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Sebastian Kurz

Der 24-jährige Sebastian Kurz ist der neue ÖVP Integrationsstaatssekretär. Er hat es sich verdient, wirklich. Einen Namen hat er sich im letzten Wienwahlkampf gemacht, als er im dicken SUV, dem “Geil-o-Mobil”, durch die Bundeshauptstadt flanierte und glaubte, wichtig zu sein.

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Seine einzige Leistung war es, sich halb rechts zu positionieren. Da hat er vermutlich auch seine Integrationserfahrungen gemacht. Wahlergebnismäßig war die Stimmenschlacht in Wien für die ÖVP eher nicht berauschend.

Aber er hat es geschafft und Wien hinter sich gelassen. Er darf in Zukunft Österreich repräsentieren und für das Land arbeiten. Die ÖVP ist mit seiner Nominierung wieder ein Stückchen unwählbarer geworden, damit können die Schwarzen offensichtlich gut umgehen. In vielen Berufen ist man mit diesem Alter noch lange nicht mit der Ausbildung fertig, es ist auch Erfahrung gefragt; in der Spitzenpolitik ist das offensichtlich anders. Da kann immer jeder alles.

Tragisch ist nur, dass die finalen Versorgungsposten immer früher bezogen werden. Ich möchte schon lange einmal einen Blinddarm beim Menschen operieren, vermutlich kann ich das, denn während meines Studiums, ich bin Chinesiologe, habe ich einmal einen Sommer lang in einer Würstchenbude gejobbt und da kamen öfter Ärzte vom nahe gelegen Spital vorbei und einer hat einmal vom Blinddarmoperieren erzählt.

Vielleicht ist Basti Kurz aber auch eine Geheimwaffe der ÖVP, wenn mit den alten Bonzen gar nichts mehr geht und die partei eine Blutauffrischung braucht, wer weiß das schon!

Ich bin auch für Jugend an die Macht, meint kopfschüttelnd der Spaziergänger, aber ich möchte auch sichergehen, dass bei einer OP der Blinddarm auch als solcher erkannt und fachmännisch entfernt wird. Und das kann ich mir beim Herrn Kurz nicht vorstellen.