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Karl Traintinger. Am Dienstagabend (5. 4. 2011) traf ich mich mit einer lieben Freundin und Kollegin zu einer Lesung in der Salzburger Rupertusbuchhandlung. Sie hatte mich auf den Oberösterreicher mit den Salzburgkrimis aufmerksam gemacht. Sehr pünktlich traf ich in der Buchhandlung ein und war überrascht, es war gerammelt voll. Ich erwischte einen der letzten Plätze, wie meist in solchen Fällen, war er fussfrei in der ersten Reihe. Kaum hatte ich Platz genommen, gings auch schon los. Klaus Seufer-Wasserthal begrüßte den Autor und übergab ihm das Wort.

Franz Zeller erzählte kurz, dass er die handelnden Personen, Chefinspektor Franco Moll, seinen Pinzgauer Kollegen Oberhollenzer, etc. in seinem zweiten Roman weitergeführt hat. Außerdem hätte sein Schwiegervater gesagt, sein erster Roman: “Herzlos” sei zu wenig blutig und zu sexfrei gewesen und das hätte er ein bisschen korrigiert, meinte der sympathische Autor grinsend. Er setzte sich an den vorbereiteten Tisch, blätterte in seinen Unterlagen und begann mit ruhiger, angenehmer Stimme aus “Blutsbande”  zu lesen, erklärte Übergänge zwischen den fehlenden Texten und konnte sein Publikum vom ersten Augenblick an fesseln. Am Ende der Lesung war mir klar, die beiden Krimis von Franz Zeller müssen gelesen werden! Als Salzburger hat man dann noch zusätzlich den Vorteil, dass man die Schauplätze kennt und das hat zusätzlich einen ganz eigenen Reiz.

Vita: geboren 1966 in Kirchdorf an der Krems, studiert ab 1984 in Salzburg Germanistik und Anglistik. Arbeitet als Wissenschaftsjournalist. Schreibt Krimis, Hörspiel und Kurzprosa.

Die beiden Krimis werden in der Dorfzeitung vorgestellt werden!