25. November | Katharina von Alexandrien

25. November | Katharina von Alexandrien

Katharina mit dem Radl

Der 25. November ist in allen christlichen Kirchen der Gedenktag der heiligen Katharina von Alexandrien: Katharina (griechisch „die Reine“) soll Tochter des Königs Costus von Zypern gewesen sein. Als der Sohn des Kaisers die schöne, gebildete und reiche Frau heiraten wollte, wies sie ihn ab, ließ sich taufen und erlebte in einer Vision, dass ihr das Jesuskind den Verlobungsring an den Finger steckte.

Michael Neureiter

Von Michael Neureiter

Katharina reiste nach Alexandrien, wo sie in eine Konfrontation mit dem römischen Kaiser Maxentius (306 – 312) geraten sein soll: In der zweitgrößten Stadt des Römischen Reichs mit der berühmten Bibliothek bestand sie die Auseinandersetzung mit den 50 besten Philosophen. Diese unterlagen ihren Argumenten und ließen sich taufen – und wurden darauf vom wütenden Kaiser verbrannt.

Katharina von Alexandria

Nun bot Maxentius Katharina selbst die Ehe an. Sie weigerte sich und wurde daraufhin ausgepeitscht und ins Gefängnis geworfen. Als sie gerädert und gevierteilt werden sollte, sollen die Räder gebrochen sein und anstelle Katharinas die Folterer getötet haben. Das brachte das Volk und die Kaiserin auf die Seite Katharinas. Als sogar seine junge Frau sich zum Gott der Christen bekannte, ließ der Kaiser Katharinas Brüste abreißen und sie enthaupten. Engel sollen ihren Leib ergriffen und sie auf den Berg Sinai entführt haben, wo später das nach ihr benannte Kloster entstand, in dem auch ihre Reliquien sein sollen.

Katharina ist eine der 14 Nothelfer/innen und wird gerne mit zwei anderen Heiligen dargestellt: „Margaretha mit dem Wurm, Barb…

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