er liebte die Natur, das Moor und die Stille. In seiner Freizeit schrieb und dichtete er gerne und hinterließ uns tiefe Einblicke in seine Gefühle und in seine Verbundenheit mit der Natur und seinem geliebten Bürmooser Moor.


Alexander Nastasi, Gedichte

Vorwärts Zu oft ohne Rücksicht, zu oft ohne Rückblick, zu oft ohne Gefühl. Vorwärts – nicht nach hinten sehen, weiter laufen auf dem Weg des…



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