Michael Honzak: Gläsern bis zum Zerspringen

Das geht doch auf keine Kuhhaut, keine österreichische, was da aus dem Innenministerium so alles daherkommt. Da wollen die Gottobersten doch glatt dem selbsternannten amerikanischen Weltensheriff Zugriff auf die Fingerabdruck- und DND-Datenbank der Polizei geben, das kann doch nicht wahr sein. Wo bleibt denn da der Datenschutz? Und ich soll dann glauben, dass die Fingerabdrücke der Reisepassbesitzer irgendwo im Keller dümpeln, wenn im Amiland wieder einmal ein Terrorist gesucht wird.

Wir werden an allen Ecken und Enden gefilmt und fotografiert, ob es uns passt oder nicht und jetzt auch noch das, wo bleiben da die Bürgerrechte? Die Telefone werden sowieso abgehört und geortet, die Emails gelesen, auch das ist nicht wirklich sauber. Die Privatsphäre ist löchriger als so mancher Emmentalerkäse.

Irgendwie habe ich manchmal das Gefühl, dass wir von einem Teil unserer Volksvertreter nicht vertreten sondern eher zertreten werden! (kat)

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1 Kommentar zu "Michael Honzak: Gläsern bis zum Zerspringen"

  1. Rochus Gratzfeld Rochus Gratzfeld | 24. Januar 2012 um 13:10 |

    big brother. ein kindermärchen im vergleich zur realität.

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