Kriegsmaterialexporte und Henry Dunant

Rotes Kreuz

Der Bundesrat will 25 Leopard-2-Panzer der Schweizer Armee an den deutschen Hersteller Rheinmetall zurückverkaufen. Was würde Henry Dunant der Gründer des IKRK, des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz zu diesem Panzergeschäft und zu den Kriegsmaterialexporten sagen?

Heinrich Frei

Von Heinrich Frei, Zürich, Schweiz

(1) Bundesrat gibt grünes Licht: Deutschland darf Leopard-Panzer weitergeben (blick.ch)

2022: weiter Schweizer Waffenexporte an Staaten die Kriege führen

Der Entscheid diese alten Panzer Deutschland zu verkaufen, passt zu der Politik der Kriegsmaterialexporte der Schweiz der letzten Jahrzehnte. Im letzten Jahr, 2022, wurden von unserem Land für 955 Millionen Franken Kriegsmaterial exportiert.

(2) Ausfuhr von Kriegsmaterial im Jahr 2022 (admin.ch)

Die Rüstungsgüter aus der Schweiz wurden zu einem großen Teil wieder an Staaten geliefert, die an Kriegen beteiligt waren und die Menschenrechte mit den Füssen traten, an Armeen die am 20-jährigen Krieg in Afghanistan, an den Golfkriegen, an den Kriegen in Syrien, Libyen, Afrika mit ihren Soldaten dabei waren. Auch die Drohnenangriffe der USA, Großbritanniens und Frankreichs die so viele zivile Opfer forderten veranlassten Bern nicht die Waffen Exporte an die Militärs dieser Staaten zu stoppen. Rheinmetall, RWM Schweiz AG, versorgte Saudi-Arabien 2022 mit Ersatzteilen zu Flugabwehrsystemen für 65,1 Millionen Franken, einem Regime, das den Journalisten Jamal Khashoggi 2018 in der Türkei ermorden ließ, eine Regierung, die seit sieben Jahren im Jemen Krieg führt, und die Menschenrechte im eigenen Land krass verletzt. Rheinmetall in der Schweiz verkaufte auch F…

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