Die Teuerungsrate liegt bei 3,5 Prozent – alle reden vom Sparen, nur die Pensionisten nicht. Sie fordern mehr, als wäre das Leben im Ruhestand ein harter Full-Time-Job. Dabei ist es die wohl einzige „Berufsgruppe“, die sich auch in Zukunft keine Sorgen um den Arbeitsplatz machen muss.
Die geforderte Pensionserhöhung von 2,5 Prozent klingt gerecht – bis man genauer hinsieht. Für die Mindestrentner sind das ein paar Euro für den Wocheneinkauf. Für die Bezieher der satten Luxuspensionen ist es ein warmer Geldregen. Gewinner klar, soziale Gerechtigkeit Nebensache.
Man könnte ja – rein theoretisch – sagen: Alles über 5000 Euro bleibt eingefroren, und dafür bekommen die mit wenig etwas mehr. Aber wer will schon fair sein, wenn es bequemer ist, die Gießkanne über alle auszuschütten?
Und die Beamtenpensionen? Die könnte man an die ASVG-Pensionen anpassen. Maximal 5000 Euro Deckel drauf, fertig. Doch dazu bräuchte es Mut. Mut, den offenbar keiner in der Politik mehr aufbringt.
Bis dahin bleibt es bei der alten Weisheit: Wer schon viel hat, kriegt noch ein bisserl mehr. Und die anderen dürfen sich mit einem Grinser zufriedengeben.

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