Am 24. Mai 2025 fand im Kulturhaus Emailwerk ein großes Fest anlässlich des 20-jährigen Bestehens statt. Über 200 Gäste waren der Einladung gefolgt, vor allem Menschen, die seit vielen Jahren hinter dieser Idee standen und stehen und jene, die sie unterstützt haben.

Von Leo Fellinger
Freunde und Förderer, Kooperationspartner, mit denen viel entstanden ist die letzten 20 Jahre – Programme, Workshops, Kunstreisen, Denkwerkstätten, Ausstellungen, Zukunftsprojekte und sogar Bücher. Mit all diesen Menschen die Anerkennung zu teilen, die dieses Haus tagtäglich erfährt, war der eigentliche Sinn dieses Festes, das von mir moderiert wurde.
Darüber hinaus ist das 20-Jahre-Jubiläum auch Anlass zu einem Generationenwechsel in der operativen Führung des Hauses. Ab sofort steht ein Kollektiv an der operativen Spitze, bestehend aus drei Personen, die die gemeinsame Leitung des Emailwerks übernehmen. Diese neue Form der Führungskultur, der sich die Drei stellen, schafft aber die Möglichkeit, die kollektive Intelligenz, das kollektive Wissen, die Unterschiedlichkeit der Charaktere für eine breiter aufgestellte und effizientere Entscheidungsfindung zu nutzen. Damit dieses neue Team – bestehend aus MELINA FELLINGER, NICOLE HANSEL und DAVID KNAPP – ins Arbeiten kommt, wird VERENA FELLINGER die vom ersten Tag bis zum heutigen, Kunstbox-Geschäftsführerin war, in den ehrenamtlichen Vorstand wechseln und dort ab sofort an der Seite von Vorstands-Vorsitzenden Leo Fellinger für die Finanzen verantwortlich zeichnen.
Dieser Abend war daher auch geprägt von diesem Wechsel und der Anerkennung für 20 Jahre Geschäftsführung. Neben den Dankreden von Vorstand, Bürgermeister Konrad Pieringer und Kulturstadtrat Florian Fleissner (war doch die Errichtung des Kulturhauses im Jahr 2005 auch für die Stadtentwicklung Seekirchens ein überaus wichtiger Schritt), berührte besonders ein Video, in dem unzählige Künstler*innen aus In- und Ausland ihre Wertschätzung für 20 Jahre Kulturarbeit ausdrückten. Verena Fellinger setzte ihrerseits einen ganz anderen Höhepunkt – sie präsentierte einen kleinen Anekdoten-Band mit besonderen und komischen Ereignissen aus zwei Jahrzehnten, die die Besucher*innen dann als Gastgeschenk mit nach Hause nehmen konnten.
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