Apfelmehlanlage eröffnet

Apfel

Das erste Produkt aus dem Bramberger Apfeltrestermehl: von links: Tauriska Geschäftsführerin Susanna Vötter mit dem Bramberger Bäckermeister Fritz Daxenbichler und dessen Gattin Gitti mit dem Epfä-Auge (Keks)

Apfelreste avancieren zu neuer Gaumenfreude

Museumsfest mit neuer Apfelmehlanlage des Vereins Genussregion Bramberger Obstsaft, und 20-jähriges Jubiläum des Salzburger Wollstadels in Bramberg

Walter Schweinöster

Von Walter Schweinöster

Landesrat Josef Schwaiger schwärmte über ihre Vorzüge, der Bramberger Pfarrer Karl Pöckl segnete sie: Die Eröffnung der Apfelmehlanlage war der Glanzpunkt des Museumsfestes am Sonntag in Bramberg.

Jetzt kann sie loslegen, und mit ihr beginnt bei der Bramberger Obstpresse eine neue Ära für die Apfeltrester. Diese Rückstände beim Obstsaftpressen wurden bisher Tieren verfüttert oder kompostiert. Nun werden sie in der neuen Anlage getrocknet, dann geschrotet und zum “Bramberger Epfö-Mehl” gemahlen.

Das Pulver kann man sodann als Backzutat und zum Kochen verwenden oder einfach roh genießen. „So bleiben diese wertvollen Inhaltsstoffe erhalten“, freut sich Verena Olschnögger. Schließlich besage schon ein altes Sprichwort, man solle den Apfel „mit Putz und Stingl essen“. Die gebürtige Mittersillerin hat die Idee des Apfelpulvers in ihrer Masterarbeit an der Fachhochschule Salzburg, Studiengang Design und Produktmanagment, entwickelt.

Bramberger Apfeltrestermehl-Maschine: von links: Apfelschälmaschine, Trockenmaschine (mit den Schläuchen) und Mühle Verena Olschnögger (Ideengeberin im Zuge ihrer Masterarbeit) - aus Mittersill, die Tauriska Geschäftsführer Christian und Susanna Vötter, der Bramberger Pfarrer Karl Pöckl, Brambergs Bürgermeister Hannes Enzinger, LR Josef Schwaiger und der Obmann des Obst- und Gartenbauvereins Bramberg Toni Lassach…</p><p>Views: 21</p>	</div>
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