Bernhard Gössnitzer: Stangenbohnen – Gulasch mit Seitan

Man kann sagen, die beste Art Gartenbohnen zu essen wäre dann, wenn sie noch nicht richtig reif geworden sind und sozusagen un – ausgewachsen in der grünen Schote an der Bohnenpflanze hängen. Da kann man die Schote gleich dazu essen. Während die trockene Bohne nach der Zubereitung durch ihren für den Menschen unverdaulichen Zuckergehalt zu unangenehmer Gasbildung im Dickdarm führt (Die Bakterien verdauen den Zucker und es bildet sich Gas) sind die grünen Bohnen ein etwas angenehmeres Essen mit weniger Nebenwirkung.

Seitan ist ein kulturgeschichtlich altes Nahrungsmittel und wird aus Weizen hergestellt. Eine gesunde Alternative zu anderen Eiweißquellen, das sich gut in jede Kochweise einführen lässt. (Info zu Seitan>)

So kocht man Gulaschsaft:

Eine beliebige Menge gehackte Zwiebeln werden in gutem Öl sehr scharf angebraten und geröstet. Im Verhältnis etwa 2 Handvoll Seitan oder Fleisch – zwei Handvoll Zwiebel ) Von hell geröstet bis ganz dunkel geht das in Ordnung. Hell geröstet wird ein milderer Geschmack erzielt, bei dunkel gerösteten Zwiebeln bekommt das Gulasch seine originelle, bittere Schärfe.

Der Aufguss kann mit jedem Wein oder Bier, aber auch nur mit Wasser erfolgen. Wein und Bier ist natürlich besser und trägt weiter zum guten Aroma bei. Nach dem Aufguss kocht man reife kleinwürflig geschnittene Tomaten mit.

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Dorfladen

3 Kommentare zu "Bernhard Gössnitzer: Stangenbohnen – Gulasch mit Seitan"

  1. Rochus Gratzfeld | 9. September 2011 um 18:28 |

    ganz mein geschmack!

  2. Traumhafte vegetarische Idee…bitte mehr davon ..fleisch ekelt mich langsam aber sicher an.

  3. Rochus Gratzfeld | 26. September 2011 um 16:42 |

    clitoris – welch ein schöner und sensibler user-name.
    und das gericht klingt toll.

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