Oma günstig abzugeben!

Es ist schon beschämend für einen EU-Abgeordneten, dass er, um im fernen teuren Brüssel überleben zu können, einen Nebenbeijob annehmen muss, nur weil sein dürftiges Salär (ist das überhaupt der richtige Begriff?) als Mandatar die laufenden Unkosten nicht decken kann. Und dann muss man auch noch bei der Jobauswahl so wählerisch sein, damit man bei der Arbeit nicht dreckig wird. Stellen sie sich vor,  sie arbeiten als Teilzeitaushilfsmechaniker in einer KFZ-Reparaturwerkstätte und sollen dann abends das Land beim Galaempfang für Geber und Nehmer in der EU repräsentieren. Beim Waschen der Hände bemerken sie aber, dass der dunkelgraue Dreck unter den Fingernägeln einfach nicht weg will; so ein Job ist hygienetechnisch gesehen völlig ungeeignet. Oder haben sie jemals eine männliche Klofrau gesehen? Vielleicht wäre es sinnvoll, für die 3 ärmsten EU-Politiker ein Spendenkonto oder besser eine Stiftung einzurichten, denn verkäufliche Omas sind leider auch nur begrenzt verfügbar. (kat)

Dorfladen

Über den Autor

Karl Traintinger
Dr. Karl Traintinger ist der Herausgeber und leitende Redakteur der Dorfzeitung. Die Dorfzeitung ist seit September 1998 unter dem Motto: "Dorf ist überall" online. 2018 kam das Dorfradio, das Radiomagazin der Dorfzeitung dazu. Es wird jeden ersten Montag im Monat von der Radiofabrik in Salzburg ausgestrahlt und kann zudem weltweit gestreamt werden.

7 Kommentare zu "Oma günstig abzugeben!"

  1. Golden Kälber sind einfach ungenießbar! Da hilft auch die blaue Krawatte nichts. Ich bin neugierig, auf welchen gut dotierten Posten dieser nette Herr entsorgt wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass er für sein Fehlverhalten zur Verantwortung gezogen wird, ist eher unwahrscheinlich. Dafür hat er zuviel Geld und gute Freunde.

  2. Offensichtlich ist „nehmen was geht“ das Motto mancher Volksvertreter. Sie sollten sich halt dann auch nicht über die Politikverdrossenheit der Jugend wundern. Aalglatt und schleimig, sind die wichtigsten Eigenschaften, wenn jemand in der Politik wichtig werden will.
    Pfuiteufel.
    Hanns

  3. Ich mag ihn, den Strasser. Endlich einmal ein ehrlicher, freundlicher Gauner.
    *grins

  4. Hat er jetzt oder hat er nicht? Als Werbeartikel für die Österreichwerbung ist er ganz sicher jetzt ein Ladenhüter, so parteilos und allein. Wirklich bedauernswert, dieses Österreich mit solchen Repräsentanten.
    Hanns

  5. christine | 25. März 2011 um 23:34 |

    Sie bedienen sich nach Lust und Laune und nehmen sich alles, was sie kriegen können. Und die Versuchung ist wahrscheinlich groß. Und die meisten sind dieser Versuchung nicht gewachsen.
    Ich fordere daher eine Aufnahmeprüfung für alle, die in die Politik gehen wollen (so wie in vielen anderen Berufen auch). Eine Prüfung in der Sparte Humanismus, Ethik, Geschichte, Wahrhaftigkeit, – also in sozialer und emotionaler Intelligenz. Ich fordere Stellenbeschreibungen und Selbstverständnisse für PolitikerInnen – so wie es das in anderen Berufen auch gibt.
    Ich finde, Menschen, die das Schicksal eines Staates (mit)lenken, sollten mehr auf dem Kasten haben als Grundschulkenntnisse. Und nicht plötzlich auf einen Posten gehoben/geschoben werden, dem sie dann nicht gewachsen sind.

  6. Jetzt takelt mit Helga Ranner die nächste ÖVP-EU Fregatte ab, diese Partei macht echt Werbung für das Land!

  7. Ich habe den Cartoon wieder gefunden: https://dorfzeitung.com/archives/1604
    Er wäre doch der Bessere gewesen, heute wird es die ÖVP wohl glauben. Mich haben sie als Wähler schon seit geraumer Zeit verloren.

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