Das neue APROPOS-Kochbuch ist da – und ein Weihnachtsgeschenk mit Herz
Seit wenigen Tagen gibt es das neue APROPOS-Kochbuch „Apropos: Lieblingsrezepte!“ bei den Verkäufer:innen der Salzburger Straßenzeitung – zum sehr fairen Preis von 9 Euro. Das liebevoll gestaltete Buch begeistert mit unkomplizierten, richtig guten Rezepten und persönlichen Geschichten, die man gern liest.
Die Beiträge zeigen, wie viel Herz in den Lieblingsgerichten steckt. Dadurch wird das Kochbuch weit mehr als eine Rezeptsammlung: Es ist ein warmes, nahbares Lesebuch voller kleiner Erinnerungen und köstlicher Ideen für jeden Tag.
Wer ein nachhaltiges Weihnachtsgeschenk sucht, findet hier die perfekte Kombination: Man unterstützt APROPOS und schenkt zugleich Freude und Inspiration. Ich habe mir das Buch schon selbst gegönnt – und kann es nur wärmstens empfehlen. Ein kleines Geschenk mit großem Wert.
Krautrouladen von Elena Onica
(Rezepte zusammengestellt von von Alexandra Embacher, anbei ein Beispiel aus dem Buch)

Herzhaftes Good-Mood-Food ist im Anmarsch – pardon, im Anrollen: Ist es draußen bitterkalt, stehen für Straßenzeitungsverkäuferin Elena Onica deftige Krautrouladen auf dem Plan. Und auch wenn die Hausmannskost etwas Arbeit macht, rollen sie und echte Krautliebhaber:innen leidenschaftlich die Reis-Fleisch-Mischung in das weiche Blatt. Wer sich das Blanchieren für das Weichmachen sparen will, greift auf in Salzlake eingelegte Krautköpfe zurück. Dann aber vorher etwas mit Wasser spülen.
Elena Onica
Für Elena Onica gehört zu einer guten Mahlzeit die ganze Familie. Früher hat sich ihre Großfamilie, bestehend aus den Großeltern, Eltern und den sieben Kindern, um den Tisch versammelt, heute kocht sie für sich und ihre beiden Söhne. „Ich habe Kochen von meiner Mama gelernt. Sie hat mir alles beigebracht“, erzählt sie stolz. Niedergeschrieben wurde im Hause Onica dabei kein Rezept, die kulinarischen Geheimnisse werden seit jeher mündlich weitergegeben.
Zutaten für vier Portionen:
1 (Flach-)Krautkopf, 1 Zwiebel, etwas neutrales Öl, 100 g Reis, 500 g gemischtes Faschiertes, 2 EL Tomatenmark, 1 mittelgroßes Ei, etwas Paprikapulver, Salz, Pfeffer und Chili, 400 ml Rindssuppe
Zubereitung:
Zuerst den Strunk des Krautkopfes wegschneiden. Zehn schöne Blätter einzeln wegzupfen und davon die mittleren, harten Blattrippen entfernen. Einen Topf mit Wasser erhitzen und Blätter darin blanchieren. Unbedingt kalt abschrecken, um eine schöne grüne Farbe zu erhalten.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und gewürfelte Zwiebel darin glasig braten. Gewaschenen Reis kurz mit dünsten. Zwiebel-Reis-Mischung in eine Schüssel geben und mit den restlichen Zutaten, außer der Suppe, vermischen. Die kalten Krautblätter flach ausbreiten. Sind sie zu groß, dann halbieren. Füllung draufgeben und rollen. Die Enden eindrücken oder einklappen.
Den restlichen Krautkopf vierteln, eventuell harte Stücke entfernen und in feine Streifen schneiden. In einer Pfanne Krautstreifen bei geringer Hitze zwei bis drei Minuten mit etwas Öl anbraten. Salzen und pfeffern. Die Streifen in eine Auflaufform geben. Rouladen darauf platzieren und mit Suppe übergießen.
Zugedeckt bei 180 Grad Celsius 50 Minuten dünsten.
Zu den Krautrouladen passt eine gute Portion Sauerrahm und Mămăligă, quasi rumänischer Polenta. Wer mag, kann zu der Rindssuppe etwas passierte Tomate geben. Dadurch kommt eine fruchtige Note ins Spiel.
v-Tipp: Fleischlose Krautrouladen schmecken sehr gut mit einer herzhaften Reis-Gemüse-Mischung. Klein geschnittenes Gemüse scharf anbraten und gut würzen und dann mit dem Reis vermengen.

Tipp: Weißkraut
Aus Weißkraut kann man weit mehr als „nur“ Sauerkraut machen: Ob als Eintopf, Salat, geschmorte Beilage, eben Roulade oder sogar im Kuchenteig – das vielseitige Gemüse liefert nicht nur Ballaststoffe, sondern auch Vitamine und vergleichsweise wenige Kalorien. Kühl und dunkel gelagert, können sich ganze Krautköpfe mehrere Wochen halten.
Bildcredits: Das Speisenfoto ist von Alexandra Embacher, Das Porträtfoto ist von Siegrid Cain.

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