William Fitzsimmons – What a surprise: A sad song

William FitzsimmonsWilliam Fitzsimmons | Foto: Rockhouse

“William Fitzsimmons is one of the oddest people you will ever meet.” So lautet der erste Satz der Fitzsimmons- Biografie auf dessen Homepage. William Fitzsimmons wurde als jüngster Sohn blinder Eltern in Pittsburgh geboren.

Nina Groß

Von Nina Groß

In seinem Elternhaus verblassen visuelle Eindrücke hinter der  akustischen Welt. Die Eltern, beide Musiker, erziehen ihre Kinder zwischen Instrumenten und Platten. Für den jungen William wird Musik zur Sprache, die Töne zu Farben. Heute zählt William Fitzsimmons zu den meistprämierten Songwritern der USA, lieferte die Titelmusik zu Serien wie Grey`s Anatomy und nennt als seine musikalischen Vorbilder Nick Drake, Elliott Smith, Aimee Mann und Iron and Wine.

Heute hört man aus seinen Songs genauso die musikalischen Vorbilder, wie auch seine Erziehung als Kind heraus. Am 9.12.2008 trat William Fitzsimmons – eröffnet wurde der Abend von Salzburgs vielversprechendem Songwriter „ A Boy Among Beasts“ – im Rockhouse Salzburg auf. Er trat auf mit melancholisch warmen und fast immer traurigen Songs; er spaßte selbst: „And now, what a surprise: a SAD song.“ William Fitzsimmons singt mit der Wollmütze am Kopf immer wieder den Satz „ Please don`t go.“ und das Publikum bleibt. Die ersten Reihen sitzen am Boden, ein Pärchen fest umschlungen, ein junger Bursch lehnt an der Wand, die Füße in den Converse wippen im Takt, seine Augen sind geschlossen. Es wird Rotwein getrunken und die gerade von der Kälte Hereingekommenen schlürfen Orangenpunsch.

William Fitzsimmons begeistert nicht nur durch seine Songs und seine Covers, wie zum Beispiel das unglaublich gut gelungene Cover von „Naked As We Came“ – Iron and Wine, sondern auch durch seinen Witz und seine Gesprächigkeit. Er plaudert mit dem Publikum über seine Songs, unerfüllte Liebe, über Salzburg, nervt und hänselt seinen Kollegen und probiert ein paar deutsche Wörter aus.

Zwischen den traurigen Liedern, die leider nach einem Abend etwas eintönig werden, bricht so Heiterkeit aus. Von der Bühne zum Publikum und zurück.

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