dorfzeitung _quer

Die marode österreichische Fluglinie Austrian Airlines soll verkauft werden, heißt es, streng mach dem Motto von Eva-Maria Klinger: Wer will mich? Das Luftlinerl hat nur gute Eigenschaften: Die Flugzeuge stürzen selten bis gar nicht ab und sind bunt angestrichen. Die Fütterung der Flugmaschienen ist einfach, sie wollen ausschließlich Kerosin. Das Personal ist ein bißchen verwöhnt und braucht eine gute Pflege, die Chefetage in erster Linie Geld. Unter diesen Voraussetzungen kann die AUA probelmlos angegeben werden. Alte Schäden, die das Hunderl angerichtet hat, werden vom Vorbesitzer erledigt.

Es ist frustrierend, was der Steuerzahler noch alles bezahlen soll, nach den Banken, kommt jetzt die AUA, wie geht es weiter? So lange die Herren Manager keinen persönlichen Schaden für ihre Fehlentscheidungen in Kauf nehmen müssen, wird sich nichts ändern! Es ist schon richtig, die Wirtschaft muß angekurbelt werden, nur soll es nicht so sein, daß der alleinige Zahler immer der kleine Mann ist. Die Kleinen buckeln und die Großkopferten kassieren ab, wie es halt immer war.

Schön langsam kann ich die gelackten Schönlinge beiderlei Geschlechts in den Chefetagen und Talkshows nicht mehr sehen,
meint der Zeppezauer Gust und wischt sich genüsslich den Bierschaum vom Mund!