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Sommerszene Salzburg 2016

Von 21. Juni bis 2. Juli 2016 präsentiert das Festival 14 Tanz- und Theaterproduktionen, davon neun österreichische Premieren. Gespielt wird an sieben verschiedenen Schauplätzen, wobei die künstlerische Auseinandersetzung mit Salzburg als Lebensraum im Zentrum steht.


„Die Weberischen“ – Mozarts zänkische Weiber

Felix Mitterers Auftragswerk für das Wiener Mozartjahr 2006 hat bei seiner Uraufführung im MuseumsQuartier für einiges Aufsehen gesorgt. Die Freie Bühne Salzburg bringt nun das humorvolle Theaterstück mit der Musik von Martyn Jacques, dem Kopf der Kult-Band „Tiger Lillies“, in einer temperamentvollen Inszenierung von Helmut Vitzthum im Kleinen Theater zur Aufführung.


TOMORROW MORNING – NUR NOCH BIS MORGEN

Die Theatergruppe stageARTproductions war am 5. und 6. April 2016 mit einem humorvollen Kammermusical des jungen englischen Komponisten Laurence Mark Wythe (Jahrgang 1974) zu Gast im Oval – Die Bühne im Europark – und begeisterte mit einer temperamentvollen, gesanglich und schauspielerisch starken Performance das Publikum.


„Sandkasten“ – eine skurrile Beziehungskomödie

Der polnische Dramatiker Michal Walczak (Jahrgang 1979) hat in seinem mehrfach ausgezeichneten Zwei-Personen-Stück das Spiel der Geschlechter in eine Sandkiste verlegt. Im Theater im Café Shakespeare versuchen Melanie Arnezeder und Bálint Walter (Theaterverein Janus), friedlich miteinander zu spielen, doch Barbie-Puppen und Batman haben wenig gemeinsam.


„Wir Kinder Babylons“ – zurück ist keine Option

„Auf der Flucht gibt es immer einen Ort, wo es besser ist.“ Eine junge Frau freut sich über die Sicherheit, die ein verlassenes Kellergewölbe bietet, doch die Angst vor dem Morgen will nicht weichen. Angeregt durch die aktuelle Flüchtlingssituation präsentieren Max Pfnür und Christine Winter (Theater StattGeflüster) einen eindringlichen Monolog.


34. MotzArt Kabarett Festival

In der ARGEkultur findet von 29. Jänner bis 6. Februar 2016 unter dem Motto „Können und Dürfen“ das „dienstälteste“ Kabarettfestival Österreichs statt. Der künstlerische Leiter der ARGEkultur, Markus Grüner-Musil, verspricht „ein Festival mit hoher Qualität und Vielfalt, das nicht nur gute Unterhaltung, sondern auch Unerhörtes und Ungehörtes zur Sprache und zum Klingen bringen wird“.


„Die Schneekönigin“ – ein berührendes Familienmärchen

Letzten Winter machte sich die kleine Gerda in einem Zirkuszelt an der Talstation der Leoganger Bergbahnen auf die Suche nach ihrem Bruder Kai. Nun begeistert Jewgenij Schwarz‘ Bearbeitung von Hans Christian Andersens komplexem Märchen in der Inszenierung von Reinhold Tritscher das Publikum im republic. Ein winterliches Theatervergnügen für die ganze Familie.


„Petit Théâtre de Gestes“ – Theater der kleinen Gesten

Beim Winterfest 2015 im Volksgarten gastieren zurzeit „Bêtes de Foire“, die Kostümbildnerin Elsa De Witte und der Artist Laurent Cabrol, mit ihrer entzückend minimalistischen Performance. In einem winzig kleinen Zelt, dem „Petit Chapiteau“, in dem maximal 100 Personen Platz finden, entführt das Künstlerpaar das Publikum in eine leicht verrückte Welt voller Poesie.



„Die Fledermaus“ – Es lebe Champagner der Erste!

Studierende des Departments für Musiktheater der Universität Mozarteum haben sich erstmals an eine Operette gewagt. Wenn sich junge Menschen mit der „Fledermaus“ von Johann Strauss, diesem Paradestück an Operettenseligkeit, auseinandersetzen, darf man gespannt sein.


„Titus“ – Anatomie einer Abrechnung

Eigentlich wollte Alex Linse, künstlerischer Leiter der Theater(Off)ensive, William Shakespeares grausamstes und blutrünstigstes Bühnenstück „Titus Andronicus“ zur Aufführung bringen. Die aktuelle Flüchtlingsproblematik sowie die zunehmende Eskalation von Gewalt bewegten ihn und sein Ensemble dazu, Shakespeares Horrorszenario in die heutige Zeit zu übertragen. Die Premiere fand am 29. Oktober 2015 auf der Bühne im Shakespeare statt.


„Die Siebtelbauern“ im Theater Holzhausen

Stefan Ruzowitzkys international vielbeachtetes Filmdrama aus dem Jahr 1998 feierte in der Bühnenfassung von Stefan Hellbert am 25. Oktober 2015 im Theater Holzhausen Premiere. Der dramatische Konflikt zwischen Bauern und Knechten, den eine eigenwillige Erbschaft nach sich zieht, spielt in der Zwischenkriegszeit. Von Matthias Hochradl packend in Szene gesetzt, verfehlt das Drama auch auf der Bühne seine Wirkung nicht.


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