Ingrid und Hans Kwich, die Charakterköpfe der Monate Juli + August 1999

Buntstiftzeichnungen: Michaela Fuchs

Jedes Jahr, Anfang Juli beneiden alle “Werktätigen” den Berufstand der Lehrer – wegen des langen Sommerurlaubs, genannt Ferien. Dieses Jahr, am 9. Juli traten zwei langgediente Lehrer der Bürmooser Volks- und Hauptschule, das Direktorenehepaar Ingrid und Hans Kwich die längsten Ferien ihres Lebens an, die Pensionierung.

Als Junglehrerpaar kamen sie in den späten 60er Jahren in die gerade neu geschaffene Hauptschule der jungen Gemeinde Bürmoos. Hans Kwich kümmerte sich besonders um die musikalischen Talente, die damals noch ungestört in so manchem Bürmooser unerkannt schlummerten. Nach einem Jugendchor ging es an die Leitung des Männergesangsvereins. Aus dem scherzhaft genannten “Keuchhustenverein” wurde unter der geschickten Hand des “Bürmooser Karajans” ein respektabler und weit über Österreichs Grenzen anerkannter Chor. Auch die Bürmooser Jugend war den “Kwichs immer ein Anliegen. Zuerst wurden die Kinderfreunde Organisiert und schließlich fand Ingrid Kwich ihre Erfüllung in der Leitung der Volksschule, wo sie den Schülern durch ihre ruhige, nie aufbrausende Art und der Aufgeschlossenheit creativer Bildung gegenüber eine Erlebnisvolksschule bot.

Das Projekt “Kunstspange” wäre ohne ihr Engagement nicht denkbar gewesen. Mit den “Kwichs” hat Bürmoos einen Kulturschub erhalten und vieles, das sie geboren oder weiter entwickeln halfen, wird als Selbstverständlichkeit ein Bestandteil von Bürmoos sein. Pensionsalter heißt jedoch noch lange nicht “Ruhestand”. Da kommt sicher noch einiges auf die Bürmooser zu – hoffen wir`s jedenfalls. (Alois Fuchs)

By Alois Fuchs

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