Wien begrüßt mich mit dem diskreten Charme einer ewigen Kaiserstadt. Am Josefsplatz thront vis-à-vis vom Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek das Palais Pallavicini.
Am Eingang befinden sich seit 1786 vier Karyatiden, gemeißelt von Franz Anton Zauner. Während wir Zweibeiner nach zwei Stunden Fußmarsch durch die Innenstadt trotz guter Vorsätze bereits Haltungsschäden entwickeln, nehmen diese Damen seit fast 240 Jahren Haltung als Beruf.

Schuhwerk? Fehlanzeige. Fußgesundheit? Sagen wir so: Der verwendete Stein erzählt alles, sogar bis in die Zehen, die inzwischen zart zur Selbstauflösung tendieren.
Doch keine Klage. Ihr Lächeln ist steinern freundlich und architektonisch genehmigt: „Treten Sie näher, hier wird unter Ihnen nichts nachgeben – außer vielleicht ein Zeh, aber das ist Strukturkunst.“

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