ARGEkultur

„Lupus in fabula“ – Requiem für einen Vater

Henriette Dushes Drama, in dem drei Schwestern mit Siechtum und dem nahen Tod des Vaters konfrontiert werden, wurde 2013 mit dem Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts ausgezeichnet. Petra Schönwald inszeniert das starke Stück, das wohl niemanden kaltlässt, ausdrucksstark und einfühlsam.


„Alice – Anatomie einer Suche“

Christine Winter ließ sich von Lewis Carrolls Kinderbuchklassiker zu einer Performance mit Schauspielern, Bewegungschor, Tänzern und Akrobaten inspirieren. Ohnehin bereits Autorin, Regisseurin und Produzentin des Stücks ist sie auch noch als Schauspielerin auf der Bühne zu erleben.



„Schlag sie tot“ – bitterböses Puppentheater

In der ARGEkultur wurde am 28. Jänner 2017 das 35. MotzArt Kabarett Festival eröffnet. Nikolaus Habjan und Manuela Linshalm nehmen das Publikum mit ins Altersheim Immergrün, wo Herr Berni seinen Mitbewohnern das Leben schwermacht, denn er hasst sie alle.



35. MotzArt Kabarett Festival 2017

Bei der Programmpräsentation am 6. 12. 2016 betonte Festival-Leiter Markus Grüner-Musil, dass Ironie auf der Kabarettbühne auch in schwierigen Zeiten durchaus ihre Berechtigung besitze, da sie Distanzen zu überbrücken vermag. „Satire ist also kein Luxus, den man sich nur in fröhlichen Zeiten leisten kann; sie ist eine Waffe, die man braucht, wenn es erst wird.“


Lisa. Jugendtheaterstück von Dominik Nießl

Der Salzburger Jungautor befasste sich 2014 in seinem Debütstück „After Sunset“ mit der Problematik von Videospielen. In „Lisa“ stehen Mobbing, jugendliche Gewalt und die Gefahren der sozialen Netzwerke im Zentrum. Die Uraufführung fand am 7. Dezember 2016 in der ARGEkultur statt.


„Immersion. Wir verschwinden.“

Von 10. bis 20. November 2016 findet in der ARGEkultur das Open Mind Festival unter dem Motto „AUSweg. Das wesentliche NEIN“ statt. Eröffnet wurde das Festival mit der Uraufführung der neuesten Produktion des vor kurzem mit dem NESTROY-Theaterpreis für die beste Off-Produktion ausgezeichneten aktionstheater ensembles.



„Bungee Jumping oder Die Geschichte vom goldenen Fisch“

Michael Kolnberger inszeniert in der ARGEkultur den preisgekrönten, märchenhaften Psychothriller des estischen Autors Jaan Tätte als Salzburger Erstaufführung. Dem Premierenpublikum wurde am 14. September 2016 die menschliche Verführbarkeit mit Ironie und schwarzem Humor eindrucksvoll vor Augen geführt.



„Ein Kind unserer Zeit“ – das Militär als Rettung?

Ödön von Horváths 1938 posthum erschienener Roman spielt in der Zwischenkriegszeit des 20. Jahrhunderts. In der dramatisierten Fassung steht Max Pfnür als junger Mann auf der Bühne und erzählt schonungslos von seinem verpfuschten, ideologisch fehlgeleiteten Leben. Der beklemmende Monolog wurde bei seiner Premiere am 6. 5. 2016 in der ARGEkultur stürmisch gefeiert.
Foto (c) Nadesha Diring


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