Am 26. November ist es soweit, die Stadt-Salzburger werden befragt, ob ein Tunnel unter der Mozartstadt gebaut werden soll oder nicht. Diese Aktion kostet einen schönen Batzen Geld und bringt eigentlich wenig, denn bindend ist das Ergebnis nicht.
Die Stadtpolitik hat für eine schneidige Entscheidung zu kleine Nüsse und akzeptiert scheinheilig die Bürgerbefragung. Nächstes Jahr sind in Salzburg Bürgermeisterwahlen und da will man sich nicht mehr all zu weit hinauslehnen. Einzig die Roten sind dagegen und hoffen so, im Schloss Mirabell wichtig zu werden.
Fakt ist, dass der Autoverkehr in der Stadt Salzburg regelmäßig kollabiert und die Lösungsvorschläge der unterschiedlichen Parteien zumeist wenig kreativ waren und zudem immer vorsichtshalber von irgendwem boykottiert wurden.
Mein radikaler Diskussionsvorschlag: Sperre für den Individualverkehr zwischen Neutor, Klausentor und Justizgebäude, sowie zwischen Rehrlpatz und Mirabellplatz.
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Die Roten unter dem Bürgermeisterkandidaten Bernhard Auinger positionieren sich gegen den S-Link, haben aber keinen vernünftigen Plan, wie das Verkehrsproblem gelöst werden soll. Die neue Expertise, warum der S-Link nichts bringen soll, ist halt wie alle Expertisen, man bekommt, was man anschafft und zahlt.
In Wirklichkeit wäre es ganz einfach, die Menschen zum Umsteigen zu zwingen, wie man jetzt bei den Pendlern auf der A10 sieht. In der Stadt ist es nicht anders. Die Parkplätze in der Stadt massiv abbauen und verteuern, die 3-Stunden Kurzparkzonen auf 1 Stunde reduzieren, das Neutor sperren, die Imbergstrasse sperren, die Innenstadt sperren, etc.
Dazu braucht es aber Politiker mit Schneid und keine Weicheier, die jedermann/- frau gefallen möchten. Noch sehe ich wenig Licht am Ende des Tunnels, wie die Damen und Herren der Politszene gerne sagen.