September 2014

Das Theater, ein Hort der Erbauung und Belehrung.

Ein Zweipersonenstück, ein Maler, halb besessen von der Malerei, der sich seine Bilder mit jeweils einem viertel Liter Herzblut entreißt, und halb Bohemien, der dem Genuss nicht abgeneigt ist und auch nicht den Vorteilen des Geldes. Das Licht im Saal wird matter, der Maler setzt sich auf einen Stuhl am Rand der Bühne. Er raucht, er trinkt einen Whisky, dann geschieht erst einmal nichts.


„Wilde Orchideen“ – Zwei Frauen gehen ihren Weg

Peter Limburg, bekannt durch das Erfolgsstück „Möwe und Mozart“, hat für das Theater Laetitia „eine spritzige Komödie mit Tiefgang“ verfasst. Die Uraufführung ging am 27. September 2014 im Kleinen Theater über die Bühne. Das Publikum zeigte sich begeistert und bedankte sich bei Monika Müksch und Margot Maria Paar mit stürmischem Applaus.


Aufzeichnungen aus dem Kellerloch. Über die zweifelhafte Lust am Verzweifen.

An alle, die den großen Romancier Fjodor M. Dostojewksij schätzen oder (neu) kennen lernen wollen: Barbara Wolfram bringt seinen weniger bekannten Prosatext „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ (in anderer Übersetzung: „Aufzeichnungen aus dem Untergrund“) auf die Bühne. Der 1864 verfasste Roman ist weitgehend monologisch. In der Theaterfassung schlüpft Ben Pascal in die Erzählerrolle.


„Drei Mal Leben“ – drei Mal schiefgelaufen

Yasmina Reza zählt zu den weltweit meistgespielten Theaterautorinnen. Das Theater der Freien Elemente zeigt in der ARGEkultur ihre Erfolgskomödie „Drei Mal Leben“, in der das Publikum drei Versionen einer missglückten Abendeinladung miterleben darf.



Georg Clementi – Zeitlieder 2

Am 18. Septemer 2014 stellte der in Salzburg lebende Chansonnier Georg Clementi in der Kunstbox Seekirchen seine zweite Zeitlieder CD vor. Ideengeber war bei vielen der Texte seine Lieblingszeitung DIE ZEIT, wobei er bei seiner Auswahl der erzählten Geschichten den empfindlichen Nerv der Jetztzeit (Lied eines ungeborenen Mädchens) punktgenau trifft.


Apfelmehlanlage eröffnet

Apfelmehlanlage eröffnet – Vorzeigeprojekt – in Masterarbeit einer jungen Pinzgauerin entstanden. 20jähriges Jubiläum des Salzburger Wollstadels in Bramberg.


„Chorphantasie“ – ein Appell an die Stille

Im Odeïon Kulturforum Salzburg entführt Gert Jonkes Theaterstück in ein Reich der Klangwahrnehmung. In der Regie von Hildegard Starlinger begibt sich Elisabeth Nelhiebel als Dirigentin auf die Suche nach der perfekten Sinfonie.


„Mit wenig viel zu sagen…“ – Kammerschauspielerin Julia Gschnitzer vom Schauspielhaus Salzburg für Spende gewürdigt

Am Montag, 22. September 2014 wurde der Kammerschauspielerin Julia Gschnitzer vom Intendanten des Schauspielhauses Salzburg Robert Pienz und dem Leiter der hauseigenen Schauspielschule Harald Fröhlich zum Dank für ihre großzügige Spende in Salzburg eine Tafel gewidmet. Julia Gschnitzer erhielt im Mai den Tiroler Landespreis für Kunst und spendete die Hälfte des Preisgeldes an das Ausbildungszentrum des Schauspielhauses in Salzburg.


„Hexenjagd“ – Hysterie und Massenwahn

Arthur Millers Drama basiert auf tatsächlichen Ereignissen im Jahre 1692 in der Kleinstadt Salem im amerikanischen Bundesstaat Massachusetts, der zu dieser Zeit noch britische Kolonie war. „Hexenjagd“ ist aber zugleich eine Parabel auf die Kommunistenverfolgung der McCarthy-Ära. Stürmischer Applaus im Schauspielhaus Salzburg am 18. September 2014 als Dank für einen großen Theaterabend.


„Chorwelten“ im Odeïon Kulturforum Salzburg

Am 12. September 2014 präsentierte das Odeïon Kulturforum gemeinsam mit dem Chorverband Salzburg die Veranstaltungsreihe „Chorwelten“. Helmut Zeilner hat die Kuratierung von Norbert Brandauer übernommen und strebt eine Erweiterung und Verquickung mit anderen Künsten an.


stART – Festival neuer Musik

In der ARGEkultur fand am 12. September 2014 die Uraufführung einer musiktheatralen Installation statt. Im Mittelpunkt von „no formation“, einem interdisziplinären Projekt, welches Musik, bildende Kunst und Choreographie zusammenführt, steht eine faszinierende, überdimensionale Kugelbahn.


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