Joseph Zoderer: Die Farben der Grausamkeit

Buchtitel: Die Farben der Grausamkeit
Autor: Joseph Zoderer
Verlag: Haymon
Erschienen: 2011

Klapptext:
Richard will sich von der Liebe seines Lebens befreien, von der Leidenschaft, die ihn immer noch an Ursula fesselt, seine einstige Geliebte, die ihn verlassen hat. Um sein Familienglück zu retten, kauft er ein Bauernhaus am Berg. Die Umgestaltung des neuen Heimes soll ihn ablenken, erlösen von der Sehnsucht nach Ursula, soll ihn zurückführen zu seiner Frau Selma, die er immer noch liebt, und zu ihren beiden Söhnen.
Richard pendelt zwischen zwei Welten, zwischen Idyll und schmerzender Erinnerung, zwischen der Einsamkeit des Bergdorfs und der Betriebsamkeit der Stadt. Doch dann macht er einen Karrieresprung und wird als Auslandskorrespondent ins Berlin des Jahres 1989 geschickt. Inmitten der weltpolitischen Umwälzungen begegnet er dort ein zweites Mal Ursula und muss sich entscheiden…
Mit atmosphärischer Dichte und poetischer Klarheit erzählt Joseph Zoderer in seinem neuen Roman eine Geschichte von den Möglichkeiten der Liebe und den Wunden, die sie schlägt, von der Sehnsucht, mehr als ein Leben zu haben, und vom Weg eines Mannes zu sich selbst.

Rezension:
Die Farben der Grausamkeit zu lesen ist ein wirklich literarischer Genuss. Joseph Zoderer hat eine wunderschöne poetische Sprache, die den Leser in eine eigene „Welt“ versetzt!
Nur konnte ich nicht umhin, seine Romanfigur zu verurteilen und zu der betrogenen Ehefrau zu „halten“. Denn ich bin nicht umsonst selber Ehefrau und Mutter bald zweier Kinder…
Lesegenuss hin oder her, die Thematik war aufgrund dessen, für mich zumindest, aufwühlend. Doch bei DER poetischen Sprache, konnte ich auch nicht aufhören zu lesen….
(Annelore Achatz)

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Dorfladen

Über den Autor

Annelore Achatz
Siehe Dorfzeitung.com

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