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Wolfgang Ecker: Beine. Endlos lange Beine

Dicht an der Donau, in dem kleinen Cafè, hab ich sie gesehen. Gelesen hat sie und einen Kaffee getrunken. Ich hab von der Zeitung aufgeblickt und sie ist dagesessen. Ich hab sie gar nicht reinkommen gesehen. Aber jetzt sitzt sie da und es fährt mir durch und durch: lange Beine, lange Haare, schlank, süßes Gesicht und der Busen, der ist auch nicht von schlechten Eltern.


Wolfgang Ecker:
Ich hasse Amerika.

War die Tasche gelb? Ja, kann sein. so ein vergilbtes Gelb dürfte es gewesen sein. Nicht leuchtend, nein, vergilbt. Und dünn war die Tasche. Dünn, weil sie leer war. Eine leere Einkaufstasche. Eine dünne, leere, gelbe Einkaufstasche.



Wolfgang Ecker:
Diskretion Ehrensache!

Zimmerkellner und Tierpflegerin bekommen einander. Oder: Der Russe ist so. Der Regierungsrat auch. Und der Hoteldirektor erst recht. Natürlich säuft der russische Oligarch die Minibar leer. Natürlich wirft er die Gläser dann hinter sich. Natürlich hat er einen Koffer voll Geld. Natürlich ist es Schmiergeld. Eine Pistole hat er auch. Manchmal schießt er sogar damit.


Wolfgang Ecker
Hermann Hermeter
Hände

Die hier gezeigten Hände erzählen Geschichten – berühren auch ohne direkte Berührung und werden somit zu ihrem eigenen Lebenskunstwerk. Alles an Ihnen kann wie eine mehrdimensionale Landkarte gelesen werden – angefangen bei rein „technischen“ Details wie Größe, Haltung, Beschaffenheit der Hautoberfläche und Nägel, Behaarung, Farbe, Fülle, Geschlecht der Menschen und nicht zuletzt das Alter.


Wolfgang Ecker:
Das Lachen der Wälder

In den Rocky Mountains, dort im “Middle of Nowhere”, wo man in der Bäckerei nicht nur Donuts kriegt, sondern auch Videocassetten und Motoröl und Zündkerzen, wo die Welt noch so ist wie sie vielleicht vor hundert Jahren auch bei uns in den Bergen war, da bedecken endlose Urwälder die Berge und Hügel.


Wolfgang Ecker

Geb 5. September 1951, Elektronikingenieur, seit Ende 2013 in Pension. Gern schreib ich, gern erzähl ich von Dingen, die ich gesehen habe. Eines relativ…


Es war ein lustiges Festl!

Am Freitag, dem 3. Oktober 2014 fand in der Kleintierpraxis Lamprechtshausen die Vernissage zur Herbstausstellung: Hände – Fotografien von Wolfgang Ecker und Hermannn Hermeter statt. Diese tierärztliche Praxis ist unter anderem die Basis für die seit über 15 Jahren online publizierte Dorfzeitung.


Alle Jahre wieder

Völlig überraschend ist auch dieses Jahr Weihnachten über uns hereingebrochen. Es herrscht Chaos. Die Straßen sind verstopft, nicht einmal mehr Rettungskräfte kommen voran. Unser Dorfpolizist steht inmitten des Aufruhrs und rauft sich die Haare.


Die Provinzler auf Besuch in Wien

Wien. Ich kann nur sagen, ich war begeistert. Nach etlichen Jahren wieder einmal in unserer Hauptstadt, diesem Konglomerat aus Völkern, Nationen, Urviechern und – vor allem – dem goldenen Wienerherz.


Das Theater, ein Hort der Erbauung und Belehrung.

Ein Zweipersonenstück, ein Maler, halb besessen von der Malerei, der sich seine Bilder mit jeweils einem viertel Liter Herzblut entreißt, und halb Bohemien, der dem Genuss nicht abgeneigt ist und auch nicht den Vorteilen des Geldes. Das Licht im Saal wird matter, der Maler setzt sich auf einen Stuhl am Rand der Bühne. Er raucht, er trinkt einen Whisky, dann geschieht erst einmal nichts.


Wie ich einmal bei den Salzburger Festspielen war

Es ist vielleicht so zehn Jahre aus, da hab ich eine Einladung zu den Salzburger Festspielen bekommen. Zwölftonmusik, bekannte Sachen und auch eine Welturaufführung. Und das alles mit mir in der ersten Reihe, in der Mitte. Ich hab’s nicht selber bezahlen müssen, weil es eine Einladung war, mit Hotel und allem Drum und Dran.