Andreas Eschbach: Hide out

Andreas Eschbach

Andreas Eschbach | Foto: Lübbe Verlag/ © Olivier Favre

Buchtitel: Hide out
Autor: Andreas Eschbach
Verlag: Arena
Erschienen:  2011

Klappentext:

In einem Nordamerika der Zukunft wird der Mensch als Individuum nicht mehr akzeptiert. Jeder weiß, was der andere denkt, was er fühlt, was er sich am Sehnlichsten wünscht. Doch was passiert, wenn sich ein Einzelner gegen die drohende Gleichschaltung aller Gedanken stellt?

Annelore Achatz

Buchrezension von Annelore Achatz

Der neue Band der Christopher-Reihe setzt die Geschichte nahtlos fort – und das in gewohnt packender Weise. Christopher hat seinen Vater befreit, doch die Realität des Widerstands bleibt hart: Karge Lebensumstände und die wachsende Erkenntnis, dass er vielleicht doch nicht der erhoffte Heilsbringer ist, prägen den Alltag der Gruppe.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer ist die Rettung von Serenitys Mutter, die in letzter Sekunde entkommt. Doch dieser Erfolg hat seinen Preis – der Standort der Widerständler wird enttarnt, und sie müssen erneut fliehen. Besonders brenzlig wird es, als die Kohärenz einen gefährlichen Virus in Christophers Chip einschleust, der ihn beinahe wieder in ihre Gewalt bringt. Doch Christopher entdeckt eine Schwachstelle, kann sich zur Wehr setzen und sogar einen Plan entwickeln, wie der Widerstand wirkungsvoll zurückschlagen könnte. Tragisch und zugleich berührend ist die Entscheidung eines Gruppenmitglieds, sich aus familiären Gründen freiwillig der Kohärenz zu stellen.

Die Geschichte bleibt bis zur letzten Seite spannend, mit emotionalen Momenten, überraschenden Wendungen und dem ständigen Wechsel zwischen Hoffnung und Gefahr. Der Cliffhanger macht Lust auf das große Finale „Time Out“ – das leider noch auf sich warten lässt, aber nach diesem mitreißenden Mittelteil sicher viele Leser ungeduldig zählen lässt, bis es so weit ist.


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