Filmkritik: The Black Swan

Eine New Yorker Ballett-Company will eine Neufassung von Tschaikowski´s Schwanensee aufführen. Der Choreograph Thomas Leroy (herrlich unsympathisch gespielt von Vincent Cassel) möchte , dass die weiße Schwanenkönigin und der schwarze Schwan von derselben Tänzerin verkörpert werden.

Dafür sucht er eine neue Primaballerina. Nina Sayers (Natalie Portman) ist sehr ehrgeizig , tanzt technisch perfekt, aber nach Thomas´ Meinung, zu wenig leidenschaftlich. Geschickt versteht er es, Nina gegen ihre Konkurrentin Lily (Mila Kunis) auszuspielen und treibt das junge Mädchen mit seinen übersteigerten Ansprüchen und (auch sexuellen) Machtspielen fast in den Wahnsinn.

Für mich zeigt der Film, wie stark der Leistungsdruck auf junge Menschen, vielleicht besonders auf Mädchen, einwirkt. Sie sollen perfekt sein in Schule und Studium und dabei noch wunderschön aussehen. Dies führt häufig zu psychischen Störungen und psychosomatischen Erkrankungen bis hin zur Selbstverletzung und zum Suizid. Die schauspielerischen Leistungen sind beeindruckend, Natalie Portmann wurde mit einem Oscar und einem Golden Globe ausgezeichnet.

Heidi Müller zu „Black Swan“, Psychothriller von Darren Aronofsky, 2010
Oval am 20.4.2011

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Dorfladen

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